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	<title>Kommentare zu: Jugendliche brauchen nicht mehr Schutz</title>
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		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-6324</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 16:47:57 +0000</pubDate>
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		<description>Der lokale Jugendschutz wird eh umgangen - durch Seiten aus anderen Ländern oder eben durch torrents. Zur Not über eine Verteilung unter den Schülern, eine Festplatte mit 500 GB sollte genug Material fassen können und ist klein und billig.

Das Interesse ist vorhanden, aufhalten kann man es nicht, ob man in Deutschland schärfer wird mit den Regelungen oder nicht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der lokale Jugendschutz wird eh umgangen &#8211; durch Seiten aus anderen Ländern oder eben durch torrents. Zur Not über eine Verteilung unter den Schülern, eine Festplatte mit 500 GB sollte genug Material fassen können und ist klein und billig.</p>
<p>Das Interesse ist vorhanden, aufhalten kann man es nicht, ob man in Deutschland schärfer wird mit den Regelungen oder nicht</p>
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		<title>Von: Muriel</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5555</link>
		<dc:creator>Muriel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:25:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Malte: Pardon, war eine Weile nicht mehr hier. (Warum kann man hier die Kommentare nicht per Mail abonnieren? Das käme Grenzdementen wie mir sehr entgegen.)
Ich dachte weniger an Spam in Mails, sondern eher an Google-Suchergebnisse. Konkreter dachte ich daran, dass man kaum einen noch so harmlosen Suchbegriff eingeben kann, ohne dass einem irgendeine ausgesprochen abwegige sexuelle Praxis oder ein abscheuliches Bild von schimmeligen Füßen oder sowas angeboten wird.
Ich weiß, auch da gibt es Filter und alles mögliche, aber mein Kommentar war offen gesagt auch nicht ganz ernst gemeint. Trotzdem stehe ich zu der Behauptung, dass ein Internet, in dem man wirklich &quot;nicht mit dem konfrontiert wird, was man nicht sehen möchte&quot; für mich bis auf Weiteres eine Wunschvorstellung bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Malte: Pardon, war eine Weile nicht mehr hier. (Warum kann man hier die Kommentare nicht per Mail abonnieren? Das käme Grenzdementen wie mir sehr entgegen.)<br />
Ich dachte weniger an Spam in Mails, sondern eher an Google-Suchergebnisse. Konkreter dachte ich daran, dass man kaum einen noch so harmlosen Suchbegriff eingeben kann, ohne dass einem irgendeine ausgesprochen abwegige sexuelle Praxis oder ein abscheuliches Bild von schimmeligen Füßen oder sowas angeboten wird.<br />
Ich weiß, auch da gibt es Filter und alles mögliche, aber mein Kommentar war offen gesagt auch nicht ganz ernst gemeint. Trotzdem stehe ich zu der Behauptung, dass ein Internet, in dem man wirklich &#8220;nicht mit dem konfrontiert wird, was man nicht sehen möchte&#8221; für mich bis auf Weiteres eine Wunschvorstellung bleibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: julian</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5552</link>
		<dc:creator>julian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 16:42:08 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Text.
Was die Pornographisierung des Internets angeht verstehe ich diese Hysterie auch nicht. Vom Emailspam mal abgesehen (der fast zu 100% eh vom Spamfilter kassiert wird) werde ich damit im Internet viel weniger drangsaliert, als mit den Sozialhilfepornos der nächtlichen Werbeunterbrechungen. Ein Besuch bei spiegel.de ist wesentlich Jugendfreier als der Konsum von Spiegel-TV.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Text.<br />
Was die Pornographisierung des Internets angeht verstehe ich diese Hysterie auch nicht. Vom Emailspam mal abgesehen (der fast zu 100% eh vom Spamfilter kassiert wird) werde ich damit im Internet viel weniger drangsaliert, als mit den Sozialhilfepornos der nächtlichen Werbeunterbrechungen. Ein Besuch bei spiegel.de ist wesentlich Jugendfreier als der Konsum von Spiegel-TV.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5547</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 01:14:36 +0000</pubDate>
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		<description>In Rocksdale - das hätte ich wohl ausführen müssen - sind zum Teil 13jährige Mädchen von drei Jungs auf einmal beschlafen worden (anal, oral, vaginal, das wurde dann Sandwich genannt). Manche sahen es als einzigen Ausweg, mit anderen Mädchen rumzumachen, weil sie so das Geschehen unter Kontrolle hatten.

