Gänsefüßchen

Gänsefüßchen. Überall Gänsefüßchen. In der Mail an mich, in jedem Text auf kleines-scheusal, in der Mail an Julia Schramm, auf der Restauratoren-Homepage. Völlig erratisch gesetzt, sie tauchen auf, als seien sie Ninjafüßchen, niemand könnte sagen, was ihr genauer Zweck ist. Ein paar Beispiele:

Mail an mich:

und das ist ganz “ordentlich” für einen “privaten” Blog.
Der Blog einer “jungen Frau” zieht in der Form Aufmerksamkeiten an sich

Restaurator-Homepage ms-restauro von Michael Schwarz:

Vom “Tüpfelchen” auf dem “i”
Statt eines “Wandtattoo” eine Stuckatur oder ein Blattgoldrelief. Anstelle einer Fototapete eine Wandmalerei im “alten Stil”.

Hierzu wird das Motiv nicht einfach auf einen neuen Bildträger “kopiert”
Erst damit wird die Reproduktion zu einem authentischen Kunstwerk, welches dem Original “gerecht” wird.

Agenturseite Inkommodus

Die Anforderungen an solche Texte können sehr unterschiedlich sein, und nicht immer ist es leicht das “richtige Wort” zu finden. Wir fassen Ihre Ideen in die richtigen Worte – gut lesbar und “zielgruppenorientiert”.

Blog kleines-scheusal.de:

Kritisch wird es dann eigentlich erst, wenn man Musik toll findet, die “hier” gänzlich unbekannt ist

Die Beine mussten bei der Bergung “abgenommen” werden.

Modelblog dominikacityfashion:

Genug geredet… ich wünsche Euche/Ihnen ein “inspiriertes” Browsen auf meinem Blog.

Mail an Julia Schramm:

Das man bei Diskussionen nicht immer einer Meinung ist, ist doch “toll”. Mein “Verhalten” … naja. ich habe schon versucht “sachlich” zu kritisieren.

ich lebe in einem “einfachen” umfeld

wie du vielleicht in meinem “vortrag” in meinem letzten blogpost gehört hast. keine ahnung. ich bin so “verwirrt” grade.

Nun werden sicher einige einwenden, das polnische Model habe die Restauratorenhomepage von Michael Schwarz mit Texten versorgt. Das wäre dann allerdings ein Symptom, kein Argument.

148 comments

  1. Na immerhin schon Gänsefüßchen und keine Zollzeichen.

  2. Herr Welding, haben sie so wenige Beglege, dass nun schon Anführungszeichen herhalten müssen?

    Schreiben sie Ihren Artikel für die SZ. Viel Spaß dabei.

    • Herr Welding argumentiert genau wie du:
      Indizien müssen herhalten um Axiome aufstellen zu können, die dann als richtig für die Folgeargumentation postuliert werden – bleiben jedoch Indizien.

      Nur dass Herr Welding glücklicherweise die Schlussfolgerungen und Interpretationen weglässt.

      Du hast dir deine Meinung gebildet und das scheint unerschütterlich zu sein – Argumente habe ich auch bei dir nicht gefunden, nur Indizien.

      Ich persönlich bin mir bei der ganzen Sache nicht mehr sicher und kann ohne vorgeschobenen Gesichtsverlust sagen, dass deine gestrige Argumentation mich durchaus zum Nachdenken gebracht hat.

      Dennoch bin ich der Meinung, dass zur Urteilsbildung mehr Fakten erforderlich sind.

      • “Du hast dir deine Meinung gebildet und das scheint unerschütterlich zu sein – Argumente habe ich auch bei dir nicht gefunden, nur Indizien.”

        Bei mir kannst jede Menge Argumente finden.
        Weldings Story inkl. “Bekennerschreiben” wackelt an alle Ecken:

        Es gab keine Verkaufsabsicht für Illustrationen, auch nicht mit sehr viel Interpretationsspielraum.

        Es wurde keine Zielgruppe für den Verkauf von Illustrationen angesprochen.

        Es gab ein sauberes Impressum für ein privates Blog.

        Die Verbindung der Bloggerin und der Agentur des Vaters zu Polen war bzw. ist offen ersichtlich.

        Das die Bloggerin modelt, war der Seite kleines_scheusal zu entnehmen.

        Es gab keine explizit feminismuskritische Ausrichtung des Blogs, sondern Themen quer Beet ohne größeres Kommentaraufkommen.

        Dass ein solches Blog 2000 Zugriffe generieren soll, ist unglaubwürdig. Ähnliche Blogs verzeichnen nach 7-8 Monaten lediglich 2-stellige Zugriffsraten.

        Wieso sollte eine nicht existente Person Persönlichkeitsrechte geltend machen?

        Was für Ziel soll die PR gehabt haben? Verkauf ist völlig unglaubwürdig und nur durch die Aussage des Vaters gestützt.

        Auf dem kommerziellen Modeblog der Bloggerin veröffentlich sie selbst den Link zu ihrer polnischen Agentur und fordert die User auf, sich von ihr Outfits per Foto vorführen zu lassen. Auch hier findet sich ein tadelloses Impressum.

        Nach dem Vortrag auf der om13 bemühte sich die Bloggerin um Unkenntlichmachung ihres Bildes. Infolge dessen wurde sie (lt. eigenen Angaben) massiv bedroht. Auch das ist glaubwürdig.

        Einer PR-Aktion, die mit feminismuskritischen Tweets eine Zielgruppe anzusprechen versucht, wäre der Vortrag hingegen dienlich gewesen.

        Irgendwann hängt sich Welding in den Vorgang und beginnt über die Bloggerin zu recherchieren. Er twittert, erst damit aufzuhören, wenn ihm ihre Identität offenbart wird.

        Daraufhin beschließt der Vater, Weldings Recherchen mit einem “Bekennerbrief” zu stoppen.

        Dieses “Geständnis” ist in allen Punkten unglaubwürdig (siehe oben).

  3. Apostrohenkatastrophen

    Die Gänsefüßchen sind nur erweiterte Deppen-Apostrophen. Die gehören auch nie dorthin, wo sie von Otto-Normal-Schreiber hingesetzt werden.

  4. Kann mir mal jemand erklären wieso das wichtig ist, ob es das Mädel wirklich gibt?

    • Weil im Weltbild der Maskulinisten Frauen und Männer eben nicht gleich genug sind, als dass es unwichtig wäre, dass die Argumente nicht von einer Frau kamen. :)

  5. Ich empfehle den Gebrauch von Occams Messer.
    Aufmerken könnte man nur in einem Fall, doch auch dafür gibt es eine ganz normale, plausible Erklärung.

  6. @Maltefan: wichtig ist es für diejenigen, die voller Gier darauf bestehen, anderer Leute Privatangelegenheiten an die Öffentlichkeit zerren zu können.

  7. Wo ist das Problem? Die Journalistin im Team textet auch die Websites.

  8. Zrobił się “skandal” wokół .. kogoś!!!

    Da hat man nun schon den .. “größtmöglich” anzunehmenden Skandal, nun kriegt man den Hals nicht voll genug. :D

    Was soll denn noch .. “herauskommen”? Ein “mittelalter” Mann schreibt liberalfeministische Selbstverständlichkeiten im Namen eines “Fakes”? “Hate”??? “Damsel in Distress” wg. “Hippstaa-Fötzchen” für unbenannte faule Arbeitskolleginnen???

    Ein Lehrbuchbeispiel für Massenverblödung ist das Ganze.

    Ach Malte, schlaf’ dich mal aus und beschäftige dich ein bisschen mit Katharina Rutschky vs. Alice Schwarzer, dann kannst du dir ausrechnen was für dich dabei maximal herauskommt.

    This is not America.

    Aber mach’ nur.

  9. Ein polnisches Model, das nur polnische Freunde hat und auf ihrem Facebookprofil ausschließlich Polnisch spricht, das sich immer in Polen aufhält, auch an Terminen, zu denen sie lauf Blog kleines-scheusal.de in Deuschland ist, schreibt längliche Texte zu Gott und der Welt, ergeht sich in Erziehungsfantasien gegenüber Kindern (die unbedingt härter angefasst werden müssten), schreibt über ihren medizinischen Beruf, garniert das Ganze mit recht geschmacklosen Bildern von sich und einer stilisierten Unterschrift. Außerdem interessiert sie sich wahnsinnig für den deutschen Netzfeminismus, während sie in Polen halbnackt auf Bühnen tanzt.
    Und gläubige Jüdin ist sie natürlich auch.
    Dabei benutzt sie dieselben sprachlichen Manierismen wie Michael Schwarz. Sie hat sogar dasselbe Lieblingslied wie Herr Schwarz.
    Michael Schwarz ist alles mögliche. Restaurator, Illustrator und seit einiger Zeit auch Chef einer mitarbeiterfreien PR-Agentur. Er twittert schon seit längerem, weder besonders antifeministisch noch sonst irgendwie besonders. Er lebt laut Twitter offenbar mit Frau und Tochter zusammen.
    Als ich auf das polnische Model aufmerksam mache, wird Michael Schwarz auf einmal Vater dieses Models, das sich – wie immer – in Polen aufhält. Ich bekomme eine Mail von der Domain kleines-scheusal. In der Mail wird mir der Ausweis des Models gezeigt.
    Ich weise darauf hin, dass der Besitz des Ausweis nicht die Identität der kleines-scheusal-Autorin mit dem Model beweist und bitte darum, eine Facebooknachricht zu schreiben, um die Angelegenheit zu klären. Das sei aus technischen Gründen nicht möglich. Es ist zu diesem Zeitpunkt, an dem noch behauptet wird, dass das Model die Autorin sei, also leichter, einen Ausweis zu scannen und zu verschicken als eine Facebooknachricht zu senden. Dazu muss man anmerken, dass es üblich ist, dass Hobbymodels ihren Fotografen ein Ausweisbild schicken. Herr Schwarz hat also den Asuweis, aber logischerweise keinen Zugang zu dem Facebookprofil seines Models. Kann man alles nachlesen, es gibt ja Google.
    Zwei Tage später kam dann das Eingeständnis von Herrn Schwarz. Wobei das mit Sicherheit nicht 100% korrekt ist. So ist es ziemlich eindeutig, dass er alle Texte selbst geschrieben hat. Es kann auch gut sein, dass er mit dem Blog beweisen wollte, dass er virtuelle Figuren entwickeln kann, vielleicht war es auch Eskapismus. Manche Leute ziehen eine riesige Befriedigung daraus, andere zu täuschen. Ist so ein Macht-Ding.
    Als ich geschrieben habe, dass kleines-scheusal.de Bilder eines polnischen Models verwendet, hieß es, das sei eben sie. Als ich geschrieben habe, domino sei eine Erfindung einer PR-Agentur, hieß es, ich solle die Mail zeigen. Als ich die Mail zeigte, hieß es, man wolle den Header sehen. Als auf kleines-scheusal bestätigt wurde, dass meine Angaben richtig sind, hieß es, dass sei die heldenhafte Geste eines Vaters.
    Ja, das klingt plausibel.

