Schnellschüsse


16
Aug 10

Jetzt beschimpfe ich auch noch Bekenntnisse

Wegen dieser Abbildung von Jesus Christus habe ich heute Post vom LKA bekommen. Vorwurf: Beschimpfung von Bekenntnissen. Es handelt sich nicht etwa um eine Photomontage, das Bild stammt aus der Kirche von Warr Acres und hat wegen der phallisch anmutenden Bauchmuskeln eine Kontroverse ausgelöst. Die Polizei ist wirklich nicht zu beneiden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Christ hinter der Anzeige steckt.

I received mail today by the State Office of Criminal Investigation regarding an illustration of Jesus Chris on twitpic I linked to several weeks ago. I am accused of profanity.
Interestingly, the picture was taken in the Church of Warr Acres and is not photoshopped. Just recently it ignited a debate about the phallic depiction of the abdominal muscles.

I don’t envy the police. And I don’t think that the complaint was religiously motivated, but if it was, I don’t consider it to be very Christian.


30
Jul 10

Deus Ex Machina

Rainer Meyer hat für die FAZ ein neues Blog entwickelt.
Zur Einführung schreibt er:
“Journalisten weigern sich, Blogs zu lesen, Politiker möchte das Internet regulieren. Wenige Mitglieder der deutschen Eliten haben Lust, über dieses Ding da draussen in den Netzen anders als mit Abscheu zu reden, während anderswo Banken mit Bewertungsmodellen in Rechnern und Internethandel die Wirtschaft ungehindert an den Abgrund bringen, Unternehmen ihre Mitarbeiter mit Datensätzen ausspionieren und sich unter den Milliarden Internetnutzern durchaus kluge Leute finden, die was zu sagen haben. Mit denen man reden kann. Die man dort kennen und vielleicht sogar lieben lernt.”
Zusammen mit Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia, Violandra Temeritia von Avila und Don Alphonso Moltogulax Acedianus werde ich als Nicander A. Indescretius von Saage für Unterhaltung sorgen.


22
Jul 10

Schwuchtel

Seit einigen Wochen ist “Louie”, die neue Serie von Louis CK angelaufen. Nachdem seine erste HBO-Serie “Lucky Louie” nette Momente hatte, aber insgesamt trotz gesunden Masturbationshumors erstaunlich altbacken daherkam, ist “Louie” ein sofortiger Klassiker.

Das Leben ist in “Louie” eine alte Drecksau mit Mundgeruch, ein Date endet immer im Elend (selbst wenn es gut läuft, lebt man ein paar Jahrzehnte miteinander und dann STIRBT einer der beiden!) und die sonstigen Umstände, meist in Gestalt anderer Menschen, sind auch eher beklagenswert. Und dann versucht man auch noch, kein allzu großes Arschloch zu sein, na wie soll das denn klappen?

Von drei Berufsgruppen wünsche ich mir, dass sie den folgenden Ausschnitt aus der zweiten Folge anschauen, in Seminaren nacherzählen, memorieren, stenographieren und darüber diskutieren: deutsche Rapper, deutsche Berufsempörte und deutsche Comedians. Unser aller Leben könnte danach ein etwas kleinerer Drecksack sein. Aber Hoffnung, heißt es ja, die ist es, die dich wirklich tötet.