Zwischen &quot;sich sexuell ausleben&quot; und mitmachen, weil man nicht weiß, wie man es verhindern kann, besteht schon noch ein Unterschied.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Rocksdale &#8211; das hätte ich wohl ausführen müssen &#8211; sind zum Teil 13jährige Mädchen von drei Jungs auf einmal beschlafen worden (anal, oral, vaginal, das wurde dann Sandwich genannt). Manche sahen es als einzigen Ausweg, mit anderen Mädchen rumzumachen, weil sie so das Geschehen unter Kontrolle hatten.</p>
<p>Zwischen &#8220;sich sexuell ausleben&#8221; und mitmachen, weil man nicht weiß, wie man es verhindern kann, besteht schon noch ein Unterschied.</p>
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		<title>Von: T-_-T</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5546</link>
		<dc:creator>T-_-T</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 01:08:10 +0000</pubDate>
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		<description>wieso ist eine syphillis epidemie ein zeichen von mangelnder zuwendung? eigentlich deutet sie eher auf das gegenteil hin:)

trotzdem hinkt das beispiel, da der schutz dagegen kondom heist und der verweis auf die emotionale vernachlässigung suggeriert, dass nur menschen die darunter leiden sich sexuell ausleben.

und dabei hatte der artikel so vielversprechend angefangen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wieso ist eine syphillis epidemie ein zeichen von mangelnder zuwendung? eigentlich deutet sie eher auf das gegenteil hin:)</p>
<p>trotzdem hinkt das beispiel, da der schutz dagegen kondom heist und der verweis auf die emotionale vernachlässigung suggeriert, dass nur menschen die darunter leiden sich sexuell ausleben.</p>
<p>und dabei hatte der artikel so vielversprechend angefangen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5540</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 09:34:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malte-welding.com/?p=1904#comment-5540</guid>
		<description>@Federica
Der Sexualwissenschaftler Gunther Schmidt sagt dazu:
&quot;Die Pornographie-Debatte operiert mit Annahmen, die ich für unzulässig halte. Ich meine damit die Negierung des Unterschiedes zwischen Phantasie und Realität. Zu behaupten, das, was man in der Pornographie sehe, wolle man auch tatsächlich machen, also Pornographie sei die Theorie und Vergewaltigung die Praxis, geht nicht an. Gewalttätige Akte, die in der Phantasie gewünscht oder auch begangen werden, stellen in der Realität oft den reinsten Horror für die Betroffenen dar. Nur ein Beispiele dafür sind Vergewaltigungsphantasien von Frauen. Es wäre Irrsinn zu glauben, diese Frauen wünschten sich eine Vergewaltigung. Nein - indem sie den Schrecken eines solchen Gewaltaktes in ihre Phantasie und damit in die eigene Hand nehmen, bannen sie ihn gleichzeitig. Mit der Pornographie sind auch lustvoll erlebte aggressive Sexualphantasien in Verruf gekommen; sie werden zunehmend tabuisiert.&quot;
http://www.lukesch.ch/Text96_04.htm

Das ist der Punkt. Die Jugendlichen können Fantasie und Wirklichkeit voneinander unterscheiden.

