Reich durch Drogen – wie der Staat durch Legalisierung Milliarden einnehmen kann

Die Transform Drug Policy Foundation (TDPF) (hier der Link zum Blog) hat für Großbritannien die Einnahmen durch Regulierung und Legalisierung des Drogenmarktes errechnet. Der Guardian schreibt:

The regulated legalisation of drugs would have major benefits for taxpayers, victims of crime, local communities and the criminal justice system, according to the first comprehensive comparison between the cost-effectiveness of legalisation and prohibition. The authors of the report, which is due to be published today, suggest that a legalised, regulated market could save the country around £14bn.

Also etwa 15 Milliarden Euro. Leicht verdientes Geld.

Mehr zum Thema Drogen in meinem Drogenführer:
Allgemein
Alkohol
Legal erhältliche Naturdrogen
Cannabis

8 comments

  1. in zeiten der krise…

  2. Und wie bitteschön soll da die Mafia ihre Miete bezahlen? Also ich weiß nicht…

  3. Es war einmal ein Land in dem die Tulpen blühten und Käse aus Plastik gemacht wird. Dort wollte man auch schon mit der gleichen Methode Geld verdienen und Elend lindern und Bösewichte entmachten. Es hat dann aber nur zu mehr Tourismus sehr spezieller Art geführt, Tranferreisen aus exotischen Ländern gemehrt, regen Obsthandel mit Kolumbien angeregt und überhaupt die weltweite Drogenmafia angezogen, einem tranparentem Angebot aller weltweit bekannter Drogen, komischen Parties und anstrengender Musik (im Nachbarland zugegeben) zum Durchbruch verholfen. Und ein lustiges und vermeintlich tolerantes Gesellschaftsimage geschaffen, dass so falsch ist wie die Tomaten von dort zwar rot sind aber nach nichts schmecken.

  4. Und die dann kaputten Menschen kosten nichts?

  5. Die “kaputten Menschen” kosten doch auch jetzt schon (?) – gekifft wird doch so oder so – nur spart man sich ein haufen ‘Justizkosten’, da die “kaputten Menschen” nun keine illegalen “kaputten Menschen” mehr sind. [ Eine reine Überlegung, ohne Zahlen oder Daten aufweisen zu können]

  6. Tillonious Monk

    Albern. Alle künftigen Opfer von Verkehrsdelikten, bei denen im Nachklapp ehemals verbotene Substanzen im Blut des Verursachers gefunden würden, könnten den Staat in Straßburg verklagen und Recht bekommen. Steinbrück ist ein Charakterschwein (bitte mal Bärbel Höhn fragen), aber blöd isser nicht.

  7. @klaus
    Aber auf gar keinen Fall: Wer früher stirbt schont länger das Gesundheitssystem. Außerdem waren die vorher auch schon kaputt. Nur halt nicht richtig.

  8. @Bernd Die Niederlande sind in diesem Fall das verkehrte Beispiel, da hier lediglich der Verkauf, tolleriert wird. Alle vor- und nachgelagerten Tätigkeiten, also Anbau/Produktion, Transport, Verpackung usw. stehen weiter unter Verfolgungsdruck.

    Ein legaler Hanfmarkt würde daher anders als in den Niederlanden eine Vielzahl legaler Arbeitsplätze entstehen lassen. Ausserdem wären die Produktionskosten deutlich geringer. Einen Teil des wegfallenden Kriminalitätszuschlags könnte sich der Staat selbst unter den Nagel reißen – Cannabissteuer statt Schwarzmarkt – um es mal etwas platt zu formulieren.

    Btw: Die Niederlande wollten mit dem seit 30 Jahren laufenden Modellversuch Coffieshop mitnichten Geld verdienen, sondern
    a) eine Trennung der (Drogen-)Märkte
    b) besseren Jugendschutz
    c) Rückgang des Strassenhandels

    Ziel der Kifftouristen aus ganz Europa war das historisch vergleichsweise liberale Land schon vorher!

    Mit hanfigen Grüßen
    Steffen

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