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	<title>Kommentare zu: Hamburger Verklärung</title>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-4308</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 21:09:26 +0000</pubDate>
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		<description>Erstaunlich, wow.
Danke Dir!:)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlich, wow.<br />
Danke Dir!:)</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-4307</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 20:52:12 +0000</pubDate>
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		<description>Nein nein, ich zitiere: 

&quot;Aber vor kurzem habe ich in
der „Netzeitung“ einen guten Vergleich
gelesen: Nehmen wir an, Sie sind Zoodirektor,
und die Hälfte Ihrer Besucher
kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Sollten Sie dann eine Beteiligung an deren
Erlösen bekommen, nur weil die Ihre
Besucher in den Zoo bringen? Ohne Busse
und Bahnen hätte der Zoo doch nur
Laufkundschaft. Das gibt ganz gut die
Sinnhaftigkeit einzelner Forderungen in
der Großverlagslandschaft wieder.&quot;

Europa-Chef!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein nein, ich zitiere: </p>
<p>&#8220;Aber vor kurzem habe ich in<br />
der „Netzeitung“ einen guten Vergleich<br />
gelesen: Nehmen wir an, Sie sind Zoodirektor,<br />
und die Hälfte Ihrer Besucher<br />
kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.<br />
Sollten Sie dann eine Beteiligung an deren<br />
Erlösen bekommen, nur weil die Ihre<br />
Besucher in den Zoo bringen? Ohne Busse<br />
und Bahnen hätte der Zoo doch nur<br />
Laufkundschaft. Das gibt ganz gut die<br />
Sinnhaftigkeit einzelner Forderungen in<br />
der Großverlagslandschaft wieder.&#8221;</p>
<p>Europa-Chef!</p>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-4306</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 19:20:57 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Übernimmt&quot;, hehe.
Vermutlich ist er da selber drauf gekommen;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Übernimmt&#8221;, hehe.<br />
Vermutlich ist er da selber drauf gekommen;)</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-4305</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 17:21:13 +0000</pubDate>
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		<description>Im neuen Print-Spiegel (34/2009) übernimmt der Europa-Chef von Google übrigens deinen Zoo-Vergleich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im neuen Print-Spiegel (34/2009) übernimmt der Europa-Chef von Google übrigens deinen Zoo-Vergleich.</p>
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		<title>Von: Matt</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-3978</link>
		<dc:creator>Matt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 15:08:14 +0000</pubDate>
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		<description>Schon geschehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon geschehen.</p>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-3969</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 11:48:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Matt
Der Leserreportereinschub tut mir auch ein wenig Leid, immerhin ist der Bildvergleich der neue Nazivergleich.
Ich muss mir auch ständig anhören, ich sei der Franz Josef Wagner der Blogosphäre, was mir vorkommt, als würde man dem Jesuskind sagen, es sähe aus wie Gina Wild.

Treffen wir uns doch in einer gedachten Mitte und reichen uns die Hand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matt<br />
Der Leserreportereinschub tut mir auch ein wenig Leid, immerhin ist der Bildvergleich der neue Nazivergleich.<br />
Ich muss mir auch ständig anhören, ich sei der Franz Josef Wagner der Blogosphäre, was mir vorkommt, als würde man dem Jesuskind sagen, es sähe aus wie Gina Wild.</p>
<p>Treffen wir uns doch in einer gedachten Mitte und reichen uns die Hand.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Matt</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-3967</link>
		<dc:creator>Matt</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 11:44:44 +0000</pubDate>
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		<description>Kann ich. Allerdings fühle ich mich vom Bild-Leserreporter so weit entfernt wie die Nonne von der Nutte.

Und wenn ich jetzt noch das „höhnisch“ in „spöttisch“ korrigieren darf, sind wir uns schon fast einig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann ich. Allerdings fühle ich mich vom Bild-Leserreporter so weit entfernt wie die Nonne von der Nutte.</p>
<p>Und wenn ich jetzt noch das „höhnisch“ in „spöttisch“ korrigieren darf, sind wir uns schon fast einig.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-3960</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 09:10:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malte-welding.com/?p=1524#comment-3960</guid>
		<description>@Matt
Der folgende Satz lautet aber doch:
&quot;Man sollte sich vor moralischen Bewertungen hüten.&quot;

Ich muss vielleicht ausholen, indem ich erkläre, was der Blogblick eigentlich ist: Es geht da um den Versuch, die tatsächliche Stimmung in der Blogosphäre einzufangen. Es ist also ein Unterfangen, das auf Scheitern angelegt ist, bei dem man also nur eine Essenz des Geschehens herausarbeiten kann. 
Dazu kommt, dass dort aus meiner Sicht so wenig Malte drinstecken soll wie möglich, was natürlich ebenfalls nicht gelingen kann, weil ich ja auswähle, überleite und mich eines Kommentars nicht enthalten kann.