19
Jul 10

Das Internet: Der größte Tatort der Welt

Magersüchtige Mädchen werden hier in den Hungerselbstmord getrieben, Kinder werden vergewaltigt, ausgebeutet, erniedrigt, Menschen verkaufen ihre Körper gegen Drogen, Diktatoren tyrannisieren ihre Völker und machen dann Urlaub in den Bergen, Biosphären werden vernichtet, Serienmörder treiben ihr Unwesen.
Die Wirklichkeit ist die Hölle.
Das BKA Der Bund Deutscher Kriminalbeamter will jetzt eingreifen und da er nichts machen kann, beschäftigt er sich von nun an nicht mehr mit der Wirklichkeit, sondern mit den paradiesischen Weiten der Virtualität. Das Internet sei der größte Tatort der Welt, so der BDK.
Im virtuellen Raum liegt der Blutzoll seit Bestehen im überschaubaren Rahmen von Null Millilitern: Kein Mensch wurde jemals am Körper verletzt, niemand vergewaltigt, niemand verlor auch nur ein Kilo Gewicht.
Jeder Beleidiger verschwindet hier durch simples Ignorieren, durch gezieltes Nichtansteuern ist alles Unangenehme für immer aus den Augen verschwunden. Ginge das bloß in der U-Bahn!
Der größte Tatort der Welt, so nennt der BDK das Internet und man möchte dem BDK Blumen schicken mitsamt einer tröstenden Postkarte: “Mach‘ nicht so viele Überstunden, lieber BDK, geh einfach mal früher nach Hause, schmeiß den Rechner an, nimm eine bequeme Haltung ein, geh auf Cuteoverload, lies ein paar Sachbücher auf google.books, schau dir den ein oder anderen Stop-Motion-Film auf youtube an, vorzugsweise mit Legofiguren und dann lach halt mal. Am besten über dich.”


24
Jun 10

Content is King, Contentmaker is Depp

CTRL-Verlust, das Blog von mspro bei der FAZ, ist gesperrt worden.

Zunächst schien es nur um ungeklärte Bildrechte zu gehen, weshalb zunächst lediglich der aktuelle Artikel nicht mehr abrufbar war. Mspro hat dann den Artikel ohne die Bilder erneut online gestellt, woraufhin die Redaktion sich zu deutlicheren Maßnahmen gezwungen sah:
“Die Reaktion von FAZ.net darauf war die sofortige, komplette Sperrung und Verbannung des Blogs aus dem Redaktionssystem. Das Blog ist also nicht mehr aufrufbar.”

Da Mspro alle Verwertungsrechte an seinen Texten an die FAZ abgetreten hat (Artikel zum sogenannten Total Buyout hier), sind sie jetzt also verschollen.

Gerade erst hat Die Welt kompakt mit dem Ansinnen Aufmerksamkeit erregt, sich von Bloggern und anderen Onlinern kostenlos eine Ausgabe zimmern zu lassen. Die Geringschätzung gegenüber den Autoren ist allerdings mitnichten eine Sache der alten Medien. Marcus Jauer schrieb in dem Artikel “Deutsche Blogger” über den Carta-Gründer Robin Meyer-Lucht: “Die meisten Artikel drehen sich um die Themen Medien und Netz und stammen nicht von Robin Meyer-Lucht. Er sammelt sie von vierzig anderen Autoren ein, denen er pro Beitrag manchmal nur fünfzig Euro zahlt. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, sich als Journalist einen Namen zu machen, für den man als Berater Geld verlangen kann. Das ist so, als schreibe ein Theaterkritiker Rezensionen, um dem Intendanten später Ratschläge zu verkaufen, wie er eine bessere Spielzeit zustande bringt.”
Jauers Text hat einiges Aufsehen erregt wegen angeblich ungenauer Zitate, das eigentliche Kernproblem, das in “Deutsche Blogger” zur Sprache kam, wurde allerdings völlig übersehen: Die neue Medienelite behandelt die Contentlieferanten noch schlechter als die alte.
Mit diesen Vorbildern aus der Digitalen Bohème fällt es den Alten Medien natürlich leicht, die Umgangsformen im Netz zu übernehmen. “Wie? Mehr Geld? Dann geh doch zu Basic Thinking!”

Dem Vernehmen nach sollen die Bloggerhonorare bei der FAZ ordentlich sein. Mspro hat jetzt erfahren, was der Preis dafür ist.


14
Jun 10

Vorbei! Marsch!