    • ookay.

      Dann hast du also einen M.S., der liberalfeministische Selbstverständlichkeiten bloggt und twittert*, dazu das Bild eines polnischen Models unerlaubt benutzt und in mühevoller Kleinarbeit eine falsche Twitter-Identität einer typischen 20-Jährigen (viel, viel) aufbaut.

      Dann hast du wohl jemand erwischt, der heimlich Frauenkleider trägt in weibliche Identitäten schlüpft. Du raffinierter Investigativjournalist.

      ..die unbedingt härter angefasst werden müssten

      Da hat sie wohl die Rutschky nicht gelesen. Wie so viele.

      Außerdem interessiert sie sich wahnsinnig für den deutschen Netzfeminismus, während sie in Polen halbnackt auf Bühnen tanzt.

      Mach’ mal nen Feminismus-Update.

      Sie oder Er hat “gehetzt”, weil er oder sie das “Definitionsmacht”-Konzept ablehnt und meint, Rechtsstaat sei nichts Schlechtes. Eine Einstellung, die (zum Glück) die allermeisten Bürger auch mit prominenten Liberalfeministinnen teilen. Willst du da wirklich einen Skandal suchen?

      *) gut, 2x “Ausfallend” gegen unbestimmte Personen, das gibt nicht einmal eine einfache Beleidigung her.

    • “Ja, das klingt plausibel.”

      Nein, Herr Welding. Klingt leider alles nicht plausibel.

      Aus welchen technischen Gründen konnte man denn keine FB-Nachricht schreiben?

      Wenn es sich um einen Fake handelt, um Eskapismus von Herrn Schwarz, wieso war dieser Mann so dumm, sich mit dem Bestehen auf Persönlichkeitsrechten in den Vordergrund zu spielen?

      Und meinen Sie ernsthaft, dass er und die Bloggerin das gleiche Lieblingslied angeben, würde auch nur etwas belegen?

      Es ist nicht einmal ein Indiz.

      Sie haben nichts in der Hand. So schauts aus.

    • Julia Seligerowa

      Was ist schlimm daran, in Polen halbnackt auf Bühnen zu tanzen?

  10. Und genau an dieser Stelle wird es albern und unprofessionell. Journalismus geht anders. Und das, was Welding hier gerade abfeiert sieht doch schon mehr nach Häme und Nachtreten aus. Daumen runter, Malte. Der erste Artikel war ok. Dieser hier ist nur noch peinlich.

    • Das finde ich nicht. Peinlich ist lediglich, mit welchem verschwörungstheoretischen Eifer einige versuchen wegzuargumentieren, dass sie einem Fake-Blog aufgesessen sind. Auch darauf spielt der Artikel — augenzwinkernd — an.

      • Fake-Blog oder Fake-Geständnis.

        Fragt sich, wofür die Indizien sprechen.

        “Herr Schwarz hat … logischerweise keinen Zugang zu dem Facebookprofil seines Models. ”

        Herr Welding, meinen Sie ernsthaft, der Vater einer 19-Jährigen müsse Zugang zu deren FB-Seite haben?

        • Sehr verehrter Herr Brazenknödel, vielleicht noch einmal, dieses Mal mit eingeschaltetem Verstand: Die Mail mit dem Ausweis stammte von dem kleines-scheusal-Mailaccount und war angeblich von Domino geschrieben. Domino (also Herr Schwarz) war nicht in der Lage, von ihrem Facebookaccount zu schreiben (weil dort ja nur das polnische Model Zugang hat, nicht Herr Schwarz), schickte mir aber problemlos einen Ausweis.

          • Okay, wir forschen mal so lange rum, bis wir endlich etwas finden was ein Öffentliches Interesse begründet.

            Arbeitest du neuerdings für die BLÖDZeitung?

            Ich kann ja verstehen dass die Zeiten für euch nicht die Besten sind, aber das ist wohl ..

          • Dass der ofizielle Betreiber einer Seite über deren Mailzugang verfügt, wundert mich jetzt weniger. Dass er den FB-Zungang seiner Tochter nicht hat, ebensowenig.

            Also nochmal: Warum war es aus techn. Gründen nicht möglich, auf FB zu anworten?

          • Wenn sich Herr Schwarz nur der Fotos des real existierenden poln. Models bedient hat und es keine sonstige Verbindung zwischen den beiden gibt, warum postet dann dieses Model auf der Facebookseite seiner Firma?

            https://www.facebook.com/pages/INKommodus/528109970587197

        • Danke für die Verwendung von “Indizien” statt “Beweise”.

          “Herr Welding, meinen Sie ernsthaft, der Vater einer 19-Jährigen müsse Zugang zu deren FB-Seite haben?”

          Woher kommt eigentlich die Information, dass Herr Schwarz der Vater der Bloggerin sei? Das ist doch eine These (nicht mal eine Schlussfolgerung), die einfach so als Fakt übernommen wurde, von wem auch immer.

          Angenommen deine These, Brazenknödel, trifft zu und die Dame versteckt sich nun hinter ihrem Vater:
          Meinst du nicht, die Dame würde ihrem Vater liebend gerne die FB-Logindaten geben, damit die Recherche von M.W. beendet wird?
          Oder ihr Vater würde den Text vorschreiben, sie sich einloggen und das dann an M.W. schicken?
          Sie wollte doch, nach deiner Meinung, dass ihr Vater sie schützt und das sollte dann daran scheitern, dass sie ihrem Vater nicht den FB-Login gibt?
          Das ist sowas von konstruiert …

          • “Woher kommt eigentlich die Information, dass Herr Schwarz der Vater der Bloggerin sei?”

            Wenn er es nicht ist, ist es noch unwahrscheinlicher, dass er den FB-Zugang hat. Es ist in jedem Fall unwahrscheinlich, dass eine 2. Person die Zugang zu FB hat.

            “Meinst du nicht, die Dame würde ihrem Vater liebend gerne die FB-Logindaten geben ..”

            Nein, das meine ich nicht. Denn meine Spekulationen über die Motive einer mir unbekannten Dame, sind irrelevant. Jemand anders meint etwas anderes, und wessen Meinen soll dann das “richtigere” sein?

          • “Sie wollte doch, nach deiner Meinung, dass ihr Vater sie schützt und das sollte dann daran scheitern, dass sie ihrem Vater nicht den FB-Login gibt?”

            Hier ebenso: Ich “meinte” gar nichts über das Wollen der Dame.

            Der Fakt ist, dass ein e Person, die sich als Mann und Vater ausgibt, die Recherche von Herrn Welding mit einem fadenscheinigen Geständnis zu unterbinden versucht. Vermutlich, weil er jemanden schützen will. Dabei scheint ihm seine eigene Reputaion irrelevant zu sein. Er nimmt es billigend in Kauf, selbst als Faker, erfolgloser Agenturbetreiber, Lügner etc. dazustehen. Egoistische Motive liegen demnach vermutlich nicht vor. Es sei denn, der Mann ist Masochist.

          • “Es ist in jedem Fall unwahrscheinlich, dass eine 2. Person die Zugang zu FB hat. ”

            Richtig, weil es die FB-Seite eines polnischen Models ist. Dafür hat nürlich niemand anderes einen Zugang, auch nicht der zwischenzeitliche Auftraggeber des Models, Herr Schwarz.

            “Nein, das meine ich nicht.”
            Komisch, sonst sind solche Gedankensprünge für dich kein Problem.

          • “Der Fakt ist…”
            Nein. Kein Fakt. Deine Theorie. Mehr nicht.

          • “Richtig, weil es die FB-Seite eines polnischen Models ist. ”

            Nö. auch wenn es seine Tochter oder seine Frau wäre, müsste er die Daten nicht haben.

            “Fakt ist…”

            Ja, Max, das ist ein Fakt. Es sei denn, Malte Welding hätte den Brief selbst gefälscht.

            “Komisch, sonst sind solche Gedankensprünge für dich kein Problem.”

            Falsch. Ich stelle keine Spekulationen darüber an, sondern halte argumentier allein damit, was bekannt ist, was man im Internet findet und was Malte Welding als Behauptung aufstellt.

            Es ist alles schlüssig und von Malte Welding nicht widerlegt.

      • ..dass sie einem Fake-Blog aufgesessen sind.

        Was soll denn bitte daran peinlich sein?

  11. Noch fieser als sinnlos gebrauchte Gänsefüßchen sind sinnlos gebrauchte Zwei-Finger-Luft-Gänsefüßchen.

  12. Übrigens munkelt man auf twitter gerade, ein gewisser Tobias Raff habe eine Abmahnung bekommen. Vielleicht eine Abmahnung, die ihm untersagt ein Video zu verbreiten, dass das Recht am eigenen Bild verletzt?

    Wäre spannend, wenn der Herr Schwarz demnächst vor Gericht aussagen muss, das es ihm um die Persönlichkeitsrechte eines polnischen Models geht, dessen Namen und Fotos er höchst selbst zur Vortäuschung einer feminismuskritischen Bloggerin benutzt hat.

    Oder will er Rechte seines Fakes schützen?

    • Das Recht am Bild geht durch ein Fake nicht verloren.

      • Stimmt. Aber jemand, der das Bild selbst missbraucht hat, taugt nicht als Rechtsvertreter der geschädigten Person. Das polnische Model müsste schon selbst auftauchen und sowohl gegen die Piraten als auch Herrn Schwarz wegen Rechteverletzung vorgehen.

        Wenn Herr Schwarz sich für die Rechte einer anderen Person einsetzt und dabei Schaden für sich selbst in Kauf nimmt, muss er dafür ein Motiv haben.

    • Vielleicht eine Abmahnung, die ihm untersagt ein Video zu verbreiten, dass das Recht am eigenen Bild verletzt?

      Nein, ich glaube weil die Piratenjugend der AfD Rassismus, Sexismus und Homophobie vorgeworfen hat. Oder so ähnlich.

      Es war sowas von abzusehen, dass sie die PP auf die Nase fallen muss, nun spielt Raff den Märtyrer.

      Bei aller Antipathie für die AfD: Hoffentlich wird’s Teuer.