Die von mir aufgeworfene Frage &quot;Wer ist nun also bigott?&quot; nimmt die Stimmung in Stefans Blog auf, in dem wenigstens journalist und mosley einen Widerspruch sahen zu der sonst verbreiteten Meinung.

Wenn ich von Bloggern, die die Dynamik des freien Internets besingen, spreche, meine ich nicht Dich oder Stefan oder sonst jemanden, ich meine den in diesem Kontext von Journalistenseite imaginierten Blogger.

Was mir allerdings auffiel und was ich hinzugefügt habe, war die Nähe zum Bild-Leserreporter. Nun mag das unzulässig überspitzt gewesen sein und etwas geniere ich mich dafür, denn du bist ja vermutlich gar kein Aasgeier, aber aus meiner Sicht hast du nicht nur eine Verhaftung gefilmt, sondern diese auch noch höhnisch kommentiert, was insgesamt einen recht voyeuristischen und darüber hinaus vorverurteilenden Touch hatte.

Du hattest gegenüber Spiegel TV Recht (wobei ich nicht weiß, ob ich selbst es geltend gemacht hätte, aber das liegt auch daran, dass ich gar nicht soviel Energie aufbringe, mich zu ärgern), aber der Fußballfan hatte Dir gegenüber Recht.

Beide Rechteverletzer sind ihren Verpflichtungen nachgekommen, im Grunde ist alles wieder gut und ich hoffe, du kannst meine Erklärung nachvollziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matt<br />
Der folgende Satz lautet aber doch:<br />
&#8220;Man sollte sich vor moralischen Bewertungen hüten.&#8221;</p>
<p>Ich muss vielleicht ausholen, indem ich erkläre, was der Blogblick eigentlich ist: Es geht da um den Versuch, die tatsächliche Stimmung in der Blogosphäre einzufangen. Es ist also ein Unterfangen, das auf Scheitern angelegt ist, bei dem man also nur eine Essenz des Geschehens herausarbeiten kann.<br />
Dazu kommt, dass dort aus meiner Sicht so wenig Malte drinstecken soll wie möglich, was natürlich ebenfalls nicht gelingen kann, weil ich ja auswähle, überleite und mich eines Kommentars nicht enthalten kann.</p>
<p>Die von mir aufgeworfene Frage &#8220;Wer ist nun also bigott?&#8221; nimmt die Stimmung in Stefans Blog auf, in dem wenigstens journalist und mosley einen Widerspruch sahen zu der sonst verbreiteten Meinung.</p>
<p>Wenn ich von Bloggern, die die Dynamik des freien Internets besingen, spreche, meine ich nicht Dich oder Stefan oder sonst jemanden, ich meine den in diesem Kontext von Journalistenseite imaginierten Blogger.</p>
<p>Was mir allerdings auffiel und was ich hinzugefügt habe, war die Nähe zum Bild-Leserreporter. Nun mag das unzulässig überspitzt gewesen sein und etwas geniere ich mich dafür, denn du bist ja vermutlich gar kein Aasgeier, aber aus meiner Sicht hast du nicht nur eine Verhaftung gefilmt, sondern diese auch noch höhnisch kommentiert, was insgesamt einen recht voyeuristischen und darüber hinaus vorverurteilenden Touch hatte.</p>
<p>Du hattest gegenüber Spiegel TV Recht (wobei ich nicht weiß, ob ich selbst es geltend gemacht hätte, aber das liegt auch daran, dass ich gar nicht soviel Energie aufbringe, mich zu ärgern), aber der Fußballfan hatte Dir gegenüber Recht.</p>
<p>Beide Rechteverletzer sind ihren Verpflichtungen nachgekommen, im Grunde ist alles wieder gut und ich hoffe, du kannst meine Erklärung nachvollziehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Matt</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-3958</link>
		<dc:creator>Matt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 23:27:52 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Malte, auch locker aus der Hüfte Geschossenes ist manchmal nur Stuss. „Ein Blogger filmt unter entspannter Umgehung der Persönlichkeitsrechte die Verhaftung einiger Hertha-Fans“, schreibst du in der Netzeitung über mich – dabei sollte eigentlich allgemein – und somit auch dir – bekannt sein, dass Persönlichkeitsrechte keineswegs schon beim Filmen tangiert werden, sondern erst beim Veröffentlichen. Und ich habe mir meinen eigenen Film sehr genau angeschaut, ehe ich ihn verbloggt habe. 

