Ratzinger befahl Bischöfen die systematische Vertuschung sexuellen Missbrauchs

2003 berichtete der Observer von einem vertraulichen Dokument, das vierzig Jahre zuvor mit dem Siegel von Papst Johannes XXIII an alle katholischen Bischöfe weltweit gesandt wurde (hier das Dokument als pdf).
2005 legte das amerikanische Polit-Blog Daily Kos nach. Der damalige Präfekt der Glaubenskongregation Joseph Ratzinger, heute besser bekannt als Benedikt XVI, hatte 2001 in einem weiteren Rundschreiben ausdrücklich die Weitergeltung des päpstlichen Dokuments von 1962 bestätigt.

Für den Fall, dass die Opfer des Missbrauchs sich an kirchliche Stellen wenden, sollen auch sie einen Eid schwören, dass sie Stillschweigen bewahren werden.

Auszug aus dem Dokument:

Die sexuelle Revolution sei Schuld an den Missbrauchsfällen, sagte der Augsburger Bischof Walter Mixa, Träger des bayerischen Verdienstordens, im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung: “Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig.”

Seit 48 Jahren organisiert die katholische Kirche von höchster Stelle aus Täterschutz, lässt die Opfer Schweigegelübde ablegen, deckt also Kindesmissbrauch und Missbrauch von Schutzbefohlenen. Das ist in diesem Ausmaß nichts anderes als Organisierte Kriminalität. Wie viele Fälle von Strafvereitelung mögen da zusammenkommen? Aber was rede ich?
Schuld sind ja die Hippies.

via reddit

118 comments

  1. Shocking! Not.

    • Die Betreuer/in die vom Gericht bestellt werden sind die Hölle auf Erden denn sie machen was sie Wollen, Da ist was den Kindern in den Weisenhauser angetan wurde nicht da gegen denn sie waren in obhut aber was diese Betreuer/in machen ist da kann man keine Hilfe von keinen erwarten, auch von den Politiker die für die Bürger da sein sollen tuhen nicht, das dieses abgeschaft wir, ohne wenn und aber.

      Diese Betreuer/in
      die Müssen weg und müssen von Bürger/in überwacht werden die dieses durch gemacht haben von den Betreuern/in.

    • Jeder hat eine Mutter, aber jede Mutter ist Anders zu den Kind. Ich habe eine Mutter die ich nichts fragen kann denn sie gibt mir nur Antworten die mich nichts bringen und sie nur ihren vorteil hat, dann braucht man auch keine Mutter. Ein Beispiel habe gespart für Haus und die Zuteiliung war da, aber da war noch das ich 15000 DM Bekommen würde war da nicht das meine Mutter Unterschreiben mußte fürs Gerich und das tat sie nicht, sie sagte das ich nicht mit jeder kleinigkeit sie Belästingen sollte. Also konnte ich nur 10000DM bekommen da für brauchte ich sie nicht. Die 5000DM waren für nichts gespart, sie waren weck für mich und so was soll ne Mutter sein, Nein Danke!!!.
      Das Geld sollte für Abtragungen da sein denn über 10% Zinsen sind nicht leicht. Was ich gespart habe da musste ich nur 4,5% Zinsen Bezahlen. Von den 15000DM habe ich schon 60% Bezahlt also nur ein keiner Teil noch zum Abzahlen. Sie hat mich und meiner Frau nur alles zwischen den Beinen geworfen und sie sagte sie Täte alles für uns, Für die Kirche tat sie Alles und so war sie auch sehr angesehen in der Kirche, aber von Pfarrer war ich nicht Gut angesehen und meine Frau auch und das ich Holzheim an Neuss wo so man Leben kann, aber nicht für ums.

  2. Geht ja wieder ganz schön rund……

    Wow. Kaum ist man mal einen Tag oder Zwei mit anderen Dingen beschäftigt, da kommt man kaum noch hinterher, all den negativ-Trends zu folgen. Wow. 1. Kinderporno-Sperren Fast hätte er es geschafft, still und heimlich zu agieren, leider ist es dann doch…

    • Was ist schon Kinderporno-Sperren gegen Btreuer/in die den Menschen die einen Betreuer/in haben und für sorgen müssen sie werden von diesen gedemmütig und ausgenust. Da war die Betreuer/in von meiner Mutter und meine Frau sagte der Betreuerin das meine 99jähreige mutter einen runter geholt hat und ich stand da neben, diese Betreuerin musste so lachen das sie fast in ohnmacht viel. Ich konnte nicht mehr von so einer Betreuerin und das in Neuss an Rhein wo man so gläubich ist und ihr Schwiegervater war im Stadtrat von Neuss

  3. Tja. Die katholische Kirche war schon immer eine mafiöse Organisation die sich jeweils nur soweit wandelte, wie es der Druck der öffentlichen Meinung unbedingt erforderlich machte.

    Das Dumme daran ist ja, dass der Papst ein Staatsoberhaupt und die Strafverfolgung somit schwierig ist. Vielleicht sollte die EU endlich mal den Vatikanstaat besetzen.

  4. Neben dem, was wir als Skandal anprangern sollten, gibt es einen zweiten: Viele wundert so etwas gar nicht mehr. Und weil viele sowas nicht mehr wundert, ist es kein wirklicher Skandal.

    Westerwelle sagt irgendwas und Deutschland schreit auf. Die Medien sind voll. Blogs, Twitter, Facebook. Westerwelle, Westerwelle. Okay, er ist der deutsche Außenminister, Vizekanzler, Repräsentant von 82 Mio. Menschen, Vorsitzender einer Partei mit 67.000 Mitgliedern.

    Ratzinger, der die Vertuschung von sexuellem Missbrauch anordnete, ist ja nur Papst, Stellvertreter Gottes auf Erden und repräsentiert nur 1,1 Mrd. Katholiken. Filialen an jeder Ecke. Milliardenschwerer Verein, der zu gern die Moralkeule schwingt.

    Irgendwas stimmt in unserer Wahrnehmung nicht, oder?

  5. Und wie viele Eltern diesen Scheiss dann auch noch mitmachen, aus Angst, in der Gemeinde das Gesicht zu verlieren und aus reiner (geistlicher) Obrigkeitshörigkeit. Da sind schwere strukturelle Probleme in der Kirche, die sich in die Gesamtgesellschaft eingeschlichen haben, so dass da kein großes Aufsehen drum gemacht wird. Was ist denn das für ein Irrsinn, dass so eine Geschichte da oben konsequenzlos bleibt? Ich verstehe es nicht.

    • Die Kirche sollte sich aus allen raus halten sie soll nur in der kirche ihren Scheiß machen ich habe die Schnautze voll von der Kirche überall kack sie rein und das soll kirche sein, nein danke !!!

  6. Und diese Organisation ist wie selbstvertändlich im Deutschen Ethikrat vertreten…. Na, gute Nacht!

  7. Ich verstehe das auch nicht. In den Konkordaten ist geregelt, dass die Länder die Bischöfe bezahlen, gleichzeitig gibt es den unglücklichen Artikel 140, der die Artikel 136 – 141 der Weimarer Verfassung zum Bestandteil des GG erklärt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_140_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland

    In der Frage, wie weit das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen gehen darf, ist der Knackpunkt die Definition dessen, was “eigene Angelegenheit” der Kirche ist.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchliches_Selbstbestimmungsrecht#Eigene_Angelegenheiten

    Die Kirche darf also ihre eigenen Angelegenheiten regeln, hat im Staat aber kein Gegenüber, das sehr darum ringen würde, die Definition eng zu ziehen.
    So werden beispielsweise Hausmeister oder Pfleger in kirchlich geführten Altenheimen, also Personen ohne jeden seelsorgerischen Tätigkeitsbereich, die sich scheiden lassen, entlassen.
    Der Staat schaut also seit langem weg, da ist der Missbrauch samt Gewährenlassens der Exzess einer ganz normalen Handhabung. Man akzeptiert einen Staat im Staat.

    • Jetzt werden Alte Menschen die von den Kinder ausgeraub werden und wenn einer von den kindern da gegen ist bekommt er das recht des Gericht zu spüren durch die betreuer/in denn diese machen was sie wollen ich erlebe das jetzt bei mir selbst das ist grausam noch schlimmer als im weisen Haus, was ich 1949 im Weisehaus in Anraht am Niederrhein am eigen Leben erlebt habe.

  8. @Malte: Der uns jährlich 20 Mrd. Euro kostet (Steuergelder). Aber wem sage ich das!?


  9. The Intelligence² Debate – Stephen Fry (Unedited)
    Hochgeladen von Xrunner17. – Sieh vorgestellte Filme und komplette TV Shows an.

    Stephen Fry äußert sich hier (ab der zehnten Minute) zu der Angelegenheit

  10. @Malte:
    “Die Kirche darf also ihre eigenen Angelegenheiten regeln, hat im Staat aber kein Gegenüber, das sehr darum ringen würde, die Definition eng zu ziehen.”

    Drum bin ich auch Mitglied in der humanistischen Union geworden. Die ist zwar viel zu klein, um wirklich was zu bewirken, aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

  11. in gewisser Hinsicht hat Mixa sogar recht, wenn er meint , ohne sexuelle Befreiung wären die Probleme seiner Kirche kleiner. Es wären sicher weniger Fälle bekannt.