    • “Übrigens munkelt man auf twitter gerade…”
      Wie wir alle wissen ist Twitter natürlich der beste Kanal für seriöse Informationen.
      Wer am lautesten brüllt hat recht.

      Der Rest deines Posts sind wilde Theorien als Fragen formuliert.
      Keine Substanz, nur Konspirations-Blabla!

      Mitlerweile scheinen die Fronten so verhärtet und die Gemüter so sensibel zu sein, dass jede noch so abstruse Mutmaßung als Fakt hingestellt wird.

    • Herr Brazenknödel, ich kann jetzt nicht alle ihre 50 Kommentare lesen, daher noch einmal in Kürze: Was ist Ihre Theorie?

  13. Naja, mach nur. Egal was herauskommt, es wird sowohl Einzelpersonen als auch dem Netzfeminismus schaden. Und sehr wahrscheinlich eine Debatte über journalistische Ethik entfachen.

    Die beiden letztgenannten Punkte würde ich begrüßen, bgzl. des ersten trage ich keine Verantwortung. Ich habs versucht..

    • Also sorry, mit journalistischer Ethik hat das hier nun gar nichts mehr zu tun. Schwarz und seine PR Agentur stehen in Flammen, das Kleine Scheusal ist schon abgebrannt. Hier noch auf der Asche herumtanzen finde ich völlig sinn- und zweckbefreit.

      • “Hier noch auf der Asche herumtanzen finde ich völlig sinn- und zweckbefreit.”

        Durchaus nicht. Sollte die Bloggerin echt sein und von Menschen im Netz dazu getrieben worden sein, sich in die Nichtexistenz zu flüchten, dann ist das ein ungeheuerlicher Vorgang.

        • Was ist daran so ungeheuerlich? Wäre doch nicht das erste mal dass sich jemand im Netz ganz weit aus dem Fenster gelehnt hat und dann mit den Reaktionen darauf nicht klargekommen ist.

        • Durchaus nicht. Sollte die Bloggerin echt sein und von Menschen im Netz dazu getrieben worden sein, sich in die Nichtexistenz zu flüchten, dann ist das ein ungeheuerlicher Vorgang.

          Wenn es so wäre, dann hätte sie das so entschieden. Das muss man respektieren, sry.

          Sie hätte sich auch juristisch zur Wehr setzen können, nach meiner Auffassung mit recht guten Chancen.

        • Ja, aber wenn sie echt ist, dann macht sie selbst mit bei dieser Nummer. Und das sollte man dann auch respektieren. Verständnis für Maltes Wahrheitstribunal hier habe ich aber so oder so nicht. Lass die Leute ziehen. Dafür haben sie ja nun tatsächlich viele Federn gelassen.

      • Also sorry, mit journalistischer Ethik hat das hier nun gar nichts mehr zu tun.

        So ist es. (falls du mich falsch verstanden hast)

  14. marcel hennicke

    lieber herr welding,

    was aber erforschen sie da eigentlich?
    wessen finstere tat?
    der herr schwarz hat doch schon vor einiger zeit, wohl lange vor dem pranger aus dem dann #om13Gate wurde, erzählt, daß er den blog zusammen mit seiner tochter geschrieben habe. nun hat er ihnen also in seiner mail gesagt, es sei seine mitarbeiterin gewesen.
    ihre “stilanalyse” soll uns jetzt nahelegen, er sei das alles selber gewesen.

    tja, war b. traven nun rett marut und war william shakespeare edmund de vere?
    bin ich drei polnische models? wie ich nun auf twitter heiße, weil ich ein “fake” sein
    w i l l.
    wofür g e n a u ist das wichtig?
    roland barthes hat ja nie den autor dekonstruiert.
    wir müssen ihn uns also weiter als eine reale person vorstellen und die hat sich der öffentlichkeit zu stellen und interviews zu geben. muß thomas pynchon jetzt vor ihnen angst haben?
    im zeitalter von twitter, wo sich jeder die identität geben kann und darf, die ihm gefällt, eine die man nicht aufdecken braucht, wenn derjenige kein verbrechen begangen hat, wollen sie wissen, wer einen blog schrieb?
    wir rede wovon?
    von dem omninösen hipsterFword.
    das war so ziemlich alles.
    außer einigen klugen provozierenden gedanken, die kein mensch mehr diskutiert. weil sie von einem fake stammen. oder einem mann. oder mehreren polnischen models. oder von mir. oder allen zusammen. oder vielleicht ja auch von ihnen, herr welding?
    :-)
    vorgestern faselte @laprintemps etwas davon, die aufdeckung der angeblichen tatsache, daß da keine 19 jährige schülerin öffentlich bloßgestellt wurde, sei das
    “stalingrad der maskutrolle” . muß die erleichtert gewesen sein, daß es da kein 19jähriges mädchen gab, auf die man die hatz eröffnete, die es dann angeblich auch nicht gab.
    aber, nach den bekannten manieren der piraten hätte geben k ö n n e n?
    stalingradvergleiche, maskutrolle, so klingt der jargon, den die sprechen, die sich über das hipsterFword beklagen.

    lassen sie es also gut sein.
    steht ja längst eins:eins.
    mit klaren vorteilen für das kleinescheusal. so rein sprachlich gesehen. falls man das noch darf.

    in den 90ern riefen toscanis angebliche schockbilder für die benettonwerbung einen skandal der aufgeregtheit hervor. toscani schrieb später darüber ein buch, in dem er klarmachte, daß werbung eben nicht nur die vorspiegelung einer heilen welt, in der glänzende limousinen durch unberührte wälder fahren, sein muss, sondern sich auch mit aids, bürgerkrieg und anorexie befassen darf. diese bilder sind heute kulturgeschichte.
    sicher hat der herr schwarz nicht so hoch gegriffen. aber was in drei scheusalsnamen wäre denn gegen einen blog einzuwenden, der sich mit feminismuskritik UND mode beschäftigt? erst mit dem einen, dann mit beidem?
    andy warhol würde sich wohl totlachen über die ernsthaftigkeit, mit der hier das hehre reich des denkens und der politik
    (und vielleicht ja auch der kunst?)
    von dem des geschäft getrennt werden soll.
    naja, und die meisten abgeordneten des deutschen bundestages auch.

    ich glaube,
    herr welding,
    der herr schwarz ist ihnen weit über. der h a t ja töchter, oder?
    vielleicht s c h r i e b eine davon den blog, mit seiner assistenz. und dann veranstaltete die @faserpiratin ihren pranger und das mädchen kriegte angst. und vielleicht hielt es der herr schwarz dann für das beste, ihnen die information unterzujubeln, die sie und alle jetzt so begierig glauben:
    er war das allein, eine neunzehnjährige gab es nie und deshalb muß man sich mit den thesen des blogs nicht auseinandersetzen, sondern kann sie auf das hipsterFword reduzieren.
    auch das reine spekulation. aber so hätte er seine tochter, wenn sie es denn “war” schützen können, seiner agentur wird es auch nicht schaden und niemand muß mehr sich mit der frage beschäftigen, warum eigentlich jede auch noch so moderate kritik an der art wie aufschrei ein wichtiges thema durch dümmliche lagerbildungsrituale läppisch machte, unerlaubt sein soll.

    @ochdomino hat niemand etwas getan. sie hat ein paar allgemeine worte der unduldsamkeit geäußert. sie hat sogar e r k l ä r t, was sie mit dem hipsterFwort meinte. fand ich einleuchtend. und dann hat sie sich sogar entschuldigt. was @laprintemps nicht tun wird?
    schlagen sie doch mal thomas bernhard auf. finden sie auf jeder seite zehn schlimmere invektiven. oft auf reale personen bezogen. d a s ist literatur. seltsam.
    sie gehört ja nicht in die omninöse hatespeechecke. sie h a t niemanden bedroht. @faserpiratin hat sie in diese ecke gezerrt. wider besseres wissen. d a s ist das einzige an unrecht, das hier geschah. und nun sind alle erleichtert, weil es ja kein mädchen gibt.
    ich hoffe ja, es gibt sie. ich mag sie. ich habe @ochdomino auf twitter einen followerantrag gestellt und den @msrestauro meiner symphathie versichert.
    und was hat eigentlich der privatbrief an frau schramm im internet verloren? ich sehe da nirgends eine einverständniserklärung? zuckerbergs postprivacy?
    mit einem pranger beganns.
    am schluß werden orwells gedankenverbrechen stehen.
    sie arbeiten alle dran.
    letzter satz: ich hoffe sie zweifeln wenigstens herrn schwarz´aussage, er und die meisten seiner mitarbeiter seien juden nicht auch noch an. dann würde es wirklich geschmacklos.

    guter gruß
    @meleksgrafitto

  15. Seit wann spielt plötzlich die wahre Identität eines Netz-Teilnehmers eine Rolle?

  16. Ich les hier immer Pranger oder Hetzjagd. WTF?

    1. Wenn ich nicht will, dass Äusserungen von mir öffentlich diskutiert werden, dann sollte ich sie nicht ins Internet schreiben.
    2. Spätestens nach einer Entschuldigung sollte dann aber irgendwann mal Schluss sein mit der Diskutiererei.

    Nebenbei: Wieso tun hier alle so, als sei jeweils eine Seite in der Feminismusdebatte das absolute Unschuldslamm? Auch Feministinnen müssen sich so allerlei anhören den lieben langen Tag – ging nicht das ganze Theater mit einem Vortrag genau darüber los?

    TL;DR: Wer Worte wie “Hipsterfötzchen” oder “Privilegienpenis” im Mund führt, sollte einfach nicht zu zartbesaitet sein.

    • 1. Wenn ich nicht will, dass Äusserungen von mir öffentlich diskutiert werden, dann sollte ich sie nicht ins Internet schreiben.

      Als “good practice” sicher richtig, hier aber ganz klar keine Entlastung.

      Man darf nicht zitieren wenn man einen anderen Kontext herstellt, schon gar nicht plakativ als “Hater”. Es ist wohl ziemlich fraglich, ob es zulässig ist einzelne beleidigende Tweets herauszupicken und eine evtl. Eskalation zu verschweigen. Jedenfalls für Leserbriefe hat der Presserat dazu eindeutig Stellung bezogen. Vorliegend ist wohl der Tatbestand der Beleidigung ebenso wie den der üblen Nachrede erfüllt (sofern der Kontext der “Hipstaa-Fötzchen” tatsächlich sich auf eine Arbeitssituation bezog) Weiterhin kommt hier das Recht am Bild zum tragen. Darüber hinaus ist eine Äußerung in einem Tweet etwas anderes als die Kommunikation einer politischen Partei. ochdomino (fake or not) ist keine Person öffentlichen Interesses, ihre Identität ist effektiv zu schützen.