Mir schien keiner der Beteiligten erkennbar zu sein, deshalb – und nur deshalb – habe ich mich zum Verbloggen entschieden. Dass einer der Beteiligten durch den Wirbel, der nach Verlinkung durch Udo Vetter und Stefan Niggemeier entstand, auf den Film stieß und mich bat, ihn zu löschen, hatte sicherlich weniger mit seiner (sehr unwahrscheinlichen) Erkennbarkeit zu tun. Er WUSSTE natürlich, dass er einer der Beteiligten war. Trotzdem habe ich seiner Bitte nach Löschung entsprochen – nicht weil ich denke, er sei erkennbar gewesen, sondern weil ich seine Angst davor als ausreichend betrachtet habe.

Dein angeblich Bigotterie beweisender Satz „Blogger, die die Dynamik des freien Internets besingen und sich einen Anwalt nehmen, wenn jemand diese Freiheit wörtlich nimmt“ ist allerdings vollends daneben. Ich lobpreise weiterhin gern und freudig die Dynamik des freien Internets, aber was hat das damit zu tun, dass ein kommerzieller Fernsehsender sich ungefragt fremde Inhalte aneignet und zu Geld macht? Plädierst du etwa dafür, dass jedermann die Inhalte anderer profitabel verwerten können soll? Darfst du natürlich gerne, aber wenn ja, dann haben wir einen ernsten Dissens.

Ich jedenfalls hatte niemals vor, diesen Film kommerziell zu verwerten. Er war inhaltlich schlicht ein perfekter Beitrag für mein Blog „Die Rückseite der Reeperbahn“, das sich schwerpunktmäßig mit dem Leben auf St. Pauli beschäftigt. Jedermann hätte den Clip herzlich gerne zeigen, verlinken, kommentieren, zitieren können, natürlich mit Quellenangabe, wie es sich gehört. Das nämlich ist die „Dynamik des freien Internets“ (Zitat Welding). 

Aber wenn ein Fernsehsender (Achtung: kein Internet, falls das noch nicht aufgefallen ist) daherkommt, ihn kommentarlos und ohne Quellenangabe sendet, um damit ein Werbeumfeld zu generieren, und wenn dieser Fernsehsender jeden Versuch der Kontaktaufnahme, in dem ich ihn schlicht um Stellungnahme bat, ignoriert, und wenn ich mich dann aus purer Ratlosigkeit entschließe, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, dann soll das ein Beispiel für die Bigotterie der Blogger sein …?

Eine sehr merkwürdige Argumentation. Zumindest in dem Universum, in dem ich lebe. 

Ich hatte, wie erwähnt, niemals vor, diesen Film kommerziell zu verwerten. Und ich hätte ihn Spiegel TV sogar gerne kostenlos zur Verfügung gestellt, wenn die Redaktion mich gefragt und eine Quellenangabe garantiert hätte. Das hat sie nicht getan. Und deshalb sah ich mich gezwungen, einen Teil der unberechtigten Wertschöpfung einzufordern – aus prinzipiellen Erwägungen, nicht aus merkantilen. Sonst hätte ich die Nachhonorierung sicher nicht im dreistelligen Bereich angesetzt.

