Kerlon ist genau das, was man in einer Mannschaft nicht brauchen kann. Dauernd ist er verletzt, seine Dribblings machen den Gegner so wütend, dass sie ihn zusammentreten und als der Begriff Effizienz in der Schule gelehrt wurde, hat er mit den Delphinen Ball gespielt. Und doch: Manchester United möchte ihn haben und die italienischen Mannschaften auch. Man will ihn auf die Bank setzen als Triumph des kühlen Einszunull über die torlose Kunst. Dabei gehört er doch in alte schwarz-weiß Filme oder auf die Leinwände von Nachfolgern Toulouse Lautrecs. Denn man hat alte Männer weinen und Mütter ihre Söhne verstoßen sehen, wenn er mit dem Ball tanzt.
da könnte ich fast anfangen fußball zu schauen…
Ich muss es mal sagen, Malte. Ich liebe Deine Fußballkommentare ja sehr. Neulich sah ich den kleinen türkischen Ersatzspielern hier im Dreh beim dribbeln zu, da freute ich mich auf die EM und dann direkt auf Dein Blog während der EM. ,-)