      Man hätte Frau Strick entsprechend briefen müssen, stattdessen ließ man sie ins offene Messer rennen.

      Naja, die Piraten fallen gerade in einer anderen Sache mächtig auf die Nase und spielen sich ebenso als Rächer der Enterbten auf. Sie können nur verlieren.

      2. Spätestens nach einer Entschuldigung sollte dann aber irgendwann mal Schluss sein mit der Diskutiererei.

      Keine Ahnung, warum das nicht geht. Am Ende wird es werden wahrscheinlich alle verlieren.

      Wieso tun hier alle so, als sei jeweils eine Seite in der Feminismusdebatte das absolute Unschuldslamm?

      Wer tut denn so? Da schenken sich beide “Seiten” nichts. Ein Vortrag zu Streitkultur allgemein wäre wohl klüger gewesen.

  17. #om13gate wurde zu #maskugate, Betreiber von “Kleines Scheusal” bestätigt Weldings Angaben, Bundesvorstandsmitglied schämt sich für Umgang | Popcorn Piraten

    […] Derweil verweist Welding auf weitere merkwürdige Punkte. Ihm ist aufgefallen, dass in der Kommunikation des Betreibers von kleines-scheusal.de viele Begriffe in Gänsefüßchen gefasst sind: […]

  18. marcel hennicke

    ps l
    ieber herr welding,
    ich habe oben mehr aus versehen meinen klarnamen eingetragen. eigentlich habe ich auch kein problem damit, diesen hier zu benutzen. aber da unten mein twittername steht und ich diese verbindung eigentlich nicht jedem offenbaren möchte, wäre ich ihnen dankbar, wenn sie, was ich ja jetzt nicht mehr kann, oben auch den @meleksgrafitto eintragen. falls das noch geht und sie das möchten, sonst bleibt es eben so. man soll ja zu sich stehen. bin ja kein fake.
    guter gruß
    meleksgrafitto

  19. Der Ausweis! #facepalm Das ist es!

    Belegt, dass egal wer den Blog geschrieben hat M.S. in Kontakt zu dem poln. Model steht und sie auch von dem Ganzen wusste. Dafür spricht auch, dass es auf dem Blog ein Foto gegeben haben soll, wo Model und Blog auf einem Monitor sichtbar sind. Das letzte Blog soll so ne Art Podcast gewesen sein, auf dem eine weibliche Stimme mit starkem Akzent redet. D.h. M.S. kann es also gar nicht allein gewesen sein.

    Ob sein PR-Stunt nun also eine Tochter oder auch nur Mitarbeiterin schützt ist doch egal. Ihn selbst schützt es auf keinen Fall und je weiter das Spiel getrieben wird, desto größer wird der Schaden.

    Frage nun mal in die Runde, wer das noch will. Außer Malte.

  20. @Brazenknödel

    Du vermischst Argumente (bzw. Indizen) mit einer eigenen Deutung.

    Deswegen mal eine andere Deutung mit den gleichen Argumenten und Indizen, die du anführst:

    Ein Betreiber einer Mini-PR-Agentur will (für sich selbst oder für eine Mitarbeiterin) ein wenig Erfahrung im Bereich “authentisches Schreiben online” sammeln, denn es scheint wichtig zu sein, so etwas anbieten zu können. Bevor man da Kunden akquiriert, macht man erstmal ein Projekt für sich selbst.

    Man guckt so rum und irgendwie haben voll viele (inkl. dem “Agentur-Chef”) was mit “Illustrationen” am Laufen (Ich kann das auch mit den Gänsefüsschen, Malte ;). – Also wäre es schön, wenn man zum Schluß die verchecken könnte. Es wird beschlossen, den authentischen Blog auf jeden Fall oft mit so Hinweisen auf die künstlerische Ader zu versehen. Das Ganze ist nicht wirklich 100% durchdacht, aber hej, it’s the web – da kann man ja mal machen. Zur Vorsicht wird ein Halbfake-Blog angelegt, deren “Autorin” irgendwas Wirres, aber trotzdem juristisch Korrektes im Impressum schreibt.

    Irgendwie will keiner auf die Geschichten von kleinen Vögelchen, die man rettet, einsteigen oder gar irgendwas von der komischen Kunstfotografie wissen, die man doch so liebevoll in den Blog platziert.

    Es ist übrigens nett von der jungen “freien Mitarbeiterin” aus Polen, dass man ihr Foto verwenden kann. Irgendwie toll, dass einigen dieser Generation Z irgendwie egal ist, was mit ihren Fotos im Netz passiert. Hej, die “modelt”, von der sind noch ganz andere Fotos im Netz. Wenn das einer der Blogleser merkt, sagt man(n) notfalls einfach, dass kleine scheue Fake-Töchterchen hätte das Foto der Mitarbeiterin genommen und nicht gefragt. Es merkt aber nie einer.

    Irgendwie lässt man sich bei diesem merkwürdigen Feminismus-Thema ein wenig gehen, weil man es einerseits geil findet, dass endlich was abgeht (“die halten mich für authentisch”) und außerdem ist es doch geil als kleines Fake-Girl mal so richtig gegen diese rotzen zu können. Gerade nachts und mit dem Fake-Twitteraccount.

    Voll die krasse Social Web-Performance, dem kleinen frischgeborenen PR 2.0-Gott aus Kiel geht einer ab. “Mal gucken, ob ich auch F***tzchen schreiben kann” denkt er sich und abgesendet ist der Tweet.

    Die freie Mitarbeiterin in Polen (die laut der ausführlichen Location-Historie ihrer Facebook-Site noch nie in Kiel war) macht total viel Zeug – in Polen (laut ihrer Facebook-Site).

    Merkwürdig ist, dass sie bei verschiedenen Tagen gleichzeitig in Kiel irgendwas macht (laut “ihrem” Blog).
    Es drängt sich der Gedanke auf, dass der mit vielen Geschäften ausgestattete “Agentur-Chef” auch ein (noch) geheimes Beaming-Verfahren entwickelt hat.

    Irgendwann wird es der “freien Mitarbeiterin” Dominika N. allerdings zu komisch (hat vielleicht die ebenfalls “freie Mitarbeiterin” Aldona Zuba ihr gesteckt, was da mit ihrem Konterfei auf so einer “Piratenkonferenz” behauptet wurde? Naja, auf jeden Fall findet die “freie Mitarbeiterin” Dominika N. das nicht mehr lustig. Sie würde jetzt überhaupt gern mal endlich sehen, dass bei dieser Fashionsite aus dem April was passiert und die Verwendung ihres Namens und vorallem ihres Fotos möchte sie jetzt nicht mehr.

    Der “Agentur-Chef” will galant da raus, verspricht den Blog einzustellen. Er sucht händeringend nach einem story-immanenten, authentischen Exit (wir kennen das von anderen Fake-Blogs wie z.B. dem Peer-Blog) – Da kommt ihm die Idee. Die shice Femen haben ihm die Show versaut also macht er die jetzt zum Grund für den Exit und erfindet “den Vater”.

    • “Ein Betreiber einer Mini-PR-Agentur will (für sich selbst oder für eine Mitarbeiterin) ein wenig Erfahrung im Bereich “authentisches Schreiben online” sammeln, denn es scheint wichtig zu sein, so etwas anbieten zu können.”

      Vanessa, bereits an dieser Stelle ist es unglaubwürdig und mit dem HOlzhammer konstruiert.

      Googeln sie mal nach Occams Razr.

      • Occam’s razor muss ich nicht “googlen”. Wie ihnen als aufmerksamer Leser sicher in den Kommentaren unter Malte Weldings erstem Blogpost zu diesem Thema aufgefallen ist, habe ich es selbst bereits dort angeführt.

        Ihre “Bewertung” meiner Deutung als “unglaubwürdig” zeigt, wie wenig sie fähig zu sein scheinen, außerhalb ihrer eigenen Erfahrungswelt Beweggründe anderer realistisch zu bewerten.
        Das kann an fehlender Erfahrung, jungem Alter oder einfach Borniertheit liegen. – Was bei einem “Braznknödel” die naheliegende Deutung ist, überlasse ich nun anderen. Ihnen weiterhin gute Unterhaltung in ihrer Blase.

    • Das klingt tatsächlich nicht unplausibel und ist auch nicht besonders weit weg von der verbreiteten Geschichte. Die Naivität und Unerfahrenheit, die der Agenturchef demnach an den Tag gelegt hat, passt auch sehr gut zu der wenigen Mühe, die man sich beim Tarnen des Fakes gemacht hat.

  21. Das ist mir nun doch zu blöd!?

    Malte. Daumen runter!

    Wird ne Zeit dauern, bis ich dich wieder gerne lese mach so einer Stasi-Nummer. Ist nicht gut sowas.

    und weg.

    • Stasi-Nummer? Was für eine erbärmliche Schwarz/Weiss-Denke.

      Sorry, aber wenn ein Möchtegern-PR-Fuzzi die Leute an der Nase herumführt, ist es völlig berechtigt, da mal den Vorhang zu heben.

      Es würde von gemeinsamer Größe zeugen, wenn danach eine Analyse der Fakten und Emotionen kommt, die zeigen könnte, wie schnell Dinge in einer medial unsortierten Welt ineinandergreifen und wenn dann diese Analyse zu einigen wichtigeren Fragen führen würde.

      Meine Vermutung ist allerdings eher, dass die digitale Meute schlicht weiterzieht zu ihrem nächsten “#XYZgate”, um sich weiter mit einer Überdosis an alltäglicher Sinnlosigkeit von wichtigeren Fragen (und deren Antworten und Konsequenzen) ablenken zu lassen.

      Eine Generation von Aufmerksamkeitsgestörten wird niemals auch nur den Hauch einer Chance haben, den im Alltag tiefverwurzelten falschen Prinzipien und “Werte” der alten Macht-Generation eine Alternative entgegenzusetzen.
      Sich im jeweiligen Tritratrulala des Tages selbst und die vermeintliche eigene Betroffenheit zu bespiegeln – so bleibt diese Generation ein leichtes Opfer. – Das war jetzt ein wenig Meta, aber das muss auch mal sein.

