Malte und ich haben den ersten Podcast des Jahres gemacht. Schlecht gerechnet und grob gerundet knapp ein halbes Jahr nach Maltes letztem Podcast. In zwei Stunden reden wir über alles, sagen vieles und meinen noch mehr. Kurzer Themenüberblick: Lendenbrüche, Bücher schreiben, Sex und Porno, Tauschbörsen, Depressionen und Krieg. Aber schön: Es bleibt nichts davon hängen. Also leichter Hörgenuss zum einschlafen ohne Völlegefühl.
Malakoff Kowalski (früher bei Jansen&Kowalski) hat eine neue Platte gemacht. Er erzählt sehr interessante Sachen über die Musikindustrie, seine Erfahrungen bei einem Major (der Begriff Stricher fällt) und wie man eine Platte auf eigene Faust macht. Zum Schluss spielt er noch “Weil das dein Name ist” auf der Gitarre und ich weine.
“Die Leute werden seit Jahrzehnten von den Plattenfirmen verarscht. Das ist ein Schlag ins Gesicht. Seitdem die CD auf den Markt gekommen ist verarschen die Konzerne die Konsumenten. Das ist so, als wenn ich mich hier hinstelle und dir den ganzen Tag ins Gesicht spucke. Und dann wundere ich mich irgendwann, wieso dir das nicht gefällt.”
Mit Daniel Erk unterhalte ich mich kaum über Hitler, dafür aber über die Petition gegen Netzsperren, KIZ und Prostitution, Moral und Strafrecht, Amok und Clochards.
Für die, die nicht bis zum Ende hören, trotzdem aber mehr von Daniel wollen: Ab wenigstens 20 jubilierenden Kommentaren ist er zu einem erneuten Podcast bereit.
Mit Carlotta lasse ich die Kopftuchdebatte wieder aufleben, versuche, einen klaren Gedanken über groben Unfug zu entwickeln, sage immer groben Umfug.
Außerdem: Ist Curb your Enthusiasm besser als The Sopranos?
Mit Matthias Oborski unterhalte ich mich über unseren Angriff auf Spiegel Online, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und über Masturbation in jeder menschenmöglichenVariante, dann sind wir müde und haben Kopfschmerzen, machen aber weiter.