Interessant. Ich war gestern direkt nach dem Spiel mit etwas anderem beschäftigt und konnte erst um fünf Uhr wieder ins Internet. Unterdessen hatte der Spiegel nicht etwa geschrieben, dass es einen Nazi-Skandal beim ZDF gegeben habe, sondern der Spiegel hatte einen Abschlussbericht verfasst über einen Nazi-Skandal, der zunächst eine Twitterempörungswelle, einen 11-Freunde-Artikel, ein Gegengutachten der ZDF-Redaktion, eine Facebookgruppenschwemme, die zu Selbstverbrennungen vor dem ZDF-Hauptquartier in Mainz aufforderte und schließlich eine Zerknrischungserklärung des Führungsoffiziers der Beschuldigten nach sich zog.
Katrin Müller-Hohenstein hatte gemutmaßt, dass Miroslav Klose nach seinem Tor einen “inneren Reichsparteitag” erlebt haben müsse. Wer Miroslav Klose kennt, der weiß, dass er nach dem Ermüdungsbad sein Quietscheentchen noch föhnt, ehe er sich selber verhüllt, er weint manchmal dabei. Dieser Mann erlebt keine “inneren Reichsparteitage”, dieser Mann zählt die Stunden, in denen er keinen riesigen Stein den Berg hoch tragen muss und man ihn mal in Ruhe lässt.
Aber es ging nicht um die Ungenauigkeit der Müller-Hohensteinsschen Formulierung. Nein, für einen Moment hatte sich gezeigt, dass das ZDF ein Haufen von junggebliebenen Altnazis und frühvergreisten Neofaschisten ist, die nur auf den richtigen Moment warten, ein viertes Reich auszurufen.
Irgendjemand hat einmal gesagt, der deutsche Antifaschismus werde umso entschlossener, je weiter das dritte Reich weg sei und ich wäre froh, wenn der gestern Nacht um fünf auch gesurft hätte, es wäre ihm ein innerer Fackelmarsch gewesen.
Auch mitten in der Nacht gibt es im deutschen Internet noch Menschen, die keine Lust auf Mob haben, verlässlich gehören dazu Stefan Niggemeier und Nilz Bokelberg.
Das ist sehr beruhigend und ich bin immer sehr froh um dieses Stück virtueller Nestwärme.
Übrigens ist mir Müller-Hohensteins Satz auch aufgefallen. Ich dachte “Ha, die redet ja wie meine (halb-pakistanische) Schwester.” (Ich denke in der Regel, wenn ich an meine Schwestern denke, nicht “halb-pakistanisch” hinzu, ich ergänze das nur als Alibi. Wenn es hinterher heißt, meine Schwestern seien braun, dann kann ich nur sagen: Allerdings sind sie das, ihr müsstet sie im Sommer sehen.)
In weiten Teilen meines Bekanntenkreises ist es üblich, jemanden, der mit irrationalem Eifer eine Sache verfolgt, als Lampen-, Hygiene-, Socken- oder Fernseh-Nazi zu bezeichnen. Meine Bekannten verharmlosen damit nicht etwa den Holocaust, ganz im Gegenteil. Genauso ist die Formulierung vom inneren Reichsparteitag eine Form der spöttischen Distanzierung vom Nazi-Jargon, die unter den real existierenden Schweinen einen Besuch der Gestapo nach sich gezogen hätte. Wer glaubt, Nazi-Humor habe sich durch seine Subtilität ausgezeichnet, der möge sich spaßeshalber einmal dieses Video anschauen.

Link: Schlechter Humor

Kommen wir zu etwas wichtigem. Es kam gestern Abend zu vereinzelten Hupkonzerten nach dem Spiel gegen Australien. Ungarn ist 1982 nach einem 10:1-Sieg gegen El Salvador noch ausgeschieden. Also: Tag, Abend und so. Das war wirklich ein Korso Praecox.