  22. Aus Gründen:
    http://www.youtube.com/watch?v=2oEsWi88Qv0

  23. Hört Ihr jetzt endlich auf?

    • (Anmerkung von Malte Welding, 12. September, 10:00): Otla Pinnow aus Köln legt mit Mail vom 12. September, 0:46, Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem User “Otla” nicht um sie handelt)

      Ein paar der unter http://www.inkommodus.com/referenz.html angegebenen Referenzen:
      http://www.rms-gs.de/webdesign/index.htm
      http://www.rms-gs.de/cdk/
      http://atelier-mimo.26l.de/
      http://www.hotfrog.de/Firmen/Atelier-Mimo

      Für noch ein bisschen mehr Text mit Gänsefüßchen:
      http://freudania.com/
      http://micha-schwarz.com/

      Vielleicht auch interessant: Die “Dame” hinter dem Profil @inkommodus wählt lt. Profilbild auch Die Linke und ist auf die PP und die Piratinnenkon nicht wirklich gut zu sprechen:
      http://de.favstar.fm/users/inkommodus
      http://twicsy.com/i/P3YMwd

  24. Herr Welding, Sie haben es doch gar nicht mehr nötig, Ihre Aufdeckung zu rechtfertigen.
    Sie haben es doch herausgekriegt und dies bestätigt bekommen.
    Es war ein einsamer weißer Heteromann (habe ich ein Privileg vergessen? Vielleicht noch adlig, aber das weiß ich nicht), der vor lauter Hass über das warme Wetter in Kiel gebloggt hat. Daneben hat er beleidigt und gedroht, was das digitale Zeug hielt. Das wurde wissenschaftlich in einem Vortrag auf der OM13 belegt.

    Da Sie nun alles aufgedeckt haben, lassen Sie nun die Leute vielleicht mal in Ruhe, die Ihnen nichts getan haben.
    Sie als Meisterdetektiv sollten fortan anderen Übeltätern das Handwerk legen.

  25. Eeh Malte Alter. Voll den Skandal warst du da am Aufdecken tun! Respekt. Twitter und son Internetzeug ist echt son Piratending! Und sone maskus bin ich jetzt am hassen sein da hast du mich ueberzeugt. Wuerglich jez. Las gut gen!

  26. ich habe nur eine frage: warum hat der fake-Account mit der angeblichen jungen dame nach der präsentation den account nicht einfach stillgelegt und ist sang- und klanglos aus twiter raus? warum hat sie überhaupt noch etwas gesagt? ich würde mich nach der Aufdeckung schleunigst wegmachen. der werbefuzzi hat doch angst vor aufdeckung gehabt? warum ist der geblieben so lange.
    ist das nicht eher die reaktion einer jungen frau als eines versierten werbefuzzis! also so bedeutend sind die piraten auch nicht, dass einewerbemanger angst hat, ein polnisches model sehe sich auf einem winzigen pixel-foto bei einer piratenveranstaltung.

    der einfachste weg wäre gewesen. raus aus twitter und weg. sie hat aber gebettelt und gefleht, man solle es rausgehen. man hat sie dann verpixelt aber andere haben das ursprünglich wieder es auf einen anderen server hochgeladen ,auch ein prominenter pirat.

    ein pr-profi macht doch so etwas nicht. der macht sich einfach aus dem staub. ein junges mädchen schon.

    ich frage mich, wie man so viel ignorieren. naja, es gibt halt eine erklärung, auch wenn die nicht aufgeht.

    • ein pr-profi macht doch so etwas nicht. der macht sich einfach aus dem staub.

      Woher willst du das wissen? Profi heißt, er macht die Sache professionell, also beruflich. Nur, weil jemand etwas für Geld tut, heißt das noch lange nicht, dass er davon auch Ahnung hat.

      ein junges mädchen schon.

      Ah ja, da spricht der Jung-Mädchen-Kenner. ;-)

    • “ich frage mich, wie man so viel ignorieren. naja, es gibt halt eine erklärung, auch wenn die nicht aufgeht.”

      Sie habens erfasst, Herr Kapper.
      Die Erklärung, man wollte Nachforschungen verhindern, klingt gut, ist aber nicht aufgegangen. Statt einfach sang- & klanglos zu verschwinden, wurde die Werbetrommel erst recht gerührt.

      Spekulieren wir mal:
      Es ist tatsächlich das Foto eines poln. Models ohne dessen Wissen verwendet worden. Deshalb wäre eine FB-Bestätigung durch das Model nicht möglich gewesen, denn dazu hätte man dem Model beichten müssen, was los ist und möglicherweise dann die Bestätigung nicht bekommen.
      Aber wenn diese Model gar nichts vom Blog kleines-scheusal wusste, wieso war es eigentlich wichtig, wegen Schutz der Persönlichkeit so einen Aufstand zu machen? Das Model hätte das Video verm. nie gefunden. Schaden für ihre Person ist unwahrscheinlich.

      Nehmen wir hingegen an, die Bloggerin und das Foto sind echt. Dann ist der tatsächliche Schaden, der ihrem (verm.) Vater entstanden ist, wesentlich gravierender, als der potenzielle Schaden, der ihr durch das Strick-Video hätte entstehen können. Niemand regt sich heutzutage auf, wenn jemand “Fötzchen” twittert. Der (verm.) Vater hat seine berufliche Existenz aufs Spiel gesetzt, seine Reputation ist dahin, er steht als Dilettant und Lügner da. Öffentlich mit Name & Adresse.

      Und das alles, weil Herr Welding die Finder nicht vom Suchknopf lassen wollte?
      Wie ist Welding eigentlich drauf gekommen, diesem anfängl. Pipifax hinterher zu googlen?

      • eine twitterin berichtet von einem anonymen hinweis, das kann alles und nix bedeuten. es kann sie jeder gefunden haben. gibt ja mittlerweile sogar bilder-suchmaschinen…

        und es hatten sehr viele menschen interesse daran, dass es domino nicht gibt. ich kann mir vorstellen, dass da einige im internet jeden pixel umgedreht haben.

        schließlich war die behauptung, dass es bedrohungen gibt ja peinlich und bedrückend. mir stürzte sich auf jede erklärung, die die sichere lösung von diesem gedanken versprach.

        • “und es hatten sehr viele menschen interesse daran, dass es domino nicht gibt”

          Eine Nichtexistenz ist rein erkenntnistheoretisch nicht beweisbar.
          Beweisbar ist nur die Existenz von etwas oder jemand. Für diese gibt es zahlreiche Indizien. Für ihre Nichtexistenz hingegen haben wir nur die Aussage eines Mannes, der, wenn seine Story wahr ist, jedoch ein Lügner und Betrüger ist. Einer, der eine Person als Werbegag erfindet.

  27. Gänsefüßchen als Beweis für eine “Ente” – da lachen ja die “Hühner”! Ich habe schon länger das “Gefühl”, dass auch die Piratenpartei nur das “Projekt” einer Werbeagentur o.ä. “ist”.

  28. Kackscheiße, wie @marthadear das nennt. Passt immer. Auch hier.

  29. ANFÜHRUNGSZEICHEN überall.

    Wow – dass das mal jemand bemerkt!!!

    Ich kenne das von der schreibenden Seite: jeden fertigen Blogartikel lese ich nochmal durch und befreie etliche Worte und Phrasen von ihren spontan im Schreibfluss gesetzten Anführungszeichen. Manche belasse ich aber auch.

    Was geht da vor?

    Die Begriffe sind in “Neuland” ihrer alten, einst weitgehend konsensuellen Definitionen und Deutungen beraubt. Deshalb fühlt man sich oft gezwungen, sie nurmehr “hilfsweise” zu benutzen, weil halt was anderes noch nicht etabliert ist – bzw. es nicht ausgehandelt ist, noch kein Konsens besteht.

    Abgesehen davon wurden Begriffe nicht nur durch geänderte Rahmenbedingungen problematisch in der Anwendung. Sie wurden ja auch in den letzten Jahrzehnten erfolgreich philosophisch dekonstruiert, politisch entlarvt, psychologisch und soziologisch hinterfragt – hier und da auch zum Minenfeld gemacht.

    Wenn Begriffe also problematisch geworden sind, wird es schwerer, sich miteinander zu verständigen – z.B. um endlich effektiv auszudiskutieren, was denn die “neuen guten Sitten” sein sollen.

    Schon wenn ich in meinem Blog “wir” sage, geht jedes Mal eine Diskussion los… setze ich es in Anführungszeichen, lässt sich das mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden.

    And so on… ein Elend!

  30. Ich wiederhole meine frage. mir hat sie noch keiner beantwortet. warum ist der als domino getarnte werbemann nicht einfach raus und hat den account stillgelegt? warum das theater! es wäre die einfachste möglichkeit gewesen, aus der sache rauszukommen. kein mensch hätte nach dieser kleinen präsentation gefragt! account stillgelegt und ruhe!

    klare frage: warum nicht?

    das theater, das domino veranstaltet hat, ist für mich kleinmädchenverhalten

    dumm, weil es alle hühner aufscheucht

    • Das ist keine echte Frage, sondern eine rhetorische und die verändert sich auch durch gebetsmühlenartiges Wiederholen nicht.
      Könnte auch niemand beantworten – Außer der Werbemann.
      Der wird sich hier aber wohl nicht äußern, habe ich im Gefühl.

      • bei einer rhetorischen frage wüßten wir beide die antwort, hier wissen wir sie aber beide nicht. da das handeln uns unbekannter personen die einzigen hinweise sind, die wir haben, lohnt es sich über sie nachzudenken.

        auch auch auf die gefahr hin, zu hartnäckig zu sein:

        noch einmal meine frage: warum hat der werbemann in dieser angeblich so bedrohlichen situation den account nicht einfach stillgelegt?

        vielleicht flankiert durch einen brief eines anwalts an die piraten? im stillen! anscheinend kann er ja abmahnen.

        so verhält sich nur ein laie, kein werbeprofi!

        • “warum hat der werbemann in dieser angeblich so bedrohlichen situation den account nicht einfach stillgelegt?”

          Hätte ihm das wirklich etwas genützt? Er und die Bloggerin sind mit Namen und zumindest seiner Adresse überall zu finden, wo Seitenbetreiber so zu finden sind.

          • dann hat er aber die chance noch erhöht, dass man das ganze netz nach allem absucht. die fangen doch alle erst recht an zu googlen, wenn so eine auffällige junge frau so ein theater macht. das ging doch zwei tage so mit dem bohei von domino. da läßt doch jeder irgendwann seine suchmaschine anspringen, wer die tante ist… wer nicht als fake entdeckt werden will, handelt nicht so.

          • So schauts wohl aus.
            Wenn wir annehmen, es sei eine PR Aktion gewesen: Wieso hat die PR Bloggerin sich eigentlich so echauffiert wegen des Videos? Eine freie Autorin, die für Geld bloggt, kann wohl kaum ihren Job verlieren. Der können irgendwelche Drohmails auch wumpe sein.

