April, 2009


19
Apr 09

Wenn sie könnten, wie sie wollen

PZ Myers schreibt zu dem Video:

So this is where the Religious Right has sunk to, deep in the land of WTF?

Aber es ist nicht nur ein großes WTF, es ist leider mehr.
Es ist ein Video, das zeigt, wie Propaganda-Videos in totalitären Systemen heute aussähen.
Wenn sie könnten, wie sie wollen: Es würde Blut fließen. Da bin ich mir ganz sicher.

Aber zugegeben: Es ist schon ein sehr großes WTF.

Danke, Forodrim!


17
Apr 09

Amazon: Ein Fall für die Sperrliste?

amazon

Wie ich gerade gesehen habe, ging dieser Hack/Bug in der Amazon-Suche schon vor einigen Wochen durch die Blogs – umso erstaunlicher, dass er noch immer nicht behoben wurde.

Johannes von gibbonweb.net schrieb mir, dass man eine Überraschung erlebt, wenn man in der Kategorie Sachbücher nach “PC vernetzen” sucht.

Man stelle sich bloß vor, einem unbedarften 13jährigen fiele “Onanieren für Profis” in die Hand – ein Buch, über das der herausgebende Verlag schreibt:

»Onanieren für Profis« ist DAS Grundlagenwerk zur männlichen Selbstbefriedigung. Sparen Sie sich das Geld für 1000 Dates oder Bordellbesuche – kaufen Sie dieses Buch!

Ich möchte Ursula von der Leyen dringend dazu auffordern, Amazon zu sperren. Und wenn Sie gerade dabei sind, mich verstört auch das nackte Gesicht von Angela Merkel. Könnten Sie das vielleicht auch verhüllen lassen?

Und: OH MEIN GOTT! Was macht denn das Kind auf Ihrer Internetpräsenz da? Und wie fürchterlich – sagen wir es mal vorsichtig – creepy schauen Sie es an?


17
Apr 09

The Pirate Bay

Das ganze Internet blickt nach Schweden, wo heute die Zukunft der Musik entschieden wird, ach was: unserer Zivilisation. Schweden gegen Pirate Bay, Bayern München gegen SC Wattebauschhausen, Darth Vader gegen die knuffigen Ewoks. Das böse Geld aus Platten-, Software- und Bücherverkäufen gegen das gute Geld aus toller Porno-Werbung.

Ähem? Moment.
Weiter in der Netzeitung


14
Apr 09

Jugendsünde von Gesine Schwan aufgetaucht

Horst Köhler, das ist jedermann bekannt, hat während des Studiums als Lichtdouble von Loriot gejobbt. Eine ehrenwerte Aufgabe, da war sich das politische Berlin immer einig.

Die jetzt aufgetauchten Aufnahmen von Gesine Schwann dürften jedoch den Wahlkampf entscheidend beeinflussen.
Von “Lust” ist die Rede, von “Qual”, von millionenfach ausgeübtem Geschlechtsverkehr.
Kann so eine Frau Bundespräsidentin werden?

via


12
Apr 09

Frohe Ostern: Mixa warnt vor Atheisten

Atheisten haben mit Juden nicht viel gemeinsam.
Lediglich dieser Satz, den der Bischof von Augsburg zu Ostern gesagt hat, trifft auf beide zu:

Sie versuchen, die Realität der Auferstehung von den Toten und der Erlösung vom Bösen in das Reich der Mythen und der Fantasie zu schieben.

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11
Apr 09

Der schwule Sturm des Bösen hört einfach nicht auf. Schwules Herumstürmen. Schwules Internet. Und böses, böses Wikileaks.

schwul

Das Vereinigte Königreich von Sodom und Gomorrha kennt kein Erbarmen.
Nachdem die Videos von den Proben des sehr lustigen Propagandaspots gegen die Schwulenehe von der National Organization for Marriage unter Verweis auf ihr Urheberrecht von Youtube entfernt wurden, wurden die zwerchfellzerstörenden Kleinode von gottlosen Sodomitenfreunden gleich wieder hochgeladen. Immer und immer wieder. Continue reading →


10
Apr 09

Muss ich denn sterben, um zu leben?

Rehdogg: Why must I cry?

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9
Apr 09

Die Schwulen-Ehe: Ein Sturm des Bösen

via

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8
Apr 09

Angst vor Atheisten

motivc

Die feigen Verkehrsbetriebe Berlin, München, Stuttgart, Dresden, Potsdam, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Regensburg und Bremen weigern sich, ihre Busse mit dem Slogan “Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott” herumfahren zu lassen.

Zwar gibt es auf der Seite der Aktion reichlich Beispiele mit weltanschaulicher Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber eben auch keine Drohungen mit Selbstmordkommandos.

Verbreitet die frohe Botschaft:
Das Leben ist nicht bloß ein Test, es gibt keine Hölle und eure tote Oma sieht euch nicht beim Masturbieren auf Tiervideos zu.
Lobet den CERN!


7
Apr 09

Werbung muss die Sprache ficken

Yvonne Hagenbach hat mich für das Projekt txthype zum Thema Sprache interviewt.

Was bedeutet dir Sprache?
Sprache ist das, was den Menschen zum Menschen macht. Sprache ermöglicht dir, deine Gefühlswelt anderen mitzuteilen.

Wodurch wurde deine eigene Sprache am stärksten geprägt?
Durch meine Eltern.

Wie wichtig ist es dir, dich gut auszudrücken und achtest du bei anderen auf ihre Ausdrucksweise?
Ich bin in der glücklichen Situation, nicht so wahnsinnig viele verschiedene Sprachebenen am Tag zu haben. Da ich in keinem Büro arbeite oder den ganzen Tag Kundenberatung mache, kann ich jetzt gerade reden, wie ich sonst auch rede. Eine Sprachebenenverschiebung findet nicht statt, deswegen muss ich bei mir auch nicht darauf achten wie ich spreche.

Und der Ausdruck deines Gegenübers?
Da bin ich voller Vorurteile und skeptisch, wenn Leute bestimmte Floskeln nutzen. Ich würde mich wahrscheinlich nicht mit jemandem befreunden, mit dem ich nicht auch sprachlich irgendwie verbunden bin.

Welcher Sprachverwender hat dich stark beeindruckt?
Ephraim Kishon und Philip Roth.
Ich glaube, das läuft sehr unbewusst ab. Wenn man neue gute Freunde hat, übernimmt man gerne deren Floskeln, aber sonst kann ich nicht sagen, wer meine Sprache verändert hat.

Deine persönliche Kritik am Deutsch der Gegenwart wäre:
Ich liebe das Deutsch der Gegenwart total. Wenn man Schopenhauer liest, das ist ja fürchterlich. Die deutsche Sprache ist fantastisch. In ihrer Flexibilität, sich in ganz vielen Sätzen mit Worten zu unterhalten, die in keinem Lexikon stehen. Diese ganze Zusammensetzungen und ständige Neologismenbildung, das ist großartig. Dafür wird man von Engländern auch beneidet. Du findest in vielen amerikanischen Serien deutsche Sätze, weil Deutsch einfach mal einen großartigen Klang hat. Continue reading →