  12. Tod der katholischen Kirche…

    Mlg

    • Keine kirche kann sterben denn sie sind nicht Lebend nur Lebende können Sterben, aber man kann die Kirche Verachten in den man alles Macht um sie zu Schädigen denn da sind Menschen in der Kirche die Machen anderen Menschen richtig Fertig das sind Priester Caritas Geschäftsführer die wegen Guter Leistungen ihre Stelle auf geben mussten ??? und dann wo anders Menschen Unterdrücken die sich nicht helfen können und das sind dann die Betreuer und diese werden vom Gericht ein gesetzt in NRW.

  13. Ach so, wie war das noch mit der Trennung von Staat und Kirche?

    • Wir Bürger/in brauchen freiheit in Kirche und Staat. durch freie Wahlen denn jeder Mensch ist anders und denkt anders und die zu sagen haben das sind die die keiner will.

  14. Kriminelle Kirche…

    Okay, jetzt bin ich ernsthaft sauer. Bisher hab ich gegen die katholischen Vergewaltiger ja nur begrenzt gepöbelt, aber das ist jetzt vorbei. Warum? Weil 1962 ein gewisser ‘Johannes XXIII’ nen Schrieb verfasst hat, dass Bischöfe doch bitte Leuten, di…

  15. @michael
    um andre zu zitieren:
    “Die Kirche darf kein rechtsfreier Raum sein.”

    http://www.compyblog.de/archives/3412-Kriminelle-Kirche.html

  16. Das Problem ist nicht die ‘sexuelle Revolution’ sondern eher solche Parallelwelten, wie die Kirche, die alles sexuelle verdammen.

    Dazu passend das heutige Interview um 17:36 im DLF mit Uta Ranke-Heinemann: http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=57942&

    • Zölibat was ist das wenn ein Priester oder sonst einen von diesen Poppen Mit Mann oder Frau wollen dann machen sie es da gibts auch kein Zölibat der sie da rann hindert.

    • Wenn die Priester Poppen wollen dann POPPEN sie da kann keiner was da ran machen, wenn sie Geil sind dann sind sie Super Geil und wollen Poppen oder auch Kinder verführen, das ist diesen egal.

  17. wir sind papst

    Wir sind Papst!
    Wir sind Bildleser!
    Wir sind Kinderschänderbeschützer!
    Ewiges Fegefeuer für Hippies, Abtreiber und plappernde Lustknaben!

  18. Aber wundert das?

    Guck doch mal was die echt glauben: Wein in Blut verwandelt, unbefleckte Empfängnis, Auferstehung…

    Wir haben es hier mit Geisteskranken zu tun. Aber wenn nur eine Person so nen hanebüchenen, lächerlichen Unsinn erzählt, kommen die Jungs mit den weissen Kitteln.

  19. digiom (Jana Herwig)

    Ad einiger Kommentare:

    Ich halte es für völlig eitel und unbrauchbar, darauf zu zu verweisen, dass wir das eh schon immer wussten und eh schon immer die katholische Kirche so war, und das also deswegen echt kein Skandal wäre.

    Es ist ein Jahrzehnte bis Jahrhunderte währender Skandal und wer echt nichts anderes von Mitgliedern der katholische Kirche erwartet, bagatellisiert die Vorfälle m.E. selbst.

  20. @pornoanwalt
    ich kann mir nicht vorstellen, dass das Zölibat frustrierte Priester auf Pädophilie konditioniert, wenn man abgebrüht genug ist, Kinder zu missbrauchgen, wird das Zölibat einem wohl kaum den Puffbesuch vergrätzen. Und Haushälterinnen gibts ja auch noch.
    Allerdings wirkt das Zölibat vermutlich magnetisch auf Menschen, die meinen oder wissen, ihre Sexualität nicht frei ausleben zu können. Da liegt wohl das Problem.

  21. Was Jana da sagt, das würde ich gern dick unterstreichen. Wir reden hier nicht von irgendeiner Hinterwäldlersekte, die sich ein Refugium im südamerikanischen Urwald gesucht hat. Diese Menschen haben immer noch einen gewaltigen Einfluss auf das gesellschaftliche Klima. Und es ändert sich durch solche Berichte gar nichts daran.
    Ihr seht doch: 2003 war das schon bekannt, aber es ist völlig schnurz, kein Mensch, der sich in der Öffentlichkeit zum Katholizismus bekennt, muss sich für die totale Verächtlichmachung des Rechtsstaats rechtfertigen. Während natürlich jeder Scientologe eine Erklärung für Tom Cruise bereit halten muss.

  22. Oh Mann. Mein Hass flackert wieder hoch, dabei wollte ich doch Liebe verbreiten.
    Ich empfehle bei Weiterbeschäftigung mit dem Thema Karlheinz Deschner:

    http://www.ibka.org/artikel/miz94/scheinheilig.html

    http://www.brandeins.de/archiv/magazin/ganz-oder-gar-nicht/artikel/nackt-im-wald-mit-nietzsche.html

    Und vor allem die Doku über ihn:
    http://video.google.de/videoplay?docid=-8977931298437766521#

  23. Bitte sachlich bleiben. Der Vorwurf einer vom heutigen Papst noch als Kardinal angeordneten “systematischen Vertuschung sexuellen Mißbrauchs” ist nicht richtig, sondern in aller Schärfe zurückzuweisen:

    1. kann die Kirche aufgrund nicht vorliegender staatsähnlicher Gewalt überhaupt nicht zu einem dem Schutz der Privatsphäre des Opfers dienenden Eid zur natürlichen Geheimhaltung zwingen, sondern nur einladen.

    2. liegt eine schwere Ebenenverwechslung vor, denn ein solches Verfahrensgeheimnis bezieht sich nur auf das, was in einem Verfahren abgehandelt wird, und berührt folglich keine Dinge, die sowieso schon öffentlich bekannt sind und selbstverständlich auch öffentlich und medial ausgedehnt besprochen werden können, wenn es von Opferseite gewünscht wird.

    3. die Zentralisierung sexuellen Mißbrauchs gegenüber Unter-18-Jährigen in Rom selbst am Gerichtshof der Glaubenskongregation hat 2001 genau dem Gegenteil der Vertuschung gedient, sondern daß kein einziger Fall in den katholischen Bistümern unter den Teppich gekehrt werde, sondern ordnungsgemäß und auch kirchenrechtlich aufgearbeitet werde. Somit haben Johannes Paul II. und Benedikt XVI. bereits ganz klare Schritte zur Verbesserung gesetzt, auch durch die Verlängerung der kirchenstrafrechtlichen Verjährungsfristen.

    4. verweise ich zur Verdeutlichung der Zurückweisung solcher unsachlicher Propaganda auf folgende Blogeinträge:

    a) SEXUELLER MISSBRAUCH UND KIRCHENRECHT – BUCHEMPFEHLUNG ZERRBILDER VON MARKUS ZEDLITZ:
    http://7ax.de/0ps0

    b) SEXUELLER MISSBRAUCH: WIE SOLLEN KATHOLISCHE BISCHÖFE RICHTIG REAGIEREN:
    http://7ax.de/0om0

    c) SEXUELLER MISSBRAUCH: VERTEIDIGUNG DES KIRCHENRECHTES GEGEN KIRCHE VON UNTEN:
    http://7ax.de/0o31

    d) SEXUELLER MISSBRAUCH IN DER KIRCHE: DER HEILIGE MARTIN VON TOURS HELFE BEI DER AUFARBEITUNG:
    http://7ax.de/01d8

    Der Hirtenbrief des Papstes an die katholischen Bischöfe Irlands wird exemplarisch aufzeigen, daß die Katholische Kirche offensiv die Option für die Opfer vorantreiben wird. Mit besten Grüßen!

    • Was sind sie für einer der bestimmt nicht durch gemacht hat durch die kirche. Der Pfarrer bei nus in der gemeinde er sagte ich wer ein Lügner und betrüger und das soll ein Pfarrer ein, so was hört da hin wo kein Mensch ist aber nicht in der geseltschaft von Menschen Herr Dr. Pytlik
      Werde Tag täglich von diesen Unterdrückt und man sagte ich täte jede unterstützung verweiger. so ein Blötsin.

  24. Zitat Bischof Mixa: „Die sogenannte sexuelle Revolution [...] ist daran sicher nicht unschuldig.“
    Zitat SPON: „Bischof Mixa gibt sexueller Revolution Mitschuld an Missbrauchsfällen“

    Zitat du: „Die sexuelle Revolution sei Schuld an den Missbrauchsfällen, sagte der Augsburger Bischof Walter Mixa“

    Hat er nicht gesagt. Vielleicht solltest du auch aufpassen, die Sachlage nicht so zu verzerren, wie du sie gerne hättest.

  25. @Dr. Alexander Pytlik
    Handlungsempfehlungen ans eigene Klientel und die Ausseinandersetzung mit einzelnen, ausgesuchten Kritikern ist nicht unbedingt die Aufarbeitung die nötig ist.

    • Herr Dr. Alexander Pytlik
      Sie wissen nicht was sie da von sich geben nur müll denn was die kirche Macht und das sind Priester und alle die höher im rang der kirche sind machen was sie wollen und keiner kann was da gegen machen, dies Heiligen .