          • Bratzi, ich bin immer noch halb auf deiner Seite – beides ist möglich, deine Version und MalteWs Version –, aber die (künstliche) Aufregung macht auch in MalteWs Version Sinn: Der „PR-Profi“ (ei, ei, jetzt hab ich die Gänsefüßchen versehentlich unten und oben gesetzt) will Aufmerksamkeit, um jeden Preis. Er ist immerhin unprofessionell genug, einen Blog einzurichten, auf dem er irgendwann Bilder verticken will, und diesen mit Allerweltsthemen zu spicken. Schließlich erreicht er so ein größeres Publikum, denkt er, mit x-beliebigen Massenthemen. Irgendein Fisch wird schon anbeißen. Er schreibt sämtliche Texte selbst, twittert als Restaurator und als ochdomino und lebt sich täglich mehr in die Rolle seiner „Tochter“ ein. Natürlich ist dann in seiner Denkweise ein Skandal perfekt. Natürlich macht er die publikumswirksame Blogschließung. Alle sollen in den Google-Cache gehen. Alle sollen auf seine Wahnsinns-PR-Agentur aufmerksam werden. – Also, wenn jemand den Weg geht, dann geht er ihn auch weiter. (Nebenbei: Die Anzahl der Visits mag der PR-Profi mit der Anzahl der Klicks verwechselt haben.)

  31. Neuer Vorfall im Netz:

    Auf meine Facebook-Wall hat jemand mit Graffiti “FeministInnen sind doof” gesprayt. Es gibt noch kein Bekennerschreiben, aber ich habe einen älteren, weißen Heteromann mit Mütze weglaufen sehen. Als ich ihm nachlief, zog er eine Maske vom Gesicht und war ein kleines polnisches Mädchen mit Gänsefüßchen.

    Doch siehe: auch dies ist nur scheinbar.

    Ein Fall für Sie, Herr Welding?

  32. Claudia Berlin, s.o.:
    Deshalb fühlt man sich oft gezwungen, sie [die Gänsefüßchen] nurmehr “hilfsweise” zu benutzen, weil halt was anderes noch nicht etabliert ist – bzw. es nicht ausgehandelt ist, noch kein Konsens besteht.

    Man distanziert sich sozusagen von möglicherweise mißverständlichen Deutungen von Wörtern.

    Dabei kann es zwar recht merkwürdig erscheinen welche Wörter manche Menschen mit so einer Distanzierung versehen, aber die Tatsache einer solchen “Merkwürdigkeit” an sich ist dann wohl wenig geeignet, einen Menschen zu identifizieren.

    Vorliegend sagt demzuolge Weldings “Gänsefüßchen”-Indiz aus, dass die Verfasser aller Texte eine unkonventionelles Sprachgefühl haben.

    In Jüdischen Familien wird meines Wissens sehr stark die Aufgabe des Vaters fokussiert, die Kinder zu Bilden:

    Der Erzieher verdient den Namen “Vater” mehr als der Erzeuger. (Talmud)

    http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_talmud_thema_erziehung_zitat_7523.html

    Na huch, hat etwas Herr S. dieses Zitat ins Netz gestellt? Die Gänsefüßchen hier machen für “uns” ja kaum Sinn.

    Einige der auf der Website benannten Mitarbeiterinnen sind keine Deutschen Muttersprachler. “learning on the job” heißt es so schön.

    Womit wohl Herr Weldings Gänsefüßchen-Indiz in sich zusammenfällt. Nichts genaues weiß man nicht.

    • zum thema “gänsefüßchen”:

      domino hat ständig von ihrem papa geplappert. war ein richtiges papakindchen. es hätte mich nicht gewundert, wenn der papa bei der formulierung geholfen hätte. eher wenn er nicht manchmal geholfen hätte.

      [szene nachgespielt]

      domino: “papa, komm mal her, da hat mir so eine julia schramm geschrieben, was soll ich der zurückschreiben.”
      papa: “komm ich helf dir!” (und schon hat es unser charmantes kleines ding geschafft, dass papa ihr fast den ganzen brief schreibt)

      so ähnlich wird es bei einigen blog-einträgen auch gelaufen sein.

      und papa “liebt” eben “anführungszeichen”. ist “halt” so!

      • nachtrag: domino hat beim twittern keine wilden anführungszeichen gesetzt. obwohl sie eigentlich keinen platz wegnehmen, wenn man durch sie ein leerzeichen ersetzt…

        ist nur ein indiz… aber wenn wir hier schon auf so etwas achten!

  33. Freiheit im Netz. | Frau Dingens

    […] bin nicht frei, wenn ich hinter jedem wirren Account wieder einen Psychopathen Typen vermute, der sich als Frau ausgibt um ungehemmt gegen Feministinnen hetzen zu können. Ich bin nicht frei, wenn ich mich selbst zensiere, weil ich Angst habe, dass jemand zu der […]

  34. Herzlichen Glückwunsch! Ich ernenne diese Homepage hiermit zur Frauenschutzzone im Internet. Bei Bedarf kann jeder Homepagebetreiber sich hier melden, wenn er auch so einen schönen Schutzraum haben wird. Vielleicht können wir ja mal mit der Telekom über eine Flatrate nur für Frauen reden? 300 MB im Monat sollten dafür ausreichen. Ok, spendabel wie ich bin auch 500 MB.

    Alle andere nutzen einfach das Internet wie gewohnt. Wenn ihr die bösen bösen Admins mal fragt, dann richten die euch bestimmt auch so eine Art Twitter für Frauen ein. Das wäre eine Idee, die ich voll unterstützen würde.

  35. wieso sollt eine künstliche aufregung am schluss der geschichte einen sinn machen?

    ich sehe keinen!

    ein werbemanager macht doch nicht auf sich aufmerksam, wenn er nicht will, dass er aufmerksamkeit auf sich zieht. wenn sich einer mit aufmerksamleit auskennt, dann ein werbemanager!

    version 1: er will auf sich aufmerksam machen, weil er sich popularität verspricht. problem: beliebt hat er sich nicht damt gemacht und so genial, daß ihm die kunden zufliegen werden, war die sache auch nicht.

    version 2: er wollte auf sich aufmerksam machen, weil er wirklich wollte, dass das ding vom netz geht. problem: ein werbemanager weiß, dass das nix wird, der ruft eher den anwalt an und lässt machen. der macht kein bohei. außerdem: ein werbemanager weisss, dass die präsentation einer 2%-partei mit einem pixeligen foto bestimmt nicht von polnischen models gekuckt wird.
    eine weitere sache spricht gegen diese version. es gibt im internet im moment noch eine seite, in dem das model mit vollem namen als betreiberin angegeben ist. in kiel mit dem polnischen namen. also so schlimm scheint das mit der zurodnung nicht zu sein. also der modeblog. (ist eh ne saudumme idee, maskus für eine modeseite zu werben. maskus und mode? überzeugt das jemand?)

    version 3: eine junge frau, (nennen wir sie d.) hat wirklich geblogt und reagiert wie diese domino wohl auch war: panisch, etwas überhitzt und ein bisschen überdreht
    der werber wollte danach die junge frau (seine Tochter?) aus der schusslinie bringen und schrieb eine brief an malte

    welche der versionen ist die wahrscheinlichsten. ihr habt doch da immer euer rasiermesserchen? welche enthält die wenigsten inneren widersprüche?

    • Streich doch mal den Begriff des Werbemanagers und schau dir die Homepage dieser Firma an.

      • wie meinst du das?

        • Das heißt, deine Argumentation wäre nachvollziehbar im Falle eines Agenturchefs.

          • Willst du damit andeuten, dass du den mann für dumm hälst. denselben mann, dem du vorher noch das geschick zutraust, eine gesamte (auch für die feministinnen) überzeugende idendität aufzubauen und diese über monate aufrechtzuerhalten? die haben ja auch oft voller zorn in ihr blog geschaut….

            der mann hat seine firma damit in keine schöne situation gebracht…
            es kann da nur 2 gründe geben

            1) dummheit
            2) ein ziel, das ihm wichtiger ist

            so wie er sonst agiert: mein rassiermesserchen schneidet 1 und lässt zurück: möglichkeit 2

          • “2) ein ziel, das ihm wichtiger ist”

    • “Es war einmal …

      eine junge Frau, Kindheit in Polen, Vater in D. Spricht Polnisch und Deutsch, modelt schon einige Zeit bei einer pl. Agentur und betreibt eine FB-Seite in polnischer Sprache, zieht zum Vater nach D, beginnt eine Ausbildung. Der Vater macht eine Agentur auf mit einer Webseite, die Tochter bekommt ein Blog. Sie postet so vor sich hin, Fotos und Texte, Musik. Hat tatsächlich das gleiche Lieblingslied wie ihr Dady. Twittern tut sie auch. #aufschrei interessiert sie, sie einiges daran zu kritisieren. Mit Maß, gesundem Menschenverstand und wohlwollend. Ihr Blog wird ein ganz klein wenig bekannt. Follower finden zusammen, kritisieren meist unaufgeregt. Ein Belästigungsvorfall, geschildet von einer #aufschrei-Initiatorin mit getwitterten Fotos erregt Aufmerksamkeit. Die Bloggerin rät dem Opfer zur Polizei zu gehen, statt Fotos des Täters zu twittern. Ein handfester Streit bricht aus, die Bloggerin wird vom Opfer und ihren Freundinnen angegangen. Sie wendet sich nun offen von #aufschrei ab und twittert im Folgenden einige unschöne Bemerkungen. Nun ist sie engültig auf der Hater-Liste der #aufschrei Twitteria gelandet.
      Monate später hält eine der Initiatorinnen von #aufschrei einen Vortag auf der om13 mit Zitaten von “Hatern” und “Maskutrollen”. Unsere Bloggerin findet sich mit ihren Frust-Tweets in der Aufzählung wieder. Sie ist zunächst nur empört, verfasst dennoch eine Entschuldigung auf ihrem Blog. Vermutlich passiert ihr genau das, was der Vortrag aufzeigen wollte: Sie wird bedroht. Und nimmt ihr Blog offline. Mittlerweile schlagen die Wogen auf Twitter hoch. Kritische Bloggerin offline wegen Bedrohungen! Ein gewisser Malte Welding hängt sich rein und recherchiert der Bloggerin hinterher. Kein Problem, sie und ihr Vater haben viele Daten im Netz …”

      Das ist natürlich alles nicht wahr. Es hat sich ein Agenturbetreiber im Januar 2013 genau so ausgedacht.