Und das Spiel? Das Spiel war schön. Kein Mensch kann wissen – das wird auf ewig eines der ungelösten Fußball-Rätsel bleiben -, ob die eine Mannschaft nur so berückend spielt, weil die andere sie lässt oder ob sie einfach zu stark ist. Fest steht, dass Australien nur hätte bestehen können, wenn sie das Spiel lange 0:0 gehalten hätten. Serbien und Ghana haben auch ansehnlich gespielt und das nächste Spiel ist immer das nächste. Vor den Reichsparteitag haben die Götter Blut, Schweiß und Dehnen gesetzt und im Falle von Miroslav Klose ein paar Tränen. Aber ich glaube, er hat gestern, so gegen fünf, auch einmal gelächelt. Ganz kurz, mehr so innerlich.


13
Jun 10

Nationale Ikonen, die erstaunliche Sachen mit ihren Händen machen

Gerade habe ich auf reddit diese Collage gefunden und ein kurzes Ziehen der Scham in meiner Stirn verspürt.

Aber dann dachte ich: Nun gut, wir haben eine Kanzlerin mit der Ausstrahlung einer autistischen Topfpflanze, die mit dem Umzug in neue Räumlichkeiten nicht recht zufrieden ist (überhaupt sollte die Topfpflanze Merkels Siegel zieren, schon wegen des doppelten “pfpf”), wir werden auf Betreiben dieser Topfpflanze bald einen Präsidenten haben, dem es gelingt, neben dieser Kanzlerin zu verblassen (was farbspektrumtechnisch lange als Ding der Unmöglichkeit betrachtet wurde), und Guido Westerwelle, in dessen Namen alles Wissenswerte über ihn schon drinsteckt, darf endlich die Politik machen, die er immer schon machen wollte. Aber es könnte schlimmer sein: Wir könnten Engländer sein.

Update:
In dem Zusammenhang fällt mir noch ein: So soll man bei einem Fernseher mit Equalizer die Vuvuzelas ausblenden können:

via


3
Jun 10

Die deutschen Spieler müssen die Nationalhymne singen!

In der Bild-Zeitung läuft derzeit eine Kampagne namens “Hymnenstreit”. Franz Beckenbauer hat angeregt, die Spieler müssten die Hymne singen, er habe das zu seiner Zeit als Trainer auch angeordnet. “BILD.de sagt, welcher Spieler singt und wer schweigt”, eine Klickstrecke zeigt dann: Neuer, Mertesacker, Westermann und Friedrich singen (Westermann mag übrigens zwar singen, aber spielen wird er nicht), Boateng, Khedira, Özil und Trochowski nicht.

79% von mehr als 53000 Bild-Lesern sind der Meinung, dass ein Nationalspieler die Hymne singen muss.

Die Präsentationsform der Bild-Zeitung (Cacau beispielsweise, der die Hymne singt, wird in der Klickstrecke nicht gezeigt) zeigt Wirkung: Im Forum von Spiegel-Online meldet sich ein ein Nutzer zu Wort und schreibt:
“Herr Löw sollte die Spieler aus dem Kader werfen, die sich weigern die Nationalhymne zu singen. Wenn die Eingedeutschten nur einen Funken Anstand hätten, dann würden sie keine Sekunde zögern, die Hymne öffentlich zu singen.”

Das hat man nun davon, wenn man Spieler für Deutschland spielen lässt, bloß weil sie in Stuttgart (Khedira) oder Gelsenkirchen (Özil) geboren sind. Am Ende singen sie nicht mal die Hymne und was kann dabei schon rauskommen?
Zum Beispiel der Weltmeistertitel.
Es singen nicht:
Beckenbauer, Maier, Schwarzenbeck, Grabowski, Hölzenbein, Bonhof, Overath, Vogts, Breitner, Müller, Hoeneß.


3
Jun 10

Frei

Die Staatsanwaltschaft hat das gegen mich eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Gewaltdarstellung eingestellt. Und das, obwohl ich ein Geständnis abgelegt habe. So hat es zumindest der Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig gesehen in seinem Beitrag Geständnis per Weblog.