Du sagst: &quot;Dafür aber weiß ich, dass Pornos auch dann die Vorstellung junger Menschen (insbes. Männer, aber nicht nur) beeinflussen, wenn diese behaupten, sie wüssten, dass die Realität anders aussehe.&quot;
Woher willst du das wissen? Mit der selben Berechtigung könntest du sagen: Ich weiß, dass Computerspiele Menschen gewalttätiger machen, ob die Probanden nun sagen, sie fühlten sich beeinflusst oder nicht.

Die Unterscheidung zwischen kulturellem Produkt und Realität ist eine der Grundlagen unserer Kultur. Akzeptiert man sie nicht, kann man weder Othello noch den Kaufmann von Venedig aufführen, man kann James Bond-Filme nicht mehr zeigen und auch den Tatort nicht. Jede Darstellung von Gewalt, jede politisch unkorrekte, spielerisch eingenommene Haltung, wäre in der Kultur nicht mehr möglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Federica<br />
Der Sexualwissenschaftler Gunther Schmidt sagt dazu:<br />
&#8220;Die Pornographie-Debatte operiert mit Annahmen, die ich für unzulässig halte. Ich meine damit die Negierung des Unterschiedes zwischen Phantasie und Realität. Zu behaupten, das, was man in der Pornographie sehe, wolle man auch tatsächlich machen, also Pornographie sei die Theorie und Vergewaltigung die Praxis, geht nicht an. Gewalttätige Akte, die in der Phantasie gewünscht oder auch begangen werden, stellen in der Realität oft den reinsten Horror für die Betroffenen dar. Nur ein Beispiele dafür sind Vergewaltigungsphantasien von Frauen. Es wäre Irrsinn zu glauben, diese Frauen wünschten sich eine Vergewaltigung. Nein &#8211; indem sie den Schrecken eines solchen Gewaltaktes in ihre Phantasie und damit in die eigene Hand nehmen, bannen sie ihn gleichzeitig. Mit der Pornographie sind auch lustvoll erlebte aggressive Sexualphantasien in Verruf gekommen; sie werden zunehmend tabuisiert.&#8221;<br />
<a href="http://www.lukesch.ch/Text96_04.htm" rel="nofollow">http://www.lukesch.ch/Text96_04.htm</a></p>
<p>Das ist der Punkt. Die Jugendlichen können Fantasie und Wirklichkeit voneinander unterscheiden.</p>
<p>Du sagst: &#8220;Dafür aber weiß ich, dass Pornos auch dann die Vorstellung junger Menschen (insbes. Männer, aber nicht nur) beeinflussen, wenn diese behaupten, sie wüssten, dass die Realität anders aussehe.&#8221;<br />
Woher willst du das wissen? Mit der selben Berechtigung könntest du sagen: Ich weiß, dass Computerspiele Menschen gewalttätiger machen, ob die Probanden nun sagen, sie fühlten sich beeinflusst oder nicht.</p>
<p>Die Unterscheidung zwischen kulturellem Produkt und Realität ist eine der Grundlagen unserer Kultur. Akzeptiert man sie nicht, kann man weder Othello noch den Kaufmann von Venedig aufführen, man kann James Bond-Filme nicht mehr zeigen und auch den Tatort nicht. Jede Darstellung von Gewalt, jede politisch unkorrekte, spielerisch eingenommene Haltung, wäre in der Kultur nicht mehr möglich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Federica</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5538</link>
		<dc:creator>Federica</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 23:31:21 +0000</pubDate>