  26. Der Papst wird persnlich einen Brief an die Katholiken Irlands senden, und man wird sehen, daß die alte dorfmäßige Vertuschungskultur nach dem Willen des regierenden Papstes sukzessive zurückgedrängt wird. Es hilft Opfern nicht, wenn man ihnen verschweigt, daß sie auch auf kirchenrechtlichen Weg zu Schadensersatz gelangen können:
    http://7ax.de/0ps0

  27. An Herrn Dr. (sic!) Pytlik:

    Sie weisen die Vorwürfe “in aller Schärfe” zurück, dabei sehe ich hier keine Vorwürfe. Es werden Fakten zitiert, das Dokument, dass der Guardian 2003 veröffentlichte, ist von der katholischen Kirche als authentisch bestätigt worden. Es ist echt, und ein riesiger Skandal.

    Sie beziehen sich in ihrer schwammigen Antwort gar nicht darauf. Ein “solches Verfahrensgeheimnis” – worum geht es ?
    Es wurden “konkrete Schritte zur Verbesserung” gesetzt – macht das ungeschehen, dass mehrere TAUSEND (!!!!!) Kinder in Irland systematisch missbraucht wurden? Ist das überhaupt ernst zu nehmen, diese “konkreten Schritte”?

    Gerade gibt es in Deutschland mehr als 100 bestätigte Missbrauchsopfer. Es ist darüber hinaus ein Faktum, dass die Pädophilie des Täters bekannt war, und anstatt die von ihm begangenen Verbrechen den staatlichen Behörden zu melden, wurde der Mann gedeckt. Darauf hin hat er weiter unschuldige Kinder missbraucht.

    Missbrauch ist ein Wort, was schon so abgenutzt ist, was keiner mehr wirklich begreift. Vielleicht ist es passender zu sagen, dass Kinder zu Oralsex gezwungen wurden, oder vaginal/anal vergewaltigt wurden.

    Das sind Fakten, und keine wirren Trugbilder. Und zwar von Menschen, die ihre soziale Vormachtsstellung als kirchliche Autoritätspersonen ausgenutzt haben, um (1) an die Kinder heranzukommen, und sie (2) zum Schweigen zu verpflichten.

    Sie verweisen “zur Zurückweisung unsachlicher Propaganda” auf vier von ihnen verfasste Beiträge? Welche Propaganda? Die oben aufgelisteten Verweise sind Fakten.

    Die katholische Kirche hat Jahrzehnte lang systematisch Missbrauch an unschuldigen Kindern (!!!!) vertuscht, und sie besitzen hier die Dreistigkeit, von “Schutz der Privatsphäre der Opfer” zu sprechen?

  28. @Dr. Alexander Pytlik: Er wird senden und man wird sehen?

    Sie haben wirklich Gottvertrauen und kennen sich offenbar in der Zukunft bestens aus.

    Schadensersatz ist gut. Geht das in solchen Fällen wirklich?

    Wie wäre es mit Ursachenbekämpfung?

  29. @ Matthias: Schadensersatz geht. Die katholische Kirche in den USA alleine hat bisher über 2 Milliarden Dollar Schadensersatz für Missbrauchsopfer gezahlt (http://bit.ly/283ODQ).

    Der verlinkte Artikel ist grundsätzlich sehr lesenswert und beschäftigt sich u.a. mit der offiziellen Stellungnahme des Vatikans, dass “only 1.5%-5% of Catholic clergy were involved in child sex abuse” (lasse ich mal auf Englisch, weil ich das nicht verfälschen möchte).

  30. @E. Schon klar, meinte, ob der Schaden an Seelen “ersetzt” werden kann.

    Wenn 40jährige Männer in Tränen ausbrechen wegen eines Mißbrauchs in ihrer Kindheit, helfen keine Milliarden. Aber Schadensersatz ist eine wichtige Geste, ein Zeichen der Einsicht, ein Geständnis, der Versuch einer Milderung. Deshalb: Schadensersatz: ja, aber auch Ursachenbekämpfung, bitte.

    Manchmal hat Schadensersatz aber auch einen Beigeschmack von Ruhigstellen und Freikaufen. Weh tun zwei Mrd. der kath. Kirche jedenfalls nicht.

  31. @ Dr. Alexander Pytlik

    Sie beschreiben es als ein Ziel der katholischen Kirche, wenn ich das richtig verstanden habe, dass Fälle sexuellen Missbrauchs “ordnungsgemäß und auch kirchenrechtlich aufgearbeitet” werden. Der in Rede stehende Erlass soll auch auf diese Absicht hin verstanden werden.

    Ich hoffe, wir sind uns einig, dass hierbei die Strafverfolgunerfolgung durch staatliche Behörden bei derartigen Fällen der kirchenrechtlichen Strafverfolgung zumindest nicht nachgestellt sein darf und unmittelbar eingeleitet werden muss.

    • Hab ihr schon mal was gegen die Kirche gesehen ich glaube nicht. erst wenn der Mensch frei entscheiden kann was er will und was er darf dann sind wir frei.

  32. @Dr. Alexander Pytlik
    ich finde Deinen Sprachgebrauch wie Matthias auch ein wenig, nun ja. Aber um aus der Schwammigkeit heraus wenigstens einmal konkret frageb zu können: was ist denn an der sukzessiven Zurückgrängung absolut unhaltbarer Zustände lobenswert? Selbstverständlich wäre eigentlich Aufarbeitung und völlige Transparenz. Und das bitte gestern und nicht übermorgen.

  33. @Nödel
    Wenn jemand nicht unschuldig ist, was ist er denn dann? Schuld ist im Straßenverkehrsrecht teilbar, ansonsten eher nicht. Richtig ist: Schuldig ist der, der eine Tat begeht, schuldig ist der, der eine Tat vertuscht. Die sexuelle Revolution hat nicht im Entferntesten etwas mit Vergwaltigung von Kindern zu tun (und ja: Ausreißer wie Daniel Cohn-Bendit sind mir bekannt), sie hat im Gegenteil erst dazu geführt, dass die sexuelle Selbstbestimmung geschützt wird.

  34. @Dr. Alexander Pytlik
    “kann die Kirche aufgrund nicht vorliegender staatsähnlicher Gewalt überhaupt nicht zu einem dem Schutz der Privatsphäre des Opfers dienenden Eid zur natürlichen Geheimhaltung zwingen, sondern nur einladen”
    Es gibt umfängliche Bemühungen, die Privatsphäre des opfers zu schützen, lesenswert hierzu:
    http://www.landkreis-wesermarsch.de/pdf/Recht_Gesamt__1-7-2009.pdf

    Warum der Arbeitgeber des Täters dazu einen Eid benötigt, das müssten Sie mir einmal erklären.
    Wenn der Arbeitgeber erfährt, dass es in seinem Bereich zu sexuellen Übergriffen gekommen ist, dann hat er genau drei Möglichkeiten: Er kann den Arbeitnehmer drängen, sich selbst anzuzeigen, er kann den Arbeitnehmer anzeigen, er kann das Opfer ermuntern, die Anzeige vorzunehmen.
    Dienstrechtliche Konsequenzen sind hier doch absolut zweitrangig, es geht um die strafrechtlichen Folgen.
    Wie häufig ist es vorgekommen, dass die Kirche einen dieser drei (zwingend vorgegebenen) Wege beschritten hat?

  35. @E
    warum das sic! hinterm Titel?

  36. Da fällt mir mir doch dieses kleine Witzchen ein:

    Ein Pfarrer muss am Sonntag nach der Predigt die Beichtstunde halten. Aber ihm kam ein wichtiger Termin dazwischen und so kann er nicht in den Beichtstuhl.

    Er fragt seinen Messner, ob er das für heute übernehmen könne. Der Pfarrer gibt ihm sein Pfarrer-Handbuch und verschwindet. Darauf hin setzt sich der Messner in den Beichtstuhl und wartet.

    Kurze Zeit später kommt eine Frau: “Ich habe gestern vergessen zu beten!” Der Messner schlägt in seiner Buch nach und antwortet: “Einmal beten vergessen, das Vaterunser aufsagen.”

    Kurze Zeit später kommt eine andere Frau: “Ich bin fremdgegangen.” Der Messner schlägt wieder in seinem Handbuch nach und antwortet der Frau:” Einmal fremdgehen, einen Rosenkranz beten.”

    Kurz darauf kommt eine dritte Frau: “Herr Pfarrer, ich hatte gestern Oralverkehr.” Darauf hin schlägt der Messner wieder in seinem Handbuch nach. Doch er findet nichts, was ihm weiter helfen könnte. Er ging aus seinem Beichtstuhl und er sah drei Ministranten vorbeilaufen. “Hey, ihr drei, was gibt der Pfarrer bei Oralverkehr?” Darauf der eine: “Naja, a Mars oder manchmal a Snikers.”

  37. bin ich zu blöd das dokument von johannes xxiii. zu verstehen oder steht auf seite 16 ausdrücklich dass der zuständige bischof im fall des “schwersten verbrechens” juristische schritte einleiten kann?

  38. @Schafskopf
    Ich verstehe dass so, dass es um Kirchenjustiz geht.
    Auch Dr. Alexander Pytlik hält den kirchlichen Prozess ja offenbar für den besser geeigneten.