      • Lass mich weitererzählen… au ja

        ….und dieser malte welting hört sofort auf zu recherchieren, weil er ja alles glaubt, was ein werbefuzzi ihm sagt. fall gelöst. “wenn man menschen das sagt, was sie sowieso vermuten, fragen sie selten nach…”,

        dachte sich der werbemanager. und er hatte recht behalten.

        malte war glücklich und zufrieden… das mädchen von den feministinnen gerettet… die feministinnen zufrieden, dass ihr nicht ganz korrektes handeln nur ein phantom getroffen hat. (die firma das vaters zwar ruiniert, aber was tut man nicht der tochter zuliebe)

        HAPPY END

        • “voR den feministinnen” gerettet muss es natürlich heißen. in der geschichte glaube ich übrigens, dass sie das alles etwas überschätzt hat. was hätte ihr schon passieren sollen? es wäre alles im sande verlaufen…

          aber sie war halt sehr impulsiv. das war das eigentliche problem…

        • Da war ja auch dieser Artikel, den er schon angefangen hatte über Fakes. Mensch, wie praktisch! Glück des Tüchtigen. Er ist ein Enthüller! DANKE!!!

          Applaus

          Vorhang.

          • malte glaubt es ja eh schon. da ist lügen einfach. jemanden etwas zu erzählen, was er sowieso schon glaubt, ist immer einfach… besonders wenn man so tut, als habe er es enthüllt… das macht stolz

            und träge…

          • Warum sollte sich der Enthüller jetzt entblößen?
            Rechthaben ist besser als Sex. Kann man sogar öffentlich im Blog, im Bus, im Supermarkt.

          • “bitte keine kruden verschwörungstheorien.”

    • Denk nach: welcher Argenturchef verwendetn: “Es ist niemand zu Schaden gekommen; wenn man von dem verletzten Selbstwertgefühl der “Masku-Ecke” absieht”? Wer hat ihm das in den Mund gelegt?
      Aber es ist egal. Denn falls dahinter tatsächlich ein von “FeministInnen” verfolgtes Müdchen seine Ruhe findet, dann soll es so sein. Der Mensch @ochdomino ist viel wichtiger, als jedes rechtbehalten. Das sollte @malteweding und @faserpiratin bei ihren nächsten #Hater-Hetzjagd bedenken. Das nächste Mal könnte euch eure Beute vielleicht schutzlos ausgeliefert sein und sich nicht mehr verstecken könen vor der Internet-Meute. Dann könnte was echt tragisches passieren. Oder muß es dass erst, bevor mit dem “Wer nicht für uns ist, ist ein Masku-Feind und muß vernichtet werden” Schluß ist und wieder normal miteinander geredet wird?
      Eine Partei habt Menschen wie ihr beide damit schon fast ruiniert, soll das jetzt die ganze Gesellschaft erfassen? Genderwar?

      • bitte keine kruden verschwörungstheorien. eine feministische verschwörung ist völlig unwahrscheinlich. über so eine lange zeit, einen überzeugenden antifeministischen blog zu betreiben, traue ich den mädchen schon rein intellektuell nicht zu. warum auch? um stunk zu machen? das ergibt keinen sinn!

        ich tippe eher dass der agentur-chef ganz sicher gehen wollte. das ist ein zuckerstückchen, was die veröffentlichung noch attraktiver macht.

        man ist nicht nur ein enthüller.

        man kann auch noch die “maskus” mit diesem sätzen demütigen…

        ein werbefachmann weiß so etwas…

        auch das erhöht die motivation zu glauben.

        das kennen wir doch von komplimenten: eine lüge, die man gern hört, glaubt man!

        “Es ist niemand zu Schaden gekommen; wenn man von dem verletzten Selbstwertgefühl der “Masku-Ecke” absieht”?”
        —> welcher feminismusnahe mensch sieht ein dokument kritisch, in dem solche sätze stehen?

        • “bitte keine kruden verschwörungstheorien.”

          Halt du dich da bitte auch dran, genau wie Brazenknödel.

          Ihr fabuliert euch da was zusammen – Bei mir verursacht das einen facepalm nach dem anderen.
          Eure Begründung ist ernsthaft mitlerweile so einfach: “eine lüge, die man gern hört, glaubt man!”
          Mehr Substanz könnt ihr für euren Standpunkt nicht liefern, außer daherfabulierte Theorien.
          Und die werden in mitlerweile 2 Threads in diesem Blog immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt – werden dadurch aber nicht substanzieller.
          Ich freue mich schon auf die nächsten 8 Kommentare mit Rechtfertigungen und gegenseitigem Schulterklopfen.

          • “Eure Begründung ist ernsthaft mitlerweile so einfach: “eine lüge, die man gern hört, glaubt man!”

            Das gilt für dich genauso. Merkste selbst, oder?

            Mit einem Unterschied: Für eine Version sprechen Idizien, für die andere einfadenscheiniges Geständnis.

          • Ne, merke ich nicht, weil ich mir aufgrund der Faktenlage garkeine Meinung bilden kann/will.
            Ich hab vorgestern schon gesagt, dass mich deine Version durchaus nachdenklich macht – Was nicht heißt, dass ich damit übereinstimme.
            Für die andere Version gilt das gleiche.

          • “Für die andere Version gilt das gleiche.”

            Dann erklär mir doch bitte die Fakten, die für die andere Version sprechen.

  36. Ja, sehe ich auch so: Lasst die Familie in Ruhe.
    Wenn es ein Fake war, hat der Mann dafür genug der Peinlichkeiten abbekommen.
    Wenn es seine Tochter war, gibt es sowieso keinen Grund, sie jetzt weiter ans Licht zu zerren.

  37. Kann bitte vielleicht einfach mal einer mit polnisch-Kenntnissen das Mädel anrufen? Danke.

    • Genau. Die Treibjagd offline weiter. Vielleicht findet sich dann ja auch noch ein Rollkommando das bei der Agentur die Tür eintritt.

      BEI EUCH HACKT S DOCH!

  38. Ich habe die ganze Zeit nur gelesen, aber nun kann ich nicht mehr schweigen. Ich finde hier wird ein Weg eingeschlagen, der nicht weiter gegangen werden sollte. Allein im Artikel finden sich Links und Adressen zu allen möglichen Informationen des Mannes. Das ist kein Blog mehr, sondern ein kompletter Rufmord. Nun auch noch diese Dame belästigen?
    Herrn Welding kann ich von der Liste seriöser Schreiber streichen. Für das was hier geschieht, Herr Welding, sollten Sie ich schämen.

    Pfui!

  39. Zitat @ochdomino: “so. alles gelöscht. sonst noch was ihr fetten kühe? … oder kann ich nun gehen?”

    Hat also der Agenturbetreiber selbst @faserpiratin etc. beleidigt?

    Eine Sammlung von Tweets mit den schönsten Bosheiten der “jungen jüdischen Frau” findet man über favstar:

    http://de.favstar.fm/users/ochdomino

    Screenshotten, solange sie noch verfügbar sind.

    • “Hat also der Agenturbetreiber selbst @faserpiratin etc. beleidigt?”

      Dann wirds höchste Zeit, dass die Faserpiratin rechtl. Schritte einleitet.
      Die Daten hat sie ja.

    • Hat also der Agenturbetreiber selbst @faserpiratin etc. beleidigt?

      Hat @faserpiratin etc. der Agentur Drohungen zukommen lassen, und war damit Ziel dieser Beleidigung?

      • nein, der kreis um faserpiratin hat sie nicht bestimmt bedroht. erstens gibt es keinen grund, ihnen das zu unterstellen. ich denke auch nicht, dass das deren stil ist. wo sowas herkommt, kann man immer nur schwer sagen. vielleicht haben sich irgendwelche menschen, die wir alle nicht kennen, dazu berufen gefühlt. twitter ist offen, alle lesen mit.

        keine unnötigen annahmen.

        außerdem hätte sie sich wohl kaum so in die aufklärung hineingedrängt, wenn sie nicht völlig überzeugt wären, dass es domino nicht gibt und dass alles erstunken und erlogen ist.

        • Meinte natürlich:

          “bestimmt nicht bedroht”

          “nicht bestimmt bedroht” klingt ja noch, als wäre ich nicht sicher.

          wie gesagt: für diese unterstellung gibt es keinerlei grund

    • “fette kühe” (so spricht in der tat nur ein werbemanager)

      klingt wie ein etwas patziges, pubertierende mädchen, oder?

      es gibt viele patzige junge frauen

      und patzige junge männer

      (gerüchte zufolge sollen sogar feministinnen manchmal patzig reagieren, wenn sie in ihrem gerechten kampf gegen das patriarchat gestört werden)

      sie hat zu patzigkeiten geneigt, war manchmal sogar unangenehm ordinär. wie jedes zweite mädchen auf deutschen schulhöfen.

      die tweets beweisen jetzt genau was noch einmal?

      habs vergessen..

  40. Zeit genug für den Hate-Blog gegen Feministen war vorhanden.

    Auf der Inkommodus-Seite steht unter News:

    “In der aktuellen Woche (KW 29) haben wir noch Termine und Ressourcen frei.”

    Wir haben KW 36 und das wird sicher auch noch eine Weile so bleiben mit der Auftragslage nach den ganzen Enthüllungen.

    • “Zeit genug für den Hate-Blog gegen Feministen war vorhanden. ”

      Nur war kleines-scheusal genau das nicht. Es gab einige wenige _kritische_ Artikel. Von “hate” kann keine Rede sein. Das bitte gern per google cache nachlesen.

  41. Die “Opfer” dieser Fake-Geschichte sind auch nicht “Herr Schwarz und seine Familie.”

    Er hat nach eigener Aussage sinngemäß sowohl den Account @ochdomino als auch http://kleines-scheusal.de “zusammen mit einer Mitarbeiterin” betreut.

    Die wahren Bauernopfer in dieser Sache sind die “freiberuflichen” Mitarbeiter, die mit Bild und vollem Namen auf der Agenturseite präsentiert werden und mit der Fakesache NICHTS zu tun haben.

    Zumindest die deutschsprachigen Freien Mitarbeiter geraten dadurch in “Generalverdacht”, diese dubiose Mitarbeiterin gewesen zu sein.

    Ich würde an deren Stelle mein Profil so schnell es geht von der INKOMMODUS-Seite entfernen lassen.

    • “Er hat nach eigener Aussage sinngemäß …”

      Und du bist dir GANZ SICHER, dass diese eigene Aussage die Wahrheit widerspiegeln muss?