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		<description>In den Forderungen stimme ich vollkommen überein. Aber: Bei dem Teil, was angeblich die herausbekommen haben, die &quot;mit real existierenden Jugendlichen tatsächlich Gespräche geführt haben&quot;, hätte ich fast aufgehört zu lesen. Wie Pornos vor 20 Jahren ausgesehen haben, weiß ich leider nicht. Dafür aber weiß ich, dass Pornos auch dann die Vorstellung junger Menschen (insbes. Männer, aber nicht nur) beeinflussen, wenn diese behaupten, sie wüssten, dass die Realität anders aussehe. Dass die politisch diskutierten Maßnahmen keine Lösung sind - in dem Punkt stimme ich vollkommen überein. Aber wir können nicht verschweigen, dass die Pornoindustrie viel Mist produziert, der Menschen(und besonders Frauen-)verachtend und realitätsfern ist und leider trotzdem großen Einfluss auf die Vorstellungen, Hoffnungen und Ängste vieler Menschen hat. Allerdings haben diese Darstellungen bei weitem nicht nur auf Jugendliche Einfluss. Und genau das ist einer der Punkte in dem ich Malte unterstütze: Jugendliche brauchen nicht mehr Schutz sondern mehr Aufmerksamkeit. Und ehrliche Aufmerksamkeit heißt auch, offen über alles zu reden und nicht, Systeme aufzubauen, um Dinge im Netz (und sonstwo oder -wie) zu verbieten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In den Forderungen stimme ich vollkommen überein. Aber: Bei dem Teil, was angeblich die herausbekommen haben, die &#8220;mit real existierenden Jugendlichen tatsächlich Gespräche geführt haben&#8221;, hätte ich fast aufgehört zu lesen. Wie Pornos vor 20 Jahren ausgesehen haben, weiß ich leider nicht. Dafür aber weiß ich, dass Pornos auch dann die Vorstellung junger Menschen (insbes. Männer, aber nicht nur) beeinflussen, wenn diese behaupten, sie wüssten, dass die Realität anders aussehe. Dass die politisch diskutierten Maßnahmen keine Lösung sind &#8211; in dem Punkt stimme ich vollkommen überein. Aber wir können nicht verschweigen, dass die Pornoindustrie viel Mist produziert, der Menschen(und besonders Frauen-)verachtend und realitätsfern ist und leider trotzdem großen Einfluss auf die Vorstellungen, Hoffnungen und Ängste vieler Menschen hat. Allerdings haben diese Darstellungen bei weitem nicht nur auf Jugendliche Einfluss. Und genau das ist einer der Punkte in dem ich Malte unterstütze: Jugendliche brauchen nicht mehr Schutz sondern mehr Aufmerksamkeit. Und ehrliche Aufmerksamkeit heißt auch, offen über alles zu reden und nicht, Systeme aufzubauen, um Dinge im Netz (und sonstwo oder -wie) zu verbieten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: claudia</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5535</link>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:51:09 +0000</pubDate>
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		<description>malte - ein wunderbarer text über so was kaum wunderbares. und vor allem und für alle: Jugendliche brauchen nicht mehr Schutz, Jugendliche brauchen mehr Aufmerksamkeit. that&#039;s ist, und eben am ende ja auch für die elenden 24to7-Erwachsenen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>malte &#8211; ein wunderbarer text über so was kaum wunderbares. und vor allem und für alle: Jugendliche brauchen nicht mehr Schutz, Jugendliche brauchen mehr Aufmerksamkeit. that&#8217;s ist, und eben am ende ja auch für die elenden 24to7-Erwachsenen &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5519</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 17:44:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, also ich denke mal, dass man pauschalen Maßnahmen, wie diesen neuerlichen Internetriegeln, nicht mit pauschalen Gegenbehauptungen kommen sollte. Denn (wenn wir mal davon absehen, dass das auch pauschal ist) damit segnet man ja ab, dass die Angelegenheit derart (oder durch &quot;Studien&quot;) behandelbar ist.