  39. wenn man gewohnt ist, in jahrtausenden zu denken: alles kein problem. widerlich.

  40. Nochmals zur Sache: weder 1962 noch 2001 wurde eine systematische Vertuschung befohlen, nicht vom seligen Papst Johannes XXIII., nicht vom Diener Gottes Johannes Paul II. und nicht vom regierenden Papst Benedikt XVI. (als Joseph Kardinal Ratzinger). In den Medienberichten betreffend die römische Instruktion “Crimen sollicitationis” (= zu deutsch: Straftat der Verführung des Beichtenden durch einen Priester zu einer Sünde gegen das sechste Gebot anläßlich der Beichte) vom 16. März 1962 wurde kein Unterschied zwischen dem schon im Titel der damaligen Instruktion erkennbaren kirchenrechtlichen Vergehen der (soeben eingedeutschten) “Sollizitation” und dem kriminellen Verbrechen der Pädophilie gemacht, sodaß das vorgesehene Amtsgeheimnis völlig mißverstanden worden ist. Das vatikanische Dokument aus dem Jahre 1962 bezog sich ausschließlich auf das kirchenrechtliche Verfahren in Fällen der “Sollizitation”. Ziel der Bestimmungen war es nicht, den klerikalen Übeltäter zu schützen, sondern das absolute Beichtgeheimnis. Dies geht auch daraus hervor, daß für den Schuldigen im Dokument harte Strafen und die Suspendierung vorgesehen waren (heute im lateinischen Bereich unter dem can. 1387 CIC 1983 geregelt, wobei die Strafe bis zur Entlassung aus dem Klerikerstand reicht). Schon bei der Diskussion 2003 verwiesen Kirchenrechtler in den USA völlig richtig darauf, daß Vertraulichkeit und Geheimhaltung im kirchenrechtlichen Verfahren drei Ziele haben: Opfer können sich melden, ohne sofortige Publizität befürchten zu müssen; Zeugen sollen offen reden, weil sie wissen, dass ihre Angaben nicht “auf dem Markt” ausgebreitet werden; der eventuell noch vorliegende gute Namen des Beschuldigten sollte bis zum Beweis seiner Schuld geschützt bleiben: http://www.kath.net/detail.php?id=5790

    Eben deshalb habe ich John Allen übersetzt und zitiert
    http://www.kath.net/detail.php?id=25628
    der in seinen Überlegungen, wie Bischöfe reagieren sollen, klar schreibt: “Ein Beispiel [für die zu rasche Zuordnung] ist die Jagd nach einem schlagenden Beweis in Rom, der zeigen sollte, daß sich die Vertuschung sexuellen Mißbrauchs ihren Weg bis an die Spitze gebahnt hätte, mit dem üblichen ‘Beweis’ des vatikanischen Dokumentes aus dem Jahre 1962 namens ‘Crimen Sollicitationis’, was im Bericht der Murphy-Kommission angeführt wird. Aber das mit ‘Crimen Sollicitationis’ ist ein reines Ablenkungsmanöver. Abgesehen von der sachlichen Unrichtigkeit [siehe oben!] liegt das Problem der Jagd nach dem schlagenden Beweis hier darin, daß die Krise sexuellen Mißbrauchs dann mehr wie ein Problem der Gesetze als ein Problem der Kultur erscheint. Die Kirche aber hatte immer eine Fülle von Gesetzen gegen sexuelle Sünden. Was der Katholizismus jedoch auch hatte, war eine tief verwurzelte Kultur, sogar dann wegzuschauen, wenn Priester in abscheulichen Handlungen verwickelt waren, also eine Kultur, welche den Opfern nicht dieselbe Aufmerksamkeit schenkte. Wer eben so handelte, konnte tatsächlich den ganzen Weg an die Spitze gehen. Diese Kultur zu reparieren, ist nicht so leicht wie einen Schalter in Rom anzumachen, indem ein Gesetz aufgehoben und ein anderes geschaffen wird.” Eben hier möchte der Papst ganz klar ansetzen, und dafür arbeite ich schon seit meiner Priesterweihe.

    Wenn man daher Vorwürfe gegen die Katholische Kirche und ihre Gesetzgebung äußert, dann sollte es mit Sachkenntnis und mit korrekter Intepretation geschehen. Wie die Wiedergutmachung konkret in Irland aussehen wird, kann ich derzeit noch nicht sagen. Klar ist, daß die Verantwortung mitwissender Oberhirten nicht einfach übergangen werden kann. Die alte Versetzungspolitik war eine gravierende Verletzung der Hirten- und Sorgfaltspflicht. Nicht die Kirche als ganze hat aber jahrzehntelang vertuscht, sondern einzelne Bistümer, Bischöfe, Priester und leider auch viele andere Christen, die in der althergebrachten reinen Autoritätsgläubigkeit “gefangen” waren und den Opfern klerikalen Mißbrauches oft keinen Glauben schenken wollten. Diese Unkultur muß sich im Sinne des Evangeliums radikal wandeln nach dem, was Johannes Paul II. in der großen Moralenzyklika “Glanz der Wahrheit” festgehalten hat: “Kein Riß darf die Harmonie zwischen Glaube und Leben gefährden: die Einheit der Kirche wird nicht nur von den Christen verletzt, die die Glaubenswahrheiten ablehnen oder verzerren, sondern auch von jenen, die die sittlichen Verpflichtungen verkennen, zu denen sie das Evangelium aufruft (vgl. 1 Kor 5, 9-13).”

    Da wir nicht im Paradies leben, gibt es auf dieser Erde keine andere Grundmöglichkeit des Schadensersatzes als jenen finanziellen. Es kann und darf dabei nicht um ein Ruhigstellen der Opfer und ihrer persönlich gewählten (mehr oder weniger öffentlichen) Aufarbeitung gehen, es kann und darf dabei auch nicht um ein Stillschweige-Abkommen gehen, um dem Opfer noch ein schlechtes Gewissen zu machen. Es geht vielmehr um den Versuch, die Ehre der Opfer wiederherzustellen.

    Es ist im übrigen wünschenswert, wenn die rein strafrechtlichen Verjährungsfristen im staatlichen Bereich weiter erhöht werden, damit ältere Fälle nicht nur schadensersatzmäßig, sondern auch strafrechtlich länger behandelt werden können. Es ist das natürliche Recht jedes Opfers und der ihn Betreuenden, sofort alle staatlichen Anzeigemöglichkeiten voll und ganz zu nützen. Mir ging es nur darum, darauf hinzuweisen, daß auf der reinen Schadensersatzebene die kostengünstigere Variante des kirchenrechtlichen Verfahrens in unseren Breiten nicht verschwiegen werden soll, deshalb auch mein Hinweis auf diese neue Bucherscheinung: http://7ax.de/0ps0 Nebenbei helfen viele solche Schadensersatzverfahren der Kirche selbst, in ihrer Rechtsprechung auf Basis längst existierender Schadensersatzgesetze weitere Maßstäbe zu setzen.

    Gute Nachtruhe!

  41. Das ganze Konstrukt, nach welchem hier argumentiert wird, setzt voraus, dass die Kirche überhaupt von den Betroffenen in diese Angelegenheit eingeweiht wird und die Gesellschaft der Kirche weiterhin einen eigenen Rechtsstatus, auch in strafrechtlich relevanten Fragen zugesteht.

    Nach allem, was ich da gelesen habe, scheint es mir sinnvoller, sich direkt an weltliche Rechtsstellen zu wenden, sprich Klage einreichen Untersuchungsbehörden rein in die Kirche, mutmasslicher Taeter in Untersuchungshaft wegen Vertuschungsgefahr. Das laeuft doch überall so, also auch in der Kirche…
    Ich habe zu diesem Zwecke was ins www. gestellt:
    http://anlaufstelle.forumo.de/portal.php

  42. @walter_33

    Vielen Dank für diese Anlaufstelle. Jede Initiative, die ohne ideologische Aufdringlichkeit oder Propaganda einzig und allein den Opfern sexuellen Mißbrauchs helfen möchte, ist zu begrüßen. Ich habe eine solche Seite schon kurz nach der Gründung des Portals http://www.padre.at/ hineingestellt, und ich habe öfters weiterhelfen und an die richtigen Stellen verweisen können. Die konkreten Vorgehensweisen entscheiden abgesehen von dem, was ins Gefängnis zu führen hat, die Opfer selbst. Mich freut es, wenn Aufarbeitung gelingt und durch kirchliche Verfahrensschritte selbst Wiedergutmachung angegangen wird, was in dem Buch von Markus Zedlitz (Zerrbilder: http://7ax.de/0ps0 ) zum Ausdruck kommt.