Mag sein, dass Bigotterie verbreitet ist in der Verlagsbranche wie in der Blogosphäre. Aber ausgerechnet dieses Beispiel als Beleg dafür anzuführen, ist nichts weiter als – Bullshit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Malte, auch locker aus der Hüfte Geschossenes ist manchmal nur Stuss. „Ein Blogger filmt unter entspannter Umgehung der Persönlichkeitsrechte die Verhaftung einiger Hertha-Fans“, schreibst du in der Netzeitung über mich – dabei sollte eigentlich allgemein – und somit auch dir – bekannt sein, dass Persönlichkeitsrechte keineswegs schon beim Filmen tangiert werden, sondern erst beim Veröffentlichen. Und ich habe mir meinen eigenen Film sehr genau angeschaut, ehe ich ihn verbloggt habe. </p>
<p>Mir schien keiner der Beteiligten erkennbar zu sein, deshalb – und nur deshalb – habe ich mich zum Verbloggen entschieden. Dass einer der Beteiligten durch den Wirbel, der nach Verlinkung durch Udo Vetter und Stefan Niggemeier entstand, auf den Film stieß und mich bat, ihn zu löschen, hatte sicherlich weniger mit seiner (sehr unwahrscheinlichen) Erkennbarkeit zu tun. Er WUSSTE natürlich, dass er einer der Beteiligten war. Trotzdem habe ich seiner Bitte nach Löschung entsprochen – nicht weil ich denke, er sei erkennbar gewesen, sondern weil ich seine Angst davor als ausreichend betrachtet habe.</p>
<p>Dein angeblich Bigotterie beweisender Satz „Blogger, die die Dynamik des freien Internets besingen und sich einen Anwalt nehmen, wenn jemand diese Freiheit wörtlich nimmt“ ist allerdings vollends daneben. Ich lobpreise weiterhin gern und freudig die Dynamik des freien Internets, aber was hat das damit zu tun, dass ein kommerzieller Fernsehsender sich ungefragt fremde Inhalte aneignet und zu Geld macht? Plädierst du etwa dafür, dass jedermann die Inhalte anderer profitabel verwerten können soll? Darfst du natürlich gerne, aber wenn ja, dann haben wir einen ernsten Dissens.</p>
<p>Ich jedenfalls hatte niemals vor, diesen Film kommerziell zu verwerten. Er war inhaltlich schlicht ein perfekter Beitrag für mein Blog „Die Rückseite der Reeperbahn“, das sich schwerpunktmäßig mit dem Leben auf St. Pauli beschäftigt. Jedermann hätte den Clip herzlich gerne zeigen, verlinken, kommentieren, zitieren können, natürlich mit Quellenangabe, wie es sich gehört. Das nämlich ist die „Dynamik des freien Internets“ (Zitat Welding). </p>
<p>Aber wenn ein Fernsehsender (Achtung: kein Internet, falls das noch nicht aufgefallen ist) daherkommt, ihn kommentarlos und ohne Quellenangabe sendet, um damit ein Werbeumfeld zu generieren, und wenn dieser Fernsehsender jeden Versuch der Kontaktaufnahme, in dem ich ihn schlicht um Stellungnahme bat, ignoriert, und wenn ich mich dann aus purer Ratlosigkeit entschließe, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, dann soll das ein Beispiel für die Bigotterie der Blogger sein …?</p>
<p>Eine sehr merkwürdige Argumentation. Zumindest in dem Universum, in dem ich lebe. </p>
<p>Ich hatte, wie erwähnt, niemals vor, diesen Film kommerziell zu verwerten. Und ich hätte ihn Spiegel TV sogar gerne kostenlos zur Verfügung gestellt, wenn die Redaktion mich gefragt und eine Quellenangabe garantiert hätte. Das hat sie nicht getan. Und deshalb sah ich mich gezwungen, einen Teil der unberechtigten Wertschöpfung einzufordern – aus prinzipiellen Erwägungen, nicht aus merkantilen. Sonst hätte ich die Nachhonorierung sicher nicht im dreistelligen Bereich angesetzt.</p>
<p>Mag sein, dass Bigotterie verbreitet ist in der Verlagsbranche wie in der Blogosphäre. Aber ausgerechnet dieses Beispiel als Beleg dafür anzuführen, ist nichts weiter als – Bullshit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maltefan</title>
		<link>http://www.malte-welding.com/2009/07/31/hamburger-verklarung/comment-page-1/#comment-3956</link>
		<dc:creator>Maltefan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 19:52:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.malte-welding.com/?p=1524#comment-3956</guid>
		<description>Der bei Niggemeier kommentierbornierende &quot;journalist&quot; ließ mich ja an seinem Berufsstand verzweifeln. Entweder konnte der nicht lesen oder er verdrehte alles absichtlich, beides ziemlich arm für einen Journalisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der bei Niggemeier kommentierbornierende &#8220;journalist&#8221; ließ mich ja an seinem Berufsstand verzweifeln. Entweder konnte der nicht lesen oder er verdrehte alles absichtlich, beides ziemlich arm für einen Journalisten.</p>
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