Und das ist sie eben nicht. Wenn ich mir auf den Schirm hole, dass Unsereins sich in den frühen 90er Jahren die TV Spielfilm kaufte, und als erstes mittig die Seiten mit den 1,5x2,5cm großen Abildungen unbekleideter Damen aus den 70ern aufschlug, dann ist das etwas Grundverschiedenes mit den heutigen nachmittäglichen Verabredungen von Teenies, um sich YouPorn reinzuziehen.

Damals so wenig wie heute wird kaum direkt umgesetzt, was man mal gesehen oder gedacht hat. So gesehen, hat man vielleicht das jeweils andere Geschlecht von diversen Peinlichkeiten verschont.

Was allerdings die Beeinträchtigung von Jugendlichen durch online Verfügbares betrifft, darf man durchaus die Frage stellen, inwiefern man diesem entgegenkommt. Schließlich gibt es genug Fälle, in denen die Familie versagt, in denen die Familie nichts merkt oder nichts ausrichten kann. Einen frühen Zugang zu Online-Pornographie finde ich jetzt nicht so ein Must-have, weiss aber auch nicht um diverse Folgen.

Politisch eingeführte Tabus sind wohl wieder Allmachtsphantasien konservativer Politiker, was die Problematik an sich noch nicht behebt. Diese ist aber vornehmlich kultureller Natur und nicht rechtlicher. 

Und irgendwie sind diese kleinen Nackedeifotos aus der TV Spielfilm ja auch wieder verschwunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, also ich denke mal, dass man pauschalen Maßnahmen, wie diesen neuerlichen Internetriegeln, nicht mit pauschalen Gegenbehauptungen kommen sollte. Denn (wenn wir mal davon absehen, dass das auch pauschal ist) damit segnet man ja ab, dass die Angelegenheit derart (oder durch &#8220;Studien&#8221;) behandelbar ist.</p>
<p>Und das ist sie eben nicht. Wenn ich mir auf den Schirm hole, dass Unsereins sich in den frühen 90er Jahren die TV Spielfilm kaufte, und als erstes mittig die Seiten mit den 1,5&#215;2,5cm großen Abildungen unbekleideter Damen aus den 70ern aufschlug, dann ist das etwas Grundverschiedenes mit den heutigen nachmittäglichen Verabredungen von Teenies, um sich YouPorn reinzuziehen.</p>
<p>Damals so wenig wie heute wird kaum direkt umgesetzt, was man mal gesehen oder gedacht hat. So gesehen, hat man vielleicht das jeweils andere Geschlecht von diversen Peinlichkeiten verschont.</p>
<p>Was allerdings die Beeinträchtigung von Jugendlichen durch online Verfügbares betrifft, darf man durchaus die Frage stellen, inwiefern man diesem entgegenkommt. Schließlich gibt es genug Fälle, in denen die Familie versagt, in denen die Familie nichts merkt oder nichts ausrichten kann. Einen frühen Zugang zu Online-Pornographie finde ich jetzt nicht so ein Must-have, weiss aber auch nicht um diverse Folgen.</p>
<p>Politisch eingeführte Tabus sind wohl wieder Allmachtsphantasien konservativer Politiker, was die Problematik an sich noch nicht behebt. Diese ist aber vornehmlich kultureller Natur und nicht rechtlicher. </p>
<p>Und irgendwie sind diese kleinen Nackedeifotos aus der TV Spielfilm ja auch wieder verschwunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ben</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2010/01/27/jugendliche-brauchen-nicht-mehr-schutz/comment-page-1/#comment-5504</link>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 11:27:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malte-welding.com/?p=1904#comment-5504</guid>
		<description>Wieder exakt das selbe Phänomen: Die Gesellschaft leistet sich einen Wissenschaftssektor, nur um dessen Erkenntnisse dann konsequent zu ignorieren oder sich nur jede Studien herauszusuchen, die einem grade passen.  Politische Entscheidungen scheinen derzeit nur auf Bauchgefühl zu basieren… ganz egal ob Banken, Terrorismus oder Umweltschutz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder exakt das selbe Phänomen: Die Gesellschaft leistet sich einen Wissenschaftssektor, nur um dessen Erkenntnisse dann konsequent zu ignorieren oder sich nur jede Studien herauszusuchen, die einem grade passen.  Politische Entscheidungen scheinen derzeit nur auf Bauchgefühl zu basieren… ganz egal ob Banken, Terrorismus oder Umweltschutz.</p>
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	</item>
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