    Wenn ein sexueller Mißbrauch im Rahmen kirchlicher Amtsführung geschehen ist, braucht die Kirche nicht mehr eingeweiht werden, sondern hat sich von Rom her (das war ja der Sinn der kirchenrechtlichen Verschärfung dank Johannes Paul II. und Kardinal Ratzinger) und am jeweiligen Ort von Amts wegen mit allen Konsequenzen zu befassen und daraus zu lernen, wie in Hinkunft Ähnliches zu verhindern ist. (Zu behaupten, daß kirchliche Verfahren die staatlichen Verfahren parallel behindern, ist absurd und eine schwere unsachliche Ebenenverwechslung.) Die Kirche verlangt heute im übrigen gegen fast alle Strömungen mehr als je ein Staat verlangen kann: zuletzt wurde für das Kirchenrecht verdeutlicht, daß homosexuell tendierende Priesterseminaristen und Ordensleute nicht zu den heiligen Weihen zugelassen werden dürfen. Die katholische Sittenlehre beinhaltet daher nicht nur die absolute Sündhaftigkeit jedes sexuellen Mißbrauchs gegenüber Minderjährigen und auch erwachsenen anvertrauten Menschen und gegenüber jedem anderen Menschen, sondern tut auch kund, daß nur die sexuelle Gemeinschaft von einem Mann und einer Frau dem entspricht, was in der Schöpfungsordnung und somit in dem auf den Menschen bezogenen Naturgesetz leicht erkennbar ist. Es ist eben nicht egal, ob ein Diakon, Priester oder Bischof naturgemäß ausgerichtet ist oder in der Gefahr dem widersprechender personaler Versuchung steht.

    Nicht die Gesellschaft alleine entscheidet über den Status der Kirche und dann auch anderer Religionsgemeinschaften, sondern es gibt klare Rechtsgrundsätze, die niemand mißachten kann. Durch die Religionsfreiheit ist eine gewisse Autonomie jeder Religionsgemeinschaft gegeben, was aber nicht heißt, daß sie dem Zugriff der Staatsgewalt zur Verhinderung von Verbrechen entzogen wäre. Durch weitergehende Staatsverträge (z. B. Konkordate) kann es aufgrund jahrhunderterlanger kultureller Mitgestaltung und sozialer Verdienste (Krankenhäuser, Caritas, Lehre usw.) auch Sonderstellungen geben. Die Katholische Kirche besitzt zudem im Papst ein Völkerrechtssubjekt, auch Heiliger Stuhl genannt, und hat damit weltweit eine Sonderstellung. Dies hat in vielen Friedensverhandlungen Großartiges bewirkt, und ich erinnere auch an den Einsatz bis zuletzt von Johannes Paul II. gegen den Einmarsch in den Irak usw.

    Am sinnvollsten ist es, im Falle sexuellen Mißbrauchs alle Rechtswege rasch einzusetzen und zu trachten, daß keine Verjährungsfristen formal dazwischenfunken. Ich wiederhole, daß kirchliche Schadensersatzverfahren rascher und wesentlich kostengünstiger ablaufen können und daß es nicht gerecht ist, der Kirche von vorneherein diese Möglichkeit abzusprechen. Eine notwendige staatliche Untersuchungshaft wird jedenfalls von gewissenhaften kirchlichen Amtsträgern mit Sicherheit nicht vereitelt.

    Im Sinne dessen, daß vom Glauben her nur die Kirche in ihrem Innersten all das besitzt, was jeden Menschen wieder heil und versöhnt machen kann – insbesondere das Sakrament der Beichte/Buße – wäre es fatal, sich alleine auf den Staat zu verlassen. Dies hat sich in der Geschichte nicht wirklich bewährt, sondern jeder Staat braucht auch den natürlichen Konsens über Grundrechte und eine höhere Moral, damit die Gesellschaft als ganze eine Zukunft haben kann. Daß gerade deshalb die sexuellen Mißbräuche von Seiten katholischer Kleriker als besonders schlimm und berichtenswert erscheinen, versteht sich dann von selbst.

    Eine gute Fastenzeit!

  43. @ E. “only 1.5%-5% of Catholic clergy were involved in child sex abuse”. Interessant. Aber selbst wenn diese Zahlen stimmen sollten erscheint mir das nicht gerade wenig.

    “Internationale Studien gehen davon aus, dass bei etwa 1 % aller erwachsenen Männer eine primärpädophile Ausrichtung vorliegt.”

    http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie#Pr.C3.A4valenz_und_sexuelle_Orientierung

    Und eine primärpädophile Ausrichtung sagt ja noch nichts darüber aus ob man diesen Trieb auch auslebt. Berücksichtigt man aus welcher Quelle die Daten stammen, läge die Zahl weit über dem Bevölkerungsschnitt.

    “Ja. Sexuelle Neigungen prägen sich in der Jugend aus. Doch was mache ich, wenn ich mich als junger Mann nicht zu Mädchen hingezogen fühle, sondern zu Kindern? Ich ahne dann, dass ich in dieser Gesellschaft nur Ablehnung erfahren werde. Im Leben geht es aber immer um Akzeptanz, um das Gefühl, angenommen zu werden. Das alles erhöht die Motivation, sich in ein System zu begeben, das von einem Menschen verlangt, die Sexualität hinter sich zu lassen. Dann gibt es keine Fragen mehr wie: Warum hast du keine Freundin? Warum heiratest du nicht? Im Gegenteil, die Angst vor Ablehnung verwandelt sich in Anerkennung für diesen Schritt. Priester haben einen hohen gesellschaftlichen Stand.”

    http://www.welt.de/vermischtes/article6335524/Der-Zoelibat-allein-befoerdert-keine-Uebergriffe.html

  44. @Malte, Jana: Wie kommt Ihr drauf dass ich das nicht skandalös finde, nur weil ich von der katholischen Kirche nichts anderes erwarte?

  45. Die politischen implikationen sind noch gar nicht berücksichtigt. Es gibt nur einen ausweg: sozialismus oder tod!

  46. @ billy_joe:
    Ich bin mir nicht ganz sicher, was du aussagen möchtest. Ich bin Psychologe, 27 Jahre alt und habe bereits 2 Jahre in einer Klinik mit Kindern gearbeitet, und ein Jahr bei der Polizei mit Tätern. Ich kenne die Zahlen. Ich kenne das Thema gut.
    Ich habe hier einen Artikel über Pädophilie geschrieben, indem ich unterstreiche, dass die Disposition selbst etwas ist, wofür man niemanden beschuldigen darf! Ich habe unterstrichen, dass ein besseres gesellschaftliches Verständnis von Pädophilie als Disposition, und nicht selbstverschuldete Perversion helfen würde, Straftaten massiv zu reduzieren.

    Ich finde es … ich finde gar kein Adjektiv dafür. Die Katholische Kirche sagt offen, dass 1.5 – 5 Prozent der Klerus in sexuelle Aktivitäten (!!!) mit Kindern verwickelt sind. Und da schreiben sie “NUR” davor.

    Du schreibst, du findest das “nicht gerade wenig”. Ja, natürlich! Das ist mein Punkt!
    Und die Dunkelziffer liegt aller Wahrscheinlichkeit wesentlich höher.

    Man muss natürlich Schätzungen anstellen, aber von den Zahlen ausgehend, die ich habe, liegt die Quote von sexuellem Missbrauch beim katholischen Klerus wesentlich höher als in einer Kontrollpopulation (alle anderen Männer).

    Siehe dazu auch die Rede von Stephen Fry.

  47. @Dr. Alexander Pytlik
    Wie erklären Sie sich denn dann so ein Fehlverhalten?
    “Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hatte es zugelassen, dass ein pädophiler Priester nur in eine andere Pfarrei versetzt wurde, wo er wieder Kinder belästigte. Andere sprechen in kleinem Kreis davon, dass das Thema “rührselig” aufbereitet werde.”
    http://www.sueddeutsche.de/politik/155/503378/text/

    Mit welchen Konsequenzen hat Bischof Müller seitens der Kirche zu rechnen? Immerhin hat er ja ermöglicht, dass weiterhin Kindern Schaden zugefügt wird – wird er nun aus dem Amt entfernt?
    Sie reklamieren für die katholische Kirche eine bedeutende gesellschaftliche Rolle – könnten Sie sich vorstellen, dass ein Politiker, der eine vergleichbare Straftat ermöglicht, im Amt bleibt?

    Ist Ihnen der Film “Eine Frage der Ehre” (A few good Men) bekannt? Dort geht es um den Todesfalls eines Marines, der offensichtlich einer armeeinternen Bestrafungsaktion unterzogen wurde. Beschuldigt werden zwei Marines, deren Verteidiger allerdings davon ausgehen, dass zwei Menschen, die derart strikt dem Prinzip von Befehl und Gehorsam unterworfen sind, nicht ohne Anweisung gehandelt hätten.
    Auch für einen Bischof ist der Papst (und da werden Sie mir bestimmt zustimmen) nicht einfach eine Art Abteilungsleiter in einem Gesinnungssupermarkt, sondern der Heilige Vater. Und da setzt sich ein Bischof einfach so über den Willen des Heiligen Vaters hinweg? Ohne Konsequenzen?
    Können Sie nachvollziehen, dass es von Außen betrachtet eher danach aussieht, dass Bischof Müller ganz und gar nicht gegen den Willen des Papstes gehandelt hat?

    Zu Ihren Ausführungen über Homosexualität spare ich mir Anmerkungen.

  48. Ja, es gibt da offensichtlich Unterschiede in der Auslegung dieser Papiere. Die Unterschiede sind so gross, dass die einzelnen Parteien erklaeren:”Es gibt keinen unterschied, das Papier ist eindeutig”. Nur eben jedes auf seine Seite.

    Tatsaechlich taucht die Frage auf, ob denn die Bischöfe einfach so nach Gutdünken handeln können oder eben im Auftrage Roms tatetig sind. Mich persönlich interessiert eigentlich der folgende Aspekt:
    Wenn man das Schreiben des ehemaligen kardinals Ratzinger nimmt, waere es ja so, dass Faelle, welche in der Diözese vorkommen, zwingen nach Rom gemeldet werden müssen.
    İn der Annahme, dies sei passiert, stellt sich die Frage, was Rom gerade am Beispiel Canisius denn unternommen hat, denn dort wurde ebenfalls nach Rom kommuniziert, spaetestens 2005/06.

    İnzwischen wird übrigens von anderer Stelle von rund 150 Tatern gesprochen:
    http://anlaufstelle.forumo.de/aktuell-f2/die-spitze-des-eisberges-uber-150-taeter-t40.html

  49. jetzt hab ich nach einem spezialisten für schweißarbeiten gesucht und bin bei malte gelandet. der kann natürlich auch gerne kommen, wenn er mit dem schweißbrenner umgehen.

    der beitrag ist klasse, hab ihn mir eben reingezogen, nachdem ich begeistert vom neuen polanski-film nach hause gekommen war.

    nicht nur 150 täter sind es mittlerweile, es sind jetzt auch schon frauen darunter. und sobald die entschädigungssumme feststeht, werde ich auch mal scharf darüber nachdenken, ob sich mir nicht auch irgendwann mal als kleiner steppke ein kleriker unsittlich genähert hat.

  50. Ich habe die konkrete Vorgehensweise des Regensburger Diözeanbischofs in meinem Blogbuch kritisiert:
    http://7ax.de/01go
    Und ich bleibe bei meiner Kritik von damals. Für alle verantwortlichen Bischöfe und Kleriker müssen dieselben strengen Maßstäbe und Kriterien gelten. (Ich bin aber nicht der Papst.) In diesem Punkt hatte Bischof Gerhard Ludwig Müller ganz sicher nicht im Konsens mit dem Papst gehandelt, welcher sich normalerweise nicht in die Alltagspolitik der regierenden Bischöfe einmischt. Jeder einzelne Bischof hat seine persönliche Verantwortung für die ihm anvertraute Diözese. Ich persönlich hätte erwartet, daß er angesichts dieses in seiner Letztverantwortung stehenden Falles dem Papst seinen Rücktritt angeboten hätte.

    Noch zum anderen Punkt: wenn man jedoch den homosexuellen Hintergrund sehr vieler klerikaler Mißbrauchsfälle übersieht, kann man der Problematik nicht in allen Punkten auf den Grund gehen:

    http://www.kath.net/detail.php?id=25700

    http://7ax.de/0ps0 (siehe Punkt 2.)

    Leider kann ich derzeit nicht sagen, ob sich seit 2001/2002 wirklich alle Bistümer an die zentrale Meldepflicht nach Rom gehalten haben. Wenn es ein Bistum tut, dann kommen klare Anweisungen, und es gibt kein Weglaufen und keine Vertuschungsmöglichkeit mehr. Ich bezweifle sehr, daß der Fall Canisius vor dem Öffentlichwerde jemals in der Glaubenskongregation gelandet wäre.

  51. ” Ich bezweifle sehr, daß der Fall Canisius vor dem Öffentlichwerde jemals in der Glaubenskongregation gelandet wäre.”
    Der Fall des in Chile lebenden Padres soll laut verschiedenenen Quellen in Rom gelandet sein. Es wird jedoch vermutet, dass da mit dem Betroffenen spezielle Abmachungen getroffen worden seien. Dem Sinne nach, das alles werde praktisch unter der Verschwiegenheit des Beichtgeheimnis abgeschlossen…
    Ich bin der Auffassung weltliche und kirchliche Untersuchungen sollten parallel laufen.

  52. “Wie viele Fälle von Strafvereitelung mögen da zusammenkommen?”
    –Schon mal nachgeschaut, was Strafvereitelung ist? Für Normalbürger wie Priester oder Bischöfe gibt es keine Verpflichtung, den Verdacht auf Straftaten anzuzeigen. Diese Verpflichtung gilt nur für Staatsanwälte und dann auch nur bei Offizialdelikten. Bitte erst recherchieren!

  53. Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung:
    http://bundesrecht.juris.de/stgb/__258.html

  54. @ Donald:

    Wenn ich Chef einer Firma bin, und mitkriege, dass einige meiner Angestellten Verbrechen begangen haben – und Vergewaltigung von Minderjährigen ist ein Verbrechen – dann bin ich ziemlich sicher, dass ich mich strafbar mache, falls ich das nicht der Polizei melde.

    Ich bin kein Jurist. Ist meine Einschätzung falsch? Ob das jetzt “Strafvereitelung” ist, was jemand weiter oben schrieb, oder ob das ganze irgendeinen anderen Term trägt, ist für die Debatte doch irrelevant.

  55. Nein, nicht die Nicht-Anzeige ist strafbar, aber eine Einflussnahme auf die Zeugen und Opfer wäre es.

  56. http://www.tagesschau.de/inland/bischofskonferenz122.html

    “Kindesmissbrauch ist ein Offizialdelikt, und da können nicht andere darüber entscheiden, ob dieses Delikt verfolgt wird oder nicht.”

  57. [...] Vor fast 50 Jahren setzte Papst Johannes XXIII ein hochvertrauliches Schreiben an alle seine Bischöfe auf, welches sich mit dem Thema Kindesmissbrauch durch Priester befasste. Dieses Schreiben und seine Anweisungen wurden erst 2005 vom damaligen Glaubenspolizisten und heutigem Papst Joseph Ratzinger ausdrücklich bestätigt. [...]

  58. Ich poste zwei Tweets, die ich bekommen habe, weil ich auch auf diese Seite hingewiesen habe.

    Ich kann das nicht abschließend beurteilen, aber finde trotzdem, dass das wichtig ist. Im Endeffekt (wenn ich es richtig verstehe) bezieht sich der Ratzinger Text *ausschließlich* auf’s Kirchenrecht. Daher ist das nicht als Vertuschung im justizrechtlichen Sinn zu werten.

    “@mastarh @2SpacesNoTabs @egghat @STP1910 @BastianHeynen @Mynios_HH #Ratzinger befahl keine Vertuschung #Missbrauch http://7ax.de/0om0
    http://twitter.com/padrealex/status/9334139915

    “@egghat Doch, denn John Allen zeigt auf, daß das Argument nicht stimmt. Wegen http://www.kath.net/detail.php?id=5790 Danke @STP1910″
    http://twitter.com/padrealex/status/9351314622

    Bilde sich jeder seine eigene Meinung.

  59. @egghat
    Verkürzt gesagt geht es darum: Hat der kirchenrechtliche Prozess Vorrang, soll die Kirche so etwas zunächst einmal selber klären?
    Unsere Justizministerin sieht das nicht so, ich kann da nur zustimmen. Die Kirche nimmt hier eine Rolle ein, die ihr historisch zugewachsen ist, der sie aber nicht (mehr) gerecht werden kann.

  60. Im Prinzip kann ich nicht zuletzt mit Blick auf die Interessen der Opfer durchaus einer “interne” Klärung und Regelung sehr viel abgewinnen – zumal ja dem Opfer im Grundsatz der Weg zur weltlichen Gerichtsbarkeit (und Presse) immer offen bleibt und ja auch schon in der Vergangenheit offen gestanden hat.

    Für eine “interne Klärung” spricht m.E. auch der Opferschutz. Es ist dem Ofer schließlich nicht geholfen wenn die Sache mehr oder weniger öffentlich in die Länge gezogen wird.
    Eine Internatsschule ist weit mehr als eine Schule – sie ist auch Familienersatz. Als ehemaliger Internatsschüler schätze ich daher sogar die Gefahr für sehr groß ein daß Betroffene Schüler im Zweifel lieber gar nichts sagen als einen Schulwechsel in Kauf zu nehmen.

    Und bleiben wir einmal realistisch: Auf einen Schulwechsel des Schülers würde es fast immer hinauslaufen, wenn eine solche Sache etliche Monate lang in der Schwebe gehalten würde.

    Wichtig wäre also in erster Linie zwei Dinge: Zum einen muß es allen Beteiligten klar sein daß derartige Übergriffe auch weit unter dem Niveau “penetrierender Sex” absolut tabu sind.
    Dies muß auch so kommuniziert werden damit Schüler die Möglichkeit haben sich den ja meist vorhandenen Personen ihres Vertrauens zu öffnen.
    (Wenn es solche Personen nicht gäbe – wäre der Schüler wohl auch kaum noch auf dem Internat).
    Und aus dieser Öffnung müssen unverzüglich und möglichst effektiv aber schonend für das Opfer die erforderlichen Konsequenzen gezogen werden.

    In der Vergangenheit hatten wir wohl das Problem daß “solche Themen” mehr oder weniger unaussprechlich waren.
    Wenn ich mich in meine Jugend zurückversetze – so komme ich auch zu dem Ergebnis daß ich mich wohl wegen “harmloserer” Übergriffe kaum meinen Eltern oder anderen Lehrern/Erziehern anvertraut hätte. Es wäre mir einfach zu peinlich gewesen.