Ich habe dann zwei Mal in den Kommentaren versucht, ihm zu erklären, was ein Geständnis ist, aber zu genau muss man als bloggender Mittelinitialträger anscheinend nicht sein.

Ich habe übrigens auch in dem Gespräch beim LKA nicht geschwiegen. Ich habe eine Dreiviertelstunde lang in aller Ausführlichkeit erklärt, was ein Blog ist, warum ich das Video gepostet und wo ich es gefunden habe, welche internationalen Nachrichtensender das Video ebenfalls gezeigt haben und was man findet, wenn man “Vietnam” und “Krieg” googelt.

Carsten R. Hoenig, der von sich sagt, er sei halt nur “ein kleiner Strafverteidiger” brachte in seiner Reaktion auf meinen Hinweis, kein Geständnis abgelegt zu haben, auch noch Volksverhetzung ins Spiel und verstieg sich dazu, die Strafrechtskommentare stünden meiner Einschätzung “diametral entgegen”.
Wer solche Verteidiger hat, der braucht am Ende gar keine Staatsanwälte mehr.


2
Jun 10

Ursula von der Leyen

Ähnlich wie ein Torhüter fällt ein Bundespräsident im Grunde nur dann auf, wenn er sich einen groben Schnitzer erlaubt. Glanztaten sind selten und gehören nicht in seine Aufgabenbeschreibung. Er muss keine Unhaltbaren halten, aber er sollte nicht zuviel Unhaltbares von sich geben. Bei Ursula von der Leyen wäre das Problem, dass sie schon vor ihrer Amtszeit untragbar geworden ist.
Es reicht nicht, durch Kindergärten zu ziehen und Vergewaltigungen von Kindern schlecht zu finden. Das tut jeder, er tourt damit bloß nicht durch die Republik, weil es selbstverständlich ist und den politischen Aussagegehalt hat von Facebookgruppen, die sich gegen AIDS, Krieg und Umweltverschmutzung richten. Dass sie ihren politischen Gegnern implizit unterstellt hat, Kinderpornographie gutzuheißen, zeugt hingegen von einer Skrupellosigkeit, die selten zu finden ist. Spalten und Verhöhnen mögen eine erfolgreiche Populistin machen, eine Bundespräsidentin kann man so vielleicht werden, aber nicht sein.
Um nicht zu unfair zu sein: Ursula von der Leyen hat die Familienpolitik der CDU aus der Steinzeit in die späten 80er Jahre geführt, das ist nicht nichts. Aber selbst politische Verdienste sprechen nicht für sie: Das letzte Mal, als der Bundespräsident jemand aus dem aktuellen politischen Geschehen war, bekamen die Bundesbürger den Wanderpräsidenten Carl Carstens. Wanderpräsident nicht im Sinne von Wanderzirkus, eher im Sinne von Wanderdüne. Ein erstaunliches Nichts war in den späten 70ern in der Tagesschau zu bewundern: Carstens wandert durch die Eifel, über Wege, über Stock, Stein und Dings und nickt betulich mit dem immer noch strammen SA-Haupt, während andere Rentner ihm ein Ohr abkauen.
Wer politisch noch etwas werden will oder zu deutlich einer Partei zuzurechnen ist, dem bleibt nur, völlig auf Null zu schalten wie Carstens oder er muss die Grenzen seines Amtes sprengen und sich in die Politik einschalten, weil es noch in ihm brennt. Der Bundespräsident muss ehrgeizlos sein, anerkannt sein quer durch alle Soziotope und als Bonus sollte er in der Lage sein, alle vier Jahre eine Rede zu halten, an die sich auch ein paar Jahre später noch jemand erinnert. Eine europapolitische Grundsatzrede wäre doch etwas Schönes zur Zeit. Soll Ursula von der Leyen die halten? Dann können sie ja auch mich ins Tor der Nationalmannschaft stellen, Abschläge kriege ich schließlich auch hin.

Meine Vorschläge:
Hans-Jürgen Papier
Heiner Geißler
Jutta Limbach
Klaus Töpfer