      Jemand, von dem du ebenso sicher bist, dass er über Monate die Welt belogen und betrogen hat, sagt nun plötzlich die Wahrheit? Setzt seine Ehre und die seiner Mitarbeiter aufs Spiel? Riskiert seine und deren Existenz?
      Warum soll er das eigentlich tun? Wenn er so ein abgebrühter Betrüger ist.

      Hast du dich das mal gefragt?

  42. Ich schrieb nicht, dass ich der Überzeugung bin, die Aussage entspricht der WAHRHEIT.

    Ich schrieb, dass die wahren BAUERNOPFER die deutschsprachigen freien Mitarbeiterinnen sind.

    Ob Herr Schwarz diese Beteiligung “einer Mitarbeiterin” vorgibt, um nicht selbst als Frauenhasser dazustehen oder ob es eine Frau dahinter gibt, die nicht den Mumm hat, zu ihren Äußerungen zu stehen und die anderen Freien Mitarbeiterinnen dadurch aus den entstandenen Verdächtigungen herauszuhalten, kann nur er selbet beantworten.

    Es sei denn, es kommt durch weitere Recherchen oder einen dummen Zufall ans Licht, wie so oft im Leben.

    • hier fehlen noch ein paar “, oder”? oder kannst du weitere “oder” ausschließen?

      man soll doch immer ALLE möglichkeiten prüfen! und es gibt noch weitere möglichkeiten…

      oder?

    • “Ich schrieb nicht, dass ich der Überzeugung bin, die Aussage entspricht der WAHRHEIT.”

      Kathy, meine Aussage war als Frage, nicht als Tatsachenbehauptung formuliert. Eine einfache Antwort genügt also, denn was du schriebst, kann ich oben nachlesen.

      Du bist also nicht dieser Ansicht. Dann solltest du die Aussagen von Herrn Sch. nicht unhinterfragt als Prämissen für deine Argumention nutzen.

    • um nicht selbst als Frauenhasser dazustehen

      Hat er nicht selbst mehr oder weniger freimütig eingeräumt, mitgetextet zu haben?

      Ich wüsste aber nicht, was an liberalfeministischen Positionen “Frauenhass” begründen sollte, und die Invektive bezogen sich ja nicht auf “Frauen”.

      Na gut. Ein bisschen peinlich ist es schon, dass er sich fast auf das Niveau “Breivik hat jetzt ein Blog bei der FAZ?” herunterbegeben hat..

  43. Kathy, ist Dir klar, dass Du Dich strafbar machst?
    Du rufst hier zu einem Feldzug zur Vernichtung eines Unternehmens auf.
    Das zählt meines Wissens zu den Wirtschaftsstraftaten.

    • Mindestens zur Nötigung von Personen. Es läuft auf die Vernichtung einer Familie hinaus. Kann man das irgendwie unterbinden?

      Mist, nun ist Wochenende.

      Aber als ernsthafte Frage. Was kann man tun um das hier zu beenden?

  44. @Malte Welding: vorbehaltlich einer dann von Ihnen in Anspruch zu nehmenden Rechtsberatung weise ich darauf hin, dass nach meinem Wissen die letzten Kommentare von Kathy innerhalb von 24 Stunden zu löschen sind, ansonsten haften nämlich Sie als Betreiber dieses Blogs.

  45. Hallo AbrazoAlbatros , Du machst dich grade wegen Verleumdung und üblen Nachrede strafbar. Ich habe in keinem der Kommentare “zu einem Feldzug zur Vernichtung eines Unternehmens aufgerufen.”

    “Es sei denn, es kommt durch weitere Recherchen oder einen dummen Zufall ans Licht, wie so oft im Leben.” ist eine Einschätzung meinerseits, da ich davon ausgehe, dass einige weiter in dem Fall recherchieren.

    “Ich würde an deren Stelle mein Profil so schnell es geht von der INKOMMODUS-Seite entfernen lassen.” ist meine persönliche Meinung dazu, wie ich in einem solchen Falle handeln würde, wenn ich als Freier Mitarbeiter auf der Agenturseite aufgeführt werde.

    Solltest Du also weiter solche falschen Behauptungen aufstellen, klären wir das juristisch.

  46. Die Frage ist auch, wie es strafrechtlich zu würdigen ist, wenn man einen Ausweis einer anderen Person mailt, um seine eigene “Identität” zu bestätigen. Auch wenn es dann schlußendlich nicht funktioniert hat.

    • Ich glaube: nicht.

      Herr Welding ist ja glücklicherweise kein staatlich bestellter Inquisitor.

      • Anscheinend doch.

        Journalistisch kann man dieses Blog nicht mehr rechtfertigen. Ich weiss nicht was es ist, aber so etwas dürfte es nicht geben. Die Folgen für den/die Betroffenen mag ich mir gar nicht ausmalen. Unabhängig davon, was nun wer und wie oder warum jemand in der Agentur getan hat, wird der Punkt überschritten. Private Menschen nötigen andere Privatpersonen dazu ihr komplettes Leben einer öffentlichen Meute zu offenbaren, die dann Mehr!-Mehr! schreit!

        Keiner der hier angeblich erwachsenen Menschen merkt, dass diese Sache schon tiefkranke Züge trägt.

        Es ist also sehr wohl eine Inquisition.

        Strafrechtlich relevant wird es hoffentlich für Malte, der als Schirmhehr dieser Verfolgung hier ja alle Informationen bereit stellt. Nach oder mit welchem Recht eigentlich?

        Darf jeder nun solche Blogs machen, die einzig und allein dazu taugen Menschen nachzusetzen und zu vernichten? Denn auf die Vernichtung mindestens einer Existenz läuft es hier doch hinaus, oder?

  47. Der Einfachheit und Allgemeinverständlichkeit halber:

    “Zudem können selbst wahre Tatsachenbehauptung über einen Gewerbebetrieb dann nicht erlaubt sein, wenn sie einen Eingriff in den ausgeübten Gewerbebetrieb darstellen. Dies ist immer dann der Fall, wenn durch derartige Äußerungen der Gewerbebetrieb existenzbedrohend angegriffen wird, wie beispielsweise bei Äußerungen mit einer Prangerwirkung.

    Ist eine Äußerung hiernach unzulässig, hat das jeweilige Unternehmen einen Unterlassungsanspruch sowie einen Anspruch auf Löschung. Anspruchsgegner ist zunächst der Autor des Beitrages, der jedoch meist deshalb nicht greifbar sein wird, weil eine Identifikation des Internetusers oft nur möglich ist, wenn Logfiles bestehen und die IP-Adresse des Users bekannt ist. Daher wird den Forumsbetreiber die juristische Verantwortlichkeit für Äußerungen im Portal treffen. Gemäß § 11 Teledienstegesetz (TDG) ist der Betreiber verpflichtet, nach Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten, diese unverzüglich zu entfernen oder zu löschen.”
    http://www.frag-einen-anwalt.de/Aufforderung-zur-Beitragsloeschung-im-Internetforum—f7452.html

    “Die wahren Bauernopfer in dieser Sache sind die “freiberuflichen” Mitarbeiter, die mit Bild und vollem Namen auf der Agenturseite präsentiert werden und mit der Fakesache NICHTS zu tun haben.

    Zumindest die deutschsprachigen Freien Mitarbeiter geraten dadurch in “Generalverdacht”, diese dubiose Mitarbeiterin gewesen zu sein.

    Ich würde an deren Stelle mein Profil so schnell es geht von der INKOMMODUS-Seite entfernen lassen.”

    Dieser Thread hat ohnehin Prangerwirkung.
    Nun wird noch ein Gewerbebetrieb hinein gezogen, und zwar existenzbedrohend; ein Gewerbebetrieb, dessen Mitarbeiter plötzlich ihr Profil entfernen lassen, kann dicht machen.
    Der Unterschied zwischen Privatperson und Gewerbebetrieb ist damit klargestellt.

    Der Rest liegt an Euch.
    Mir ist es egal, ich muss den eventuellen Schadensersatz ja nicht zahlen, wenn wer sich beim Risiko verkalkuliert hat.

  48. Ach AbrazoAlbatros / Frau O. P.,

    ich prangere nicht, ich bedaure die Mitarbeiter, hab ich doch mehrfach erwähnt.

    Und “Ich würde an deren Stelle mein Profil …” ist meine persönliche Meinung, wie ICH in einem solchen Fall reagieren würde.

    • Prangern tut das ganze Blog. Merkt das niemand?

    • Eine Klage und in Folge die komplette Offenlegung der Sachverhalte würde den Unterhaltungswert dieser Angelegenheit noch einmal in höchste Höhen steigern. Aber wahrscheinlich würden trotzdem noch Kommentare in die Richtung auftauchen, daß Strafverteidigung ein Pranger sei und jemand vor Gericht lüge um, sagen wir mal, den Richter zu schützen – oder ähnliches Unzusammenhängendes und Verdrehtes.

  49. Nun ist es ziemlich egal, was Frau Pinnow irgendwo in einem Anwaltsforum aufgeschnappt hat und als Geltendes Recht ausgibt.

    Im Bezug auf Boykottaufrufe gegenüber Unternehmen hat das Bundesverfassungsgericht schon 1958 eine höchstrichterliche Entscheidung getroffen.
    In einem Grundsatzurteil vom 15. Januar 1958, dem sogenannten Lüth-Urteil, stellte das Bundesverfassungsgericht klar, dass der Aufruf zu einem Boykott eine zulässige Ausübung der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes ist, es sei denn, ein Wettbewerber würde zum Boykott eines Konkurrenten aufrufen.[1]

    Letztendlich ist aber die Meinung von Frau Pinnow in diesem Fall ebenso irrelevant wie meine. Entscheiden sind zwei dinge:
    1. Sich Einschüchtern zu lassen und Drohungen wie denen von Frau Pinnow zu Beugen. Sie hat hier und andernorts schon diversen Menschen mit „Folgen“ gedroht. Hier ist es entscheidend, wie wichtig und auch Kompetent man Frau Pinnow nimmt.
    2. Die Bereitschaft, es auf eine Juristische Auseinandersetzung ankommen zu lassen; Hier zählt einzig der Wille des Blogbetreibers und das Rechtsgefühl, dem er folgt.
    Was auch immer getan wir, ist an dieser Stelle richtig.
    Wichtig ist nur: solche Menschen wie Frau Pinnow dürfen nie meinen, das etwas wegen ihnen geschieht.

    [1] http://www.ejura-examensexpress.de/online-kurs/entsch_show_neu.php?Alp=1&dok_id=3169

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