März, 2008


21
Mrz 08

nsfw

spritzer.jpg

Video nach dem Klick

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21
Mrz 08

Homer

waszum.jpg

!


20
Mrz 08

Nehmt mich bitte mit

streetartufo.jpg

gefunden bei woostercollective, Blog entdeckt von Alpha-Twitterer Sascha Lobo


19
Mrz 08

Entscheidend ist auf der Linie

direkt

Deswegen werde ich nicht einen Millimeter weniger Gas geben

.


19
Mrz 08

Klimakatastrophe, jetzt aber echt

Wenn ich gut gelaunt bin, dann denke ich: Ich habe den sauren Regen überstanden, da werde ich wärmeres Wetter auch noch ertragen. In Momenten wie diesem aber bin ich erschüttert von der Frage: Warum habe ich einen Mückenstich neben der rechten Brustwarze, wenn es draußen schneit?


19
Mrz 08

Grunzgesetz

Neuer Artikel bei Spreeblick.


19
Mrz 08

Berliner als du

Da in Berlin niemand lebt, der hier geboren wurde, ist man hier leidenschaftlicher Patriot als sonst wo. Es ist wie in Amerika.
Vor sechs Monaten in Berlin angekommene hessische Webdesigner mokieren sich über die ganzen Zugezogenen, rheinische Kunststudenten von Weltformat fangen schon auf der Autobahnabfahrt Potsdam an, Icke zu sagen und viele hören bereits auf, sich zu waschen, wenn sie in Wanne-Eickel ihr Billy-Regal abbauen.
In Gesprächen geht es ausschließlich darum, sich in der Anzahl von Geschlechtspartnern, deren Namen und Geschlecht man nicht kannte, zu übertreffen. Wichtig ist, dass der Geschlechtspartner jemanden kannte, der einmal in einem Café gearbeitet hat, in dem DJ Mülleimer ab und an eine Bionade zu sich nimmt. Wer einen Lebensentwurf hat, hat Angst. Wer zuende studiert hat, weiß nichts mit sich anzufangen.
Wedding ist mehr im Kommen als Sasha Grey. Und Neukölln. Da tapezieren schon die ersten Allgäuer die Uber-Lounges von Vorgestern, sehr gay, dabei völlig unschwul.
Ich habe weniger Plan als jeder andere, mein iPod ist skurriler bestückt als deiner und wenn ich Michael Jackson höre, dann nur ironisch. Meine Frisur ist postmodern, meine Bank die Postbank, mein Lohn unter Tarif und mein Mindestanspruch bodenlos. Die letzten Drogen waren nicht so gut, aber die LPG gleicht das bestimmt aus.
Im Beruf bin ich 15 Jahre alt, aber beim Ficken bin ich 90.
Ich bin skeptischer, ich bin schon-da-gewesener, ich bin here-and-nower, ich bin alles-schon-gesehen-habender, ich bin Berliner als du. Und ich hab schon drüber gebloggt, als du noch nachgedacht hast.


17
Mrz 08

The Sun also rises in Berlin

the_sun.jpg

Besonders digital war sie nicht, diese Bohème. Aber Sex gab es, Drogen gab es und a-ha gab es auch. Denn im Fernsehen scheint immer die Sonne. Klischees prallten so lange aufeinander, bis sie wahr wurden, die Dialoge waren witziger als ein Jahr Martenstein (und ich mag Martenstein), die Inszenierung klug ohne verkopft zu sein, die Schauspieler gut gelaunt und exzellent besetzt. Ich würde mich sehr wundern, wenn man vom Hauptdarsteller Jörg Malchow nicht noch mehr hören würde (sehr viel mehr, ihr könnt mir da vertrauen; ich habe Angelina Jolie schon in Gia entdeckt, als ihr noch dachtet, Daisy Duck wäre sexy). Und seit Jessica Rabbit hat niemand mehr so reizend mit dem Popo gewackelt wie Emmanuelle Collinet.
Nach der Vorstellung will man sich mit einem Stier schlagen, viel mehr Drogen nehmen und sich unrettbar verlieben. Oder wenigstens unter den Achseln seines besten Freundes Berliner Luft einatmen. Berlin – so dreckig, so neurotisch, so pleite. Und wie die Sonne steht es immer wieder auf.

Update:
Mr. Fancypants sucht jemanden, der mit ihm in das Stück geht


17
Mrz 08

Alles hören, nichts verstehen

Dem Tagesspiegel zufolge sind im vergangenen Jahr in Berlin eine Million Telefongespräche abgehört worden. Die meisten Überwachungen wurden wegen Rauschgiftdelikten bewilligt. Was in einer Stadt, in der der Drogenhandel so offen vonstatten geht, dass er auch über den Offenen Kanal Berlin betrieben werden könnte, recht erstaunlich ist. Liebe Polizei, in der Hasenheide gibt es Drogen. Und die Händler, die telefonieren nicht, die sagen: “Brauchst du?” Und die Kunden, die halten ihre Autos in der zweiten Reihe an, springen raus und kaufen. Sie signalisieren ihre Kaufbereitschaft durch eine gezückte Geldbörse. Die Kunden sind übrigens im Mittel ein bis zwei soziale Schichten höher angesiedelt als die Verkäufer. Was ich damit sagen will: die wählen. Aber nicht nur Telefonnummern. Sondern vielleicht auch mal Parteien, die eine intelligente Drogenpolitik befürworten. Dann müsst Ihr, liebe Polizisten, nicht mehr so viele Telefonate fremder Leute anhören und könnt stattdessen mal eure Frau anrufen. Denn die habt Ihr bestimmt schon lange nicht mehr gesehen.

via Twitter/Michael H


17
Mrz 08

Malte wird sozial

Nicht ganz abwegig ist der Gedanke, dass es einem erfolgreichen Netzwerk geht wie einem guten Psychotherapeuten – hat der Therapeut einen Nutzen, dann braucht man ihn nicht mehr. Sollte man also über ein Netzwerk tatsächlich Menschen kennenlernen, dann wird man sich mit ihnen treffen – sollten sie hübsch sein und nicht zuviel über Modedesign sprechen. In einem Café, womöglich sogar in einem Café ohne W-Lan.

Weiter in der Netzeitung.

Dank für das Wort Mikromarktsegmentierung an Mark Pohlmann vom Themenblog