    Man kann wohl sogar noch weiter gehen und sagen: Es darf gar nicht darauf ankommen daß sexuell genötigte Kinder das Thema aussprechen.

    Es bedarf in dieser Thematik eine Kultur der allgemeinen Aufmerksamkeit – und keiner Kultur des wegsehens.
    Denn – und das sage ich jetzt auch als ehemaliger Interntasschüler – die Gerüchteküche funktioniert in einer so abgeschlossenen Welt ausgesprochen gut. Wenn da also irgend ein Schüler von einem Erzieher eine wie auch immer geartete “Sonderbehandlung” erfährt – so kann das nicht verborgen bleiben. Weder den Mitschülern – noch anderen Erziehern und Lehrern.

    Ich denke an diesem Punkt gilt es auch anzusetzen. Aber mit diesem Punkt sind wir immer noch mitten der “internen Lösung”.
    Mal ganz ehrlich: Würden Sie einen Kollegen auf einen rein intuitiven Verdacht hin – oder ein leichtes Rascheln aus dem Gerüchtewald – bei der Polizei anzeigen?
    Was wenn sich herausstellt daß da rein gar nichts war? Ich würde diesen Schritt jedenfalls nur gehen wenn mir mindestens sehr klare Indizien bekannt wären.
    Auf dem “internen Amtsweg” ließen sich solche Sachen wohl effektiver lösen – auch weil die Probleme welche aus einer vielleicht unberechtigten Verdächtigung erwachsen könnten ebenfalls beherrschbar blieben.
    Entscheidend ist letztenlich also nur die Sensibilität welche in den Schulen dieser Problematik entgegengebracht wird. Und dort sehe ich eigentlich auch die wirklichen Defizite.

  61. @peter

    Du willst uns hier tatsächlich “verkaufen”, dass eine innerkirchliche Klärung ‘eher’ im Sinne des Opfers ist? Und das in Anbetracht des Umstands, dass inzwischen auch die bisherigen Vertuschungs- und Verdunklungsbemühungen der Kirche publik geworden sind?

    Da frage ich mich wirklich, was deiner Meinung nach “im Sinne des Opfer” ist.

    Meiner Einschätzung nach ist es im Sinne des Opfers, wenn die Tat aufgedeckt, ihr Umfang bemessen und der Täter bestraft wird. Vorbehaltlos!

    Und es ist NICHT im Sinne des Opfers, der Institution Kirche möglichst viel Zeit einzuräumen, die Täter nach Südamerika abzuberufen und dem jugenlichen Opfer Schweigen einzuimpfen.

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass du selbst betroffen bist. Kann es sein, dass du n Katholik bist, der n schlechtes Gewissen bekommt?

  62. Opferschutz ist auch in einem ordentlichen Verfahren möglich. Der Ausschluss der Öffentlichkeit ist gängige Praxis bei Missbrauchsverfahren. Und zum Thema Schulwechsel: wer würde sein Kind auf einer Schule lassen, an der so etwas passieren kann?

  63. Pressefreiheit ist nicht die Ursache für sexuellen Missbrach…

    Leider habe ich nur aus zweiter Hand vom Gesprächsabend zum Thema Missbrauch in der Kirche erfahren. Daher will ich meine Entrüstung über die Thesen von Stadtpfarrer Klaus Ammich als Denkanstösse formulieren, gleichwohl mich die Art und Weise, wie er d…

  64. ECS 144 Grundcharakter

    Freie Wahlen brauchen wir über all denn dann haben diese Geilen Christen(Pfarrer, Bischofffffffff) keine Macht mehr.
    Jeder Mensch ist anders .
    Nicht jeder Mensch past zu JedenMensch.
    Denn der Grundcharakter ist entscheident.
    Die Eltern entscheiden über die erziehung der Kinder, aber sie wissen nicht was sie entscheiden haben sie eine kenntnis vom Grundcharakter des Kindes und wer klärt sie auf.
    Wir brauchen auf klärer für die Kinder !!!!!!

  65. Die Eltern der 3 betroffenen Kinder hatten nach einer Pressemitteilung des Bistums Essen gebeten, die Fälle nicht bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, um die Kinder “zu schützen”. Nehmen wir mal an, das war so, ohne dass von Seiten der Kirche Druck auf die Eltern ausgeübt wurde. Sollten dann das Bistümer Essen oder München über den Willen der Eltern hinweg trotzdem eine Anzeige machen?

  66. Fazit, kurz und bündig: Papst ist kriminell.
    Konsequenz. kurz und bündig, aus all diesen ekelhaften Schweinereien: Kehrt diesen verdammten Kirchen endlich den Rücken. Ihr könnt auch ohne diese Idioten und Verbrecher religiös sein. Möglicherweise sogar besser denn je. Niemand auf dieser Welt braucht diesen widerlichen Kirchenkram.

  67. ECS 144 Grundcharakter

    Geile Popper und Kinder verführer wie die Priester und andere Kirchen Geilen sollten von den Amtern entfernt werden und nicht in andere stellen versetzt werden.
    Da kann auch nicht der Papst entscheiden denn er hat auch dreck am steckel.

  68. ECS 144 Grundcharakter

    Die 08001201000 kann man vergessen.
    Denn da wird nur Vertucht, was das zeug helllllllllllllllllllllllllllt.
    Keine rat geben um die Schweine unschädlich zu machen die das gemacht haben.

  69. [...] Malte Welding: Ratzinger befahl Bischöfen die systematische Vertuschung sexuellen Missbrauchs – Eine interessante Zusammenstellung über das Wissen und dem Umgang des jetzigen Papstes mit [...]

  70. ECS 144 Grundcharakter

    wer ist GOTT ???
    EIN VOM MENSCHEN ERFUNDES GESCHÖFF- GÖTTER SIND IMMER SCHON DA GEWESSEN UND VON DEN MENSCHEN VEREHRT UND VON DEN KIRCHEN HOCHGELOBT WIE AUCH SONST MAN KANN DIE MENSCHEN VERACHCHEN !!! MIT GÖTTER !!! DER GEILE GOTT WIE DIE GEILEN PRIESTER UND NONNEN DIE KINDER VERNACHEN UND DANN NOCH SAGEN DIE WOLLTEN DAS !!! UND KEIN ACH KÜMMERT SICH DRUMMMMMMMMMMMMMMMMM!!!

  71. ECS 144 Grundcharakter

    Alle Menschen brauchen Freiheit auch von der Kirche, denn sie Diktiert nur. Wer war Jesus ein Mensch oder ein Gott ? ! ? !
    Wenn Jesus am 24.12.0 geboren wurde, dann ist er ein Steinbockschütze. Ein Mensch der sehr Autoretär ist.
    Ein Sprichwort sagt , Hilf dir selbst dann hief dir Gott .

  72. Die Kirche, der Jugendschutz und ein Pharao…

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen Pornos und sexueller Verrohung? Gibt es einen zwischen Mißbrauch von Schutzbefohlenen und Männern mit unterdrückter Sexualität? Und spielt das alles eine Rolle, jetzt da wo wir wissen, dass die El…

  73. Die Kirche, der Jugendschutz und ein Pharao…

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen Pornos und sexueller Verrohung? Gibt es einen zwischen Mißbrauch von Schutzbefohlenen und Männern mit unterdrückter Sexualität? Und spielt das alles eine Rolle, jetzt da wo wir wissen, dass die El…

  74. ja die freiheit ist schon was tolles

  75. PlEASE treat me and yourseves with utmost care!!!

  76. Die Fähigkeit, das Wort “Nein” auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

  77. War in Kinderheim in Anradt im Kreis Viersen im Jahre 1949. Da habe ich nur in der Unterhose rum gelaufen, die anderen Sachen durfte nicht an gezogen werden die mussten geschont werden. Zu Ostern wurde GROSS aufgetischt, mit Spielsachen u.s.w., es wurden Bilder gemacht von den Kinder mit den Tisch mit den Guten Sachen. Dann mussten wir aufstehen und die Guten Sachen wurden Abgetragen und Weg gebracht, für uns Kinder nicht mehr erreichbar. Ich durfte nicht zur Schule gehen weil in der Nähe ein Gefängnis war. In der Anlage von den Kinderheim war ich immer allein und die Gefangen die im Gefängnis waren und in der Anlage von dem Gut arbeiten haben mir oft was zu Essen gegeben, ob woll sie es nicht durften. Zum Ausgang musste ich die Sachen alle anziehen und die Passen nicht mehr und ich musste sie aber Anziehen ob woll sie nicht passten. Bei einen Besuch durfte ich bei den Nonnen mit am Tisch sitzen und meine Augen wurden immer grössen was da auf den Tisch kamm, Sie lebten wie Gott in Frakreich. Bei der Apfelerte durfe ich mit helfen und da lag auf den Boden ein Apfel der nur noch eine keine stelle Gut war und ich biss hinein und schon war das Helfen am Ende. So was wie mich war für die Apfelerte nicht tragbar. Da kamm das Sommerfest und es kammen auch Besucher in Kinderheim, Ein Junge sagte das da Giftpflanzen wären in der Anlage vom Kinderheim und das sie zum TOT führen. Er hatte das nicht ganz ausgesprochen und ich hab die Pflanzteile sofort gegessen, denn ich wollte nicht mehr Leben in diesen Kinderheim wo die Kinder nur Unterdrückt wurden. Ich bin aufgewart im Bett wo nur Weisse Bettwäsche war und ich darte ich wär im Himmel, denn immer nur graue bett sachen. Ich hab im Bett gemacht, einen grossen Haufen, da wurde ich wach und sahr das ich immer noch Kinderheim war. Die grössern Kinder mussten auf den Felder nach Essbaren suchen und sie mussten es den Nonnen Abgeben. Wir duften wieder nach Hause weil die Mutter wieder gesund war.
    Im Jahre 1952 musten wir wieder ins Kinderheim nach Düsseldorf auf der Eulenstrasse. Da musten wir ums jede Woche die Kleider um ziehen und die Sachen die nicht in Ortnug waren wurden nicht Ganz gemacht und wir mussten da mit Leben, Bei mir war die Unterhose so gross das sie immer unten raus schaute. In der Schule wurde Über den ersten Weltkrieg gelernt und der Lehrer sagte das die Deutschen eine ganz dicke Kanone hätten die Berta heitzt. Auf den Weg ins Kinderheim, am Tor zum Heim war da die Nonne die war so Gross und breit und ich sagte das ist die dicke Berta wie im Krieg. Sie hat das gehört und ich musste zu ihr und muste mich Entschuligen und zur Heimleitung und zur Obernonne und für den ST. Martin bekamm ich keine Süsigkeiten und ich durfte nicht mit den st.Martinzug gehen. Kinderheime sind nicht für Kinder sie sind für Leute die Kinderunterdrücken wollen. Wollte nie mehr ins Kinderheim aber die grosse Liebe hats mir da hin gebracht.
    Im Jahr 1965 lernte ich auf der Kermes in Dülken sie kennen und ich leibte sie ab göttich aber sie glaubte mir nicht und die Nonne im Heim in Waldniel hatte was da gegen und immer die Nonne Helene die sich zwischen ums stellte und immer wieder diese Unterdrückungen von der Nonne.

  78. [...] Seit 48 Jahren organisiert die katholische Kirche von höchster Stelle aus Täterschutz, lässt die Opfer Schweigegelübde ablegen, deckt also Kindesmissbrauch und Missbrauch von Schutzbefohlenen. Das ist in diesem Ausmaß nichts anderes als Organisierte Kriminalität. http://www.malte-welding.com/2010/02/18/ratzinger-befahl-bischofen-die-systematische-vertuschung-sex…/ [...]

  79. Hallo Heimkind,

    bitte melde Dich bei mir!

    Ich kenne die Nonne Helene aus Waldniel. Habe darüber berichtet. Würde gerne diesen Beitrag veröffentlichen.

    • Ich habe im Leben viel erfahren und Durchgemacht. Auch heute noch da wurde mir machgesagt ich täte meine 99 jährige Mutter Verwarlosen, Das Ortnugamt und Gesundheitsamt hat das Schriftlich bestätig das es nicht ist. Es wurde eine Anzeige von Meinen Arzt und der von meiner Mutter angezeigt.
      Meine Frau ist die Allerbeste auf der Welt und ist Liebe Sie.

    • Hallo Herr Beckers

      Das Heimkind- ECS144Grundcharakter usw
      Sie dürfen es verbreiten.

  80. [...] mit viel Pathos beschworen wird („ohne Anshehen der Person“), so wäre angesichts der Fakten ggfls ein Haftbefehl gegen den deutschen Staatsbürger Ratzinger fällig. Übrigens ist eine [...]

  81. Sexuelle Straftäter gibt es allen Berufsgruppen und Sozialeinschichten.

  82. Habe immer wieder im Leben unterdrückungen erlebt von der Kirche von den Schulen von Deutschen Gericht von Ärzten/in die Gutachten Abschreiben wenn einer kurupt ist von denen. Auch Heime, Krankenhäuse,Polizei, Rotes Kreuz und den Sport machen keine Ausnahme denn hinter ihnen stehen Menschen die anderen Menschen unterdrücken wollen und sie werden druch die Politik unterstütz weil wird nicht FREI WÄHLEN dürfen und nur Abstimmen drüfen wer in einen Sperrbezirk das sagen hat, was mit freien Wahlen nichts zu tun hat da Wählt Mann/Frau frei im Ganzen Land und nicht im Sperrbezirk was sie als Wahlkreis da Stellen.
    Da es 144 Grundcharakter vom Menschen gibt, so sollte auch die Wahlen Frei sein, von den Listen der Parteien von wo man den Kandidaten/in seine FREIE STIMME geben kann.

  83. Ein sehr interessanter und aufschlussreicher Artikel! Danke

  84. Auch Heute werden noch Menschen verfolgt und das in Deutschland wenn die da Ober/Ärzte nicht wissen was den Menschen felht, dann werden zu Phänomen gestempelt, wie es mir geschehen ist in Neuss im jahre 2011.

  85. Schwester Helene ist ein Zwillingjungfrau vom Grundcharakter und wenn ich es 1965 gewust hätte, wäre ich anders gegen sie vorgegangen, ob wohl sie eine Nonne ist.
    Sie hat uns Unterdrückt wann sie konnte und sie schickte sie weg wann sie konnte und wenn ich ihr nach gefahren wäre hätte sie mir den Umgang mit ihr VERBOTEN.

  86. Muss für meine Mutter da sein und meine Mutter hat einen Betreuer. Er der Betreuer betreut nur das Geld was er betreut und sonst nichts und das soll ein Betreuer sein. Ich bin Schwerbehindet das geht den Betreuer nichts an. Ich muss aber rund um die Uhr für sie da sein ohne eine Euro da für zu bekommen. Meine geschwistern haben meine Mutter alles geld was sie hatte Ausgeraub und der Betreuer geht das nicht an. Meine Mutters Arzt kam Einmal im Monat zu ihr und er nahm jeders mal Geld im emfang ohne den ging er nicht.Eine Krankenackte hat der Arzt von ihr nicht und so was ist Arzt und das in Deutschland.

  87. Der Artikel ist sehr interessant und regt zum denken an.

  88. Der Richter vom Gericht in Neuss will nicht das ich die Betreuung für meine Mutter Übernehme´, aber meine Mutter will es und ich weis nicht wie ich es meine Mutter beibringen kann das der Richter in Neuss was da gegen hat. Denn in Neuss gebt es nur einen Richter der da rüber entscheidet ob nein oder ja.
    War im Krankenhaus in Neuss wegen meiner Nerven und ich sollte Drogen nehmen und das lente ich ab, wenn ich sie genommen hätte werhre ich nicht mehr aus diesen Krankenhaus heraus gekommen. Die menschen die da sind die kann man nur bedauern und da ist wieder der Richter von Neuss und dann hat man schnell einen Betreuer Lebenslänglicht und den bekommt man nicht los. mir wehre es auch so ergengen wenn ich mich geweigert hätte die behandlung an zu nehmen.
    Bin seit dem 20.04 1998 Krank und habe auch schon die Rente und jetzt nach 14 Jahre stellt ein Arzt fest was ich habe und muss zum MRT nach Köln und diese geräte gibt es nur 4 mal in Deutschland und das für ein Heimkind das von allen Unterdrückt wirt aber ich wehre mich so gut es geht.

  89. War beim MRT in Köln-Rodenkirchen da wurde bestätig was ich habe. Entweder den Hals wirbel zu versteifen von 6 Wirbel oder weiter mit der Hals krause zu Leben.
    Aber man darf diese nicht zu lange tragen, das ist nicht gut.
    Die leiden gehen von Kopf bie in die Zehen.
    Immer Schmerzen und dann noch für meine Mutter da sein die fast 99 Jahre ist und meine Mutter hat auch einen von gericht bestellen Betreuer der nicht macht nur das geld bewacht.
    Ich habe vom 12 12.2011 bis heute keinen Euro vom ihm gesehen von wegen bekommen.
    Muss kochen für die Mutter Wäche waschen und alle arbeiten die so anfallen.
    Ob woll die Ärztin das Verboten hat wegen meine Leiden, aber der betreuer Herr Linden hat da für kein verständnis, denn ohne meine Arbeit würde meine Mutter Verhungen.
    Habe schon im Weisenhaus erfahren was Betreuer viel Geld für sich einstäcken, ohne da für was zu tun.

  90. Ich bin das Heimkind und ECS144 GRundcharakter
    Habe im Leben viel erlebt von Menschen und habe sie geortet die Menschen nach grundcharakter, das ist sehr langwierig und Zeitaufwendig aber es lohnt sich

  91. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag!

  92. hugo montenegro

    Amen

  93. hugo montenegro

    Tja…

  94. warum darf das Kardinal einfach selbst entscheiden und die Justiz haltet sich da raus. Das sollte nicht so sein.

  95. Hallo
    Sternbilder sind es 144

  96. [...] und dass Ratzinger 2001 — damals als Präfekt der Glaubenskongregation — in einem zweiten Rundschreiben bestätigt hat, dass dies weiterhin gelten soll, wenn das also stimmt, dann sollte zuallererst diese Geheimhaltungsweisung aufgehoben werden